C-Jugenden männlich Saison 18/19 Landesliga/Bezirksklasse

VfL Nagold – Spvgg Mössingen 2: 21:14 (11:6):

Unsere männliche C2-Jugend kehrte mit einer Niederlage im Gepäck aus dem Schwarzwald zurück. Aber: Die sieben Tore Unterschied dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass man sich gegen Ende gehörig steigerte und so sein Potenzial für die weitere Runde deutlich zeigte. Ersatzgeschwächt war man angetreten: Es fehlten mehrere Spieler, übrig blieb ein verschworener Haufen, der von den Trainerinnen Johanna Wagner und Annika Rheinberger vor dem Spiel entsprechend eingestimmt wurden. Als C2 hat man in der starken Bezirksklasse nichts zu verlieren und entsprechend wollte man die Partie angehen. Nagold legte sofort drei Tore vor, Mössingen hatte dann doch den Beginn etwas verschlafen, konnte aber den Abstand von drei Toren bis zum 9:6 halten. Nagold zog dann aber weiter davon, Mössingen tat sich vor allem im Angriff schwer und musste zur Halbzeit ein 11:6 hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel zunächst dasselbe Bild. In der Abwehr langte man nicht ganz so beherzt zu, die Gastgeber konnten bis auf 21:9 davonziehen. Doch jetzt legte die Sportvereinigung plötzlich einen Zahn zu. Die Abwehr stand sattelfest und vorne wurde getroffen: fünf Tore in Folge und das Bild sah gar nicht mehr so schlecht aus. Am Ende verlor man mit 21:14 und das Fazit war schnell gezogen: Weiter so mutig und entschlossen wie in den letzten 10 Minuten des Spiels, dann können wir uns auch bald auf die ersten Punkte der C2 freuen. Ein herzliches Dankeschön an Johanna Wagner und Annika Rheinberger, die kurzfristig für das eigentliche Trainerteam eingesprungen war!

 

Spvgg: Laurenz Künzel (Tor), Mika Speidel, Nils Arlinghaus (3), Bennet Hummel (3), Lukas Dürr, Manuel Matt (2), Elias Wekkeli (5/2), Roman Dikic (1), Janne Ruoff (1).

Biberach – Mössingen 26:28 (12:14) - Zweites Spiel, zweiter Sieg, die Sportvereinigung sicherte sich nach einer starken kämpferischen Leistung den zweiten „Zweier“

Die Vorzeichen waren nicht gut: Mit Nick Digel und Flo Budde fehlten zwei Spieler, die C2 spielte zeitgleich, Trainer Jürgen Möck war in der Steinlachhalle unabkömmlich – und so reisten nur neun Spieler, ein Trainer und ein kleiner Haufen Fans am Samstag einmal quer über die Alb nach Biberach. Die Jungs gaben alles: Von Beginn an hielt man mit, nach einem etwas verschlafenen Beginn in der Abwehr legte man dort aber auch zu und konnte bis zur Halbzeitpause einen 2-Tore-Vorsprung herausspielen. Biberachs sehr starken Rückraumlinken bekam man dabei kaum in den Griff, die zweite Hälfte versprach spannend zu werden, zumal sich mit Lars Böhringer (Handgelenk), Simon Müller (Sprunggelenk) und Nikias Streck (Übelkeit) bereits drei Spieler angeschlagen in die Kabine begaben. Zunächst blieb Mössingen am Drücker: Zwar war man optisch einen ganz kleinen Ticken überlegen und führte auch immer, die Gastgeber spielten aber selber gefällig und blieben immer dran. Dennoch führte Mössingen mit vier Toren, 18:22 und 20:24, das sah schon fast nach einem Sieg aus. Nun stellte Biberach um. Die Gastgeber nahmen den bis dahin überragend werfenden Jona Göhner in Manndeckung und ließen auch Simon Müller eine Sonderbewachung angedeihen. Weil die restlichen Mössinger Spieler nicht ganz so couragiert auftraten, geriet somit der Angriff ins Stocken, zwar wurde gut gespielt, doch mehrfach traf man nur den Pfosten oder die Latte oder beides. So kam die TG immer mehr ran und verkürzte gar auf 26:27. Es war nun Torhüter Leonard Schmälzle, der den Mössinger Vorsprung festhielt: Der Spvgg-Keeper warf sich couragiert ins kurze Eck, um einen Ball des Gegners zu entschärfen, im Angriff ging die Harzkugel zu Lasse Steinhilber, der sich am Kreis durchsetzte und den 26:28-Siegtreffer erzielte. Der Jubel war groß, in einem guten und von beiden Teams fair geführten Spiel siegte Mössingen am Ende glücklich, wenn man den gesamten Spielverlauf anschaut, aber auch nicht ganz unverdient.

 

Spvgg: Leonard Schmälzle (Tor), Nikias Streck (3), Lasse Steinhilber (3), Frieder Seidel (3/2), Laszlo Goldbeck (1), Lars Böhringer (1), Simon Müller (3), Jona Göhner (13/1), Pelle Weinhart (1).

Spvgg Mössingen – TV Spaichingen 33:22 (13:11):

Groß war die Unsicherheit vor dem ersten Spiel beim Trainergespann Jürgen Möck/Florian Seidel: Gehört unsere männliche C-Jugend überhaupt auf die württembergische Ebene? Ein Spiel und ein Ausrufezeichen später war klar: Man ist angekommen, man kann mithalten, man kann sogar gewinnen, und das deutlich! Die Unsicherheit war beiden Teams am Anfang des Spiels anzumerken. Es gab den einen oder anderen technischen Fehler, die Abwehrreihen standen zwar - die großen spielerischen Highlights fehlten aber. Keinem Team gelang es, sich abzusetzen. Beim Stand von 5:5 hatten die 80 Zuschauer eine Partie zweier gleichwertiger Mannschaften gesehen. Die HIM-Buben konnten dann eine erste Führung herausspielen (8:6), die Gäste aus Spaichingen, mit einer sehr beweglichen offensiven Abwehr agierend, glichen aber verdientermaßen aus, 8:8. Eine 2-Minuten-Strafe für die Gäste konnte dann von der Sportvereinigung genutzt werden, um davonzuziehen: Hätte man nicht eine Reihe Fehlwürfe abgeliefert, hätte die Führung sogar noch höher ausfallen können. Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der „Mössinger Jungs“. Über 17:12 setzte man sich auf 20:14 ab und machte noch einmal sechs Tore in Folge: Beim 26:14 war damit die Partie entschieden: Die Basis dafür setzte man in einer beweglichen Abwehr, die Spielhandlungen liefen außerdem rund – die Zuschauer attestierten im Anschluss ein ansehnliches Spiel. Die Gäste aus Spaichingen kämpften zwar wacker und setzten spielerische Highlights, auch im Abschluss zeigten sie schöne Varianten. Letztlich zollten sie aber ihrem kleineren Kader Tribut, Mössingen konnte ständig wechseln und das Tempo ohne Qualitätsverlust weitergehen. Am Ende hatten sich fast alle Spieler in die Liste der Torschützen eingereiht. Das 33:22 war am Ende vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, die Sportvereinigung freute sich dennoch über die ersten zwei Punkte.

 

Spvgg: Leonard Schmälzle/Laurenz Künzel (beide Tor), Nick Digel (2), Florian Budde (11), Lasse Steinhilber (4), Bennet Hummel (1), Frieder Seidel (4/2), Laszlo Goldbeck (2), Nikias Streck, Simon Müller (1), Jona Göhner (5), Lars Böhringer (2), Pelle Weinhart (1).

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