Spacer

Spielberich M1 KW 7 2019-20

SG Ober-/ Unterhausen - Spvgg Mössingen 36:33 (18:17)
15.02.2020

In einer spannenden Landesligapartie leisteten sich die Gäste fünf schwache Minuten und mussten sich dem neuen Tabellenführer damit knapp geschlagen geben. Gegen seinen ehemaligen Verein unterm Lichtenstein überraschte Trainer Michael Tröster mit einer Manndeckung gegen Spielmacher Moritz Wild, was im Angriffsspiel der Hausherren ordentlich Sand ins Getriebe spülte. Bis zum 6:6 in der zehnten Spielminute war die Partie völlig ausgeglichen. Anschließend setzten sich die Steinlachtäler auf 6:9 ab und konnten die Führung trotz dreimaliger Unterzahl zunächst auch verteidigen. Die Gastgeber wechselten den Torhüter und der neue SG-Schlussmann Julian Maier zog den Mössingern ein ums andere Mal den Zahn. Die Sportvereinigung ließ sich aber angesichts der knappen Führung auch zu überhasteten Halbchancen hinreißen. Unterhausen glich zunächst aus und konnte mit dem Halbzeitpfiff erstmal nach dem 1:0 wieder mit etwas Glück in Führung gehen. Die Zuschauer bekamen eine spannende und faire erste Halbzeit im Derby geboten. Das Schiedsrichtergespann Güler/ Lengerer leitete das Spiel souverän. Lediglich mit dem unausgeglichenen Zeitstrafenverhältnis haderten die Tröster-Schützlinge, weshalb das permanente Lamentieren auf der Bank der Hausherren auch wenig nachvollziehbar erscheint.

Nach Wiederanpfiff glich Mössingen prompt durch Til Eißler aus. Bis zur 41. Spielminute agierte Mössingen folglich zu schläfrig und lud die „Hausener Jungs“ zu schnellen Gegenangriffen ein. Der Fünf-Tore-Rückstand in der gut besuchten Ernst-Braun-Halle war aber kein Anlass, die Punkte nun kampflos herzuschenken. Beim 32:30 sechs Minuten vor Schluss durch Luki Dietrich lag die Überraschung wieder in der Luft. Unterhausen spielte in Manier einer Spitzenmannschaft ihren Stiefel aber unaufgeregt zu Ende und siegte letztlich auch nicht unverdient.

„Kämpferisch war das heute absolut in Ordnung. Daran müssen die Jungs anknüpfen, dann werden auch wieder Punkte eingefahren“, so Spvgg-Legende Jürgen Möck, der den erkrankten Co-Trainer Jens Hipp vertrat, vor der schweren Aufgabe gegen Pfullingen am kommenden Samstag.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Dietrich (5), Felger, Eißler (4), Midinet (2), Schleich (7/2), Apakhan, Bock (9/1), Jung (1), Sulz (5), Flammer, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 6 2019-20

Spvgg Mössingen - TEAM Esslingen 16:25 (6:11)
08.02.2020

Auf den Lichtblick am vergangenen Wochenende in Denkendorf folgte der lange Schattenwurf im Heimspiel gegen die Gäste aus Esslingen. Chancenlos mussten sich die Steinlachtäler gegen die Mannschaft aus der Neckarstadt geschlagen geben. Denkbar schlecht starteten die Hausherren ins Spiel: Im ersten Angriff blieb man ohne Tor, um sich bereits in der ersten Spielminute die erste von insgesamt sieben Zeitstrafen einzuhandeln. Esslingen setzte sich über ein 3:5 auf 6:10 (28. Minute) ab. Mössingen vergab zu diesem Zeitpunkt bereits den dritten Siebenmeter. Bis zum Schlusspfiff folgten drei weitere Fehlversuche vom Punkt. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild. Die Sportvereinigung konnte sich gegen die Niederlage nicht mehr aufbäumen, was auch von Edelfan und Commando-Steinlach-Anführer Philipp Schneemann bemängelt wurde: „Mir hat heute der Biss und Fight gefehlt von unseren Jungs.“ Bei den Burgstädtern zog Benedikt Frohna im Angriff gekonnt die Fäden und in der Abwehr hielt der überragende Tim Boss nahezu jeden Wurfversuch. Sowohl die Außenspieler, als auch die Kreisläufer blieben auf Mössinger Seite ohne Torerfolg. Folgerichtig zog Esslingen weiter unaufhaltsam vom 10:16 (41. Minute) auf 12:24 (56. Minute) davon. In den letzten drei Spielminuten konnten die Hausherren noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, womit die Niederlage mit unter zehn Toren ausfiel. Am nächsten Wochenende steht mit der Spielgemeinschaft aus Lichtenstein der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Die Tröster-Schützlinge sollten zügig auf die Beine kommen, um in Unterhausen nicht die nächste Packung zu kassieren.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier (4), Dietrich, Eißler, Midinet, Schleich (2/1), Apakhan, Bock (8/1), Jung (1), Sulz (1), Flammer, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 5 2019-20

TSV Denkendorf - Spvgg Mössingen 26:26 (13:13)
01.02.02020

Nach der blutleeren Vorstellung am vergangenen Wochenende gegen den TV Weilstetten und der herben Niederlage vor heimischem Publikum forderten das Trainergespann Tröster/ Hipp gegen den Tabellenzweiten aus Denkendorf eine Reaktion ihrer Mannschaft. Ihr Schützlinge zeigten ab der ersten Spielminute eine ganz andere Körpersprache - packten in der Abwehr beherzt zu und zwangen die Gastgeber zu zahlreichen Fehlern. Nach einem Ballgewinn wurde der Ball schnell nach vorne getragen, um dort konsequent abzuschließen. In der 15. Spielminute führte die Sportvereinigung folgerichtig mit 8:3. Daraufhin schlichen sich aber auch bei den Gästen Fehler ein. Immer wieder verrannten sich die Rückraumspieler im 1 gegen 1 gegen die offensive Verteidigung oder suchten überhastet den Kreisläufer. Die Fehler wurden durch die starken TSV-Spieler Taxis und Riehs bestraft, die ihre Farben wieder auf Tuchfühlung brachten und beim 12:11 in der 27. Minute erstmals in Führung gehen konnten. Die Steinlachtäler berappelten sich wieder und beim Stand von 13:13 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Halbzeit konnte Mössingen über weite Strecken eine ein oder zwei Tore-Führung erspielen. Eine höhere Führung vereitelte der Keeper der Hausherren, der fünf der sieben Mössinger Strafwürfe parierte. In der Schlussphase des Spiels konnte sich zunächst Lukas Dietrich mit drei Toren in Folge zum 23:25 auszeichnen, um sich anschließend eine völlig unnötige Zeitstrafe einzuhandeln. Denkendorf nutzte die Überzahl und ging 90 Sekunden vor Schluss mit einem Tor in Front. Mössingen fiel nicht mehr viel im Angriff ein, bis Sebastian Bock zum Kempa-Trick auf Dietrich auflegte, der mit seinem zehnten Treffer den Ausgleich bestellte. Denkendorf brachte im letzten Angriff den siebten Feldspieler. Sekunden vor dem Schlusspfiff parierte Christoph Ott den letzten Torversuch. Während seines langen Wurfes aufs verwaiste Denkendorfer Gehäuse ertönte der Schlusspfiff. Der Treffer fand somit keine Anerkennung mehr und Mössingen entführt damit nur einen Punkt nach einer starken und beherzten Leistung.

Erfreulich neben dem Punktgewinn: Spielmacher Gerrit Jung stand erstmals in dieser Saison wieder auf der Platte und bekam einige Minuten Rekonvaleszenzzeit. Am kommenden Wochenende gastiert das TEAM Esslingen in der Steinlachhalle. „Wir haben bei den Fans noch etwas gut zu machen. Ich hoffe jeder hat heute gesehen, was mit der richtigen Einstellung möglich ist“, so Goalgetter Sebastian Bock.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier (1), Dietrich (10), Felger, Eißler (2), Midinet (3), Schleich (4/1), Apakhan (2), Bock (4/1), Jung, Sulz, Eisenbichler.

Spielbericht M1 KW 4 2019-20

Spvgg Mössingen 1 - TV Weilstetten 2 24:31 (9:21)
26.01.2020

Völlig verdient verlor die Erste ihr Heimspiel gegen die Oberligareserve aus Weilstetten

Wohl kein Zuschauer in der wieder vollbesetzten Steinlachhalle konnte sich an eine so schlechte Leistung der Blauen aus dem Steinlachtal erinnern. Wenn man zur Halbzeit mit der Bürde von 12 Toren hinten liegt (9:21) und so viele Tore kassiert hat, wie sonst in einem ganzen Spiel, dann ist die Messe gelesen, der Drops gelutscht. Zu keiner Zeit konnte die Spvgg an die Leistung der letzten Begegnungen anknüpfen: Die Abwehr ein Desaster, ohne Zugriff und Leidenschaft - das Rückzugsverhalten katastrophal. Dabei wurde man teilweise regelrecht vom Gegner überrannt, nachdem man vorne mal wieder zu schnell abgeschlossen hatte, oder der geworfene Ball die Beute vom exzellenten Weilstetter Torwart wurde, der dann den Ball direkt zum Gegenstoß werfen konnte, oder aber mit zwei oder drei Stationen den Weg ins Mössinger Gehäuse fand. Dabei hatte man sich nach schlechten ersten zehn Minuten gefangen (4:5), um dann aber wieder durch ungenaues oder schlechtes Passspiel im Angriff dem Gegner den Ball zu überlassen. Weilstetten bedankte sich, warf einen Konter nach dem anderen, im stehenden Angriff fand man immer wieder den Kreisläufer, der dann sicher verwandelte. Auch zwei Auszeiten konnte das Trainergespann Tröster/Hipp nicht dazu nutzen, den Blauen das richtige Konzept gegen die sich anbahnende, krachende Niederlage zu vermitteln. Der Angriff, den die Gäste ohne eine Zeitstrafe über die ganze Spielzeit im Griff hatten, bekam gerademal noch fünf Tore bis zur Halbzeit zustande. Kein Druck aufs Tor, Stückwerk. Zu Gute zu halten ist den Steinlachtälern, dass sie sich für die zweite Hälfte vorgenommen hatten, sich zu Hause nicht abschlachten zu lassen und das Beste noch aus der Situation zu machen. Die Abwehr zeigte jetzt den vorher vermissten Biss und im Angriff wurde jetzt mehr Druck gemacht, was dann immerhin noch dazu führte, dass man die zweite Halbzeit gewinnen konnte, nicht zuletzt, weil der TV auch nicht mehr den Biss der ersten Hälfte zeigte und auch nicht mehr musste. Nach der Niederlage sah man ratlose Mössinger Gesichter. Keiner, so versicherte Kapitän Roman Midinet, konnte sich diese Leistung erklären und Timo Luppold, Weilstettens Trainer nahm die Glückwünsche an seiner ehemaligen Wirkungsstätte gerne entgegen. Seine Mannschaft war an diesem Tag einfach in allen Punkten überlegen. Für die Spvgg gilt, Mund abputzen und am kommenden Samstag auswärts gegen Denkendorf alles besser zu machen. Der Gegner ist dann klarer Favorit und vielleicht entsteht ein Spiel, bei dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Sicher ist, dass jeder der Jungs weiß, dass es solche Spiele gibt, die man abhaken und nächstes Mal einfach besser machen muss.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor), Widmaier, Dietrich (4), Felger (3), Eißler (2), Midinet (1), Schleich (5), Apakhan (2), Bock (7/4), Sulz, Schiller, Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 3 2019-20

HSG Baar - Spvgg Mössingen 21:25 (10:15)
18.01.2020

Die Landesligamannschaft aus dem Steinlachtal konnte auch auswärts punkten und liegt jetzt in der Tabelle auf einem soliden achten Platz, punktgleich mit dem Tabellennachbarn aus Pfullingen.

Was nach ein paar Spielminuten für die Jungs vom Trainergespann Tröster/Hipp als sichere Beute aussah, wurde im letzten Viertel des hart aber immer fair umkämpften Matchs zum wahren Krimi. Die Spvgg, am Samstagabend klar die technisch bessere Mannschaft, ließ nur einmal einen Ausgleich zum 1:1 zu, um dann zunächst unaufhaltsam davonzueilen. Vorne spielte man gefällig und konnte immer wieder durch schöne Anspiele die Kreisläufer in Szene setzen. Die Abwehr, ein Bollwerk, das dem Gastgeber keine Entfaltungsmöglichkeiten gewährte und aufs Neue ins Zeitspiel brachte. Erst in der 17. Spielminute konnte die HSG zum dritten Male den Ball im Mössinger Gehäuse unterbringen (3:9), nicht zuletzt, weil Michael Geiger im Tor einen guten Tag erwischte. Die Blauen nahmen sich aber zu Ende der ersten Halbzeit eine künstlerische Pause, man agierte nicht mehr so konzentriert wie in der Anfangsphase und die Gastgeber nutzten diese Chance für einige einfache Tore zum 10:13. Doch zum Pausenpfiff berappelten sich die Steinlachtäler und stellten die Hallenanzeige auf 10:15. Martin Irion, der Kommandogeber der HSG Baar, stellte auf eine außergewöhnliche Spieltaktik um und verordnete seiner Mannschaft eine doppelte Manndeckung für die Halbspieler des Gegners. Im Angriff agierten die Hausherren mit dem siebten Feldspieler und spielten die gesamte Partie mit nur einer Auslösehandlung. Mössingen reagierte anfangs gelassen, kam noch zu zwei einfachen Toren durch Schleich und Dietrich (17:10), um sich dann aber immer wieder in Scharmützel zu verstricken. Der Gegner nutzte diese Gelegenheit, brachte jetzt die Spvgg immer wieder ins Zeitspiel und zu technischen Fehlern. Als dann Albert Tafelmaier die HSG auf drei Tore heranbrachte (14:17), kochte die Halle. Getrübt wurde die stimmungsvolle Kulisse in Trossingen leider von einigen Anhängern der Gastgeber, die Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie zum Besten gaben. Es war Zeit für das Mössinger Trainerteam den grünen Auszeitkarton abzustecken. Die Gastgeber witterten jetzt Morgenluft, kämpften wie die Löwen um jeden Ball, hatten auch jetzt das Glück des Tüchtigen und fast jeder Wurf auf das Mössinger Tor wurde zum Treffer. Die Spvgg aber zeigte Nerven, ließ sich von der aufgeheizten Stimmung der Halle beeindrucken und traf entweder nur Holz oder den gegnerischen Torwart, der zur Höchstform auflief. Trainer Irion nahm noch eine Auszeit, die Wirkung zeigte und schon eine Minute später kam es zum Anschlusstor (19:20) durch den Kreisläufer der HSG. Tröster wechselte jetzt auf rechts mit Lukas Sulz, der seine Bänderdehnung gerade so auskuriert hatte, dieser nahm sich ein Herz und brannte in Spielminute 56. eine Fackel ins gegnerische Tor zum 22:20 ab. Die HSG reagierte mit ihrer zweiten Auszeit, wohl um das Unmögliche noch möglich zu machen. Als dann die Mössinger nach einer Zeitstrafe nur noch zu fünft auf der Platte standen, ahnten die vielen mitgereisten Fans nichts Gutes. Aber der Gastgeber schwächte sich selbst noch in den letzten Spielminuten durch eine doppelte Zeitstrafe und als Simon Schleich zwei Minuten vor Schluss seinen dritten Siebenmeter sicher verwandelte, war die Messe gelesen. Wieder einmal hatte sich gezeigt, dass ein Spiel über 60 Minuten geht und im Handball auch eine hohe Führung egalisiert werden kann, wenn der Gegner wie an diesem Tag, bis zur letzten Minute kämpft. Erfahrungen, die sich die Blauen merken sollten, wenn es am nächsten Sonntag gegen die Reserve von Weilstetten in der Steinlachhalle geht. Anpfiff ist um 18.00 Uhr.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Widmaier (1), Dietrich (4), Felger (2), Eißler (1), R. Midinet (1), Schleich (7/3), Apakhan (1), Bock (4), Sulz (1), Flammer (1), Eisenbichler (2), A. Midinet

Spielbericht M1 KW 52 2019-20

Spvgg Mössingen - TSG Reutlingen 26:17 (15:8)
21.12.2019

Gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten in die im Zuge der Ligareform eingeführte Verbandsliga aus der Achalmstadt zeigte der Aufsteiger aus Mössingen eine starke Leistung. Zu Beginn konnte Reutlingen bis zum 5:5 durch Danny Groß noch mitziehen. Anschließend folgte ein 6:0-Lauf der Schützlinge um Coach Michi Tröster, dessen Matchplan in allen Belangen aufging. Fortan hatte Reutlingen nämlich nichts mehr entgegen zu setzen und auch das Endergebnis darf aus Reutlinger Sicht noch als schmeichelhaft bezeichnet werden. In der Abwehr wurde beherzt zugelangt und nahm sich doch ein Reutlinger Spieler einen Wurf, dann war bei den Torhütern der Gastgeber häufig Endstation. Im Angriff wurde vor allem in der ersten Halbzeit konsequent der Ball laufen gelassen und die Reutlinger Hintermannschaft fand in Sebastian Bock seinen Meister, der mit insgesamt 14 Toren einen Sahnetag erwischte. Auch Kreisläufer Harun Apakhan spielte stark auf und netzte vier Mal blitzsauber ein. Mit dem Halbzeitpfiff zum 15:8 durch Til Eißler noch eine Schrecksekunde für die Mössinger Zuschauer: Publikumsliebling Lukas Sulz knickte unglücklich um und konnte nicht weiterspielen. Für ihn kam Lukas Flammer in die Partie, der sich nahtlos einfügte und aufmerksam verteidigte. Später musste auch Niklas Felger angeschlagen das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Youngster Tim Schiller aus der A-Jugend auf die Platte. Beim 21:12 in der 43. Minute war die Messe eigentlich schon gelesen. Die Gastgeber ließen nun jedoch reihenweise Konterchancen aus und blieben elf Minuten ohne eigenen Treffer. Reutlingen verkürzte nochmals auf 21:16, doch wirklich spannend wurde es nicht mehr. Die Steinlächtäler zogen das Tempo an, bauten den Vorsprung durch Bock und Apakhan wieder aus und mit dem 26:17 Endstand wurde das Ergebnis auch der Mössinger Leistung gerecht.
„Wir wollten nicht nur das Derby gewinnen, sondern uns auch als eingeschworene Mössinger Einheit gegen die TSG präsentieren und mit den vielen Zuschauern zum Jahresabschluss nochmal gemeinsam die Halle abreißen. Bis auf Sebastian Bock sind alle Feldspieler in der eigenen Jugend ausgebildet“, so Michael Tröster nach dem Spiel.

Mit 12:14 Punkten schließt Mössingen eine solide Hinrunde, geprägt von vielen Verletzungssorgen, im Mittelfeld der Landesliga ab. Knüpfen die Jungs an die Leistung gegen Reutlingen weiter an, werden die nötigen Punkte zum Klassenerhalt sicher rasch eingefahren.

Die Spieler und das Trainerteam bedanken sich bei allen Freunden, Helfern und Unterstützer für das Jahr 2019 - Gesegnete Weihnachten, einen guten Rutsch und paßt auf euch auf!

Es spielten: Geiger, Ott, Widmaier (1), Felger, Eißler (2), Midinet (1), Schleich (1), Apakhan (4), Bock (14/4), Sulz (1), Flammer, Schiller (1), Eisenbichler

Spielbericht M1 KW 49 2019-20

TSV Altensteig – Spvgg Mössingen 27:25 (15:13)
07.12.2019

Mit einer Niederlage im Gepäck trat die Sportvereinigung den Heimweg aus dem Schwarzwald an. Im Duell gegen den Absteiger aus der Württembergliga hatte der Aufsteiger aus Mössingen lange mitgehalten, in den entscheidenden Phasen aber verpasst, das Spiel zu drehen. Die Gäste kamen zunächst gut in die Partie und konnten in der dritten Minute mit 1:3 in Führung gehen. Altensteigs Rechtsaußen Sudaric drehte anschließend auf und konnte mit insgesamt sechs Treffern in der ersten Halbzeit eine Führung der Gastgeber erzielen. Ballverluste und vergebene Chancen wurden durch den schnellen Kroaten eiskalt bestraft. Im Positionsspiel verteidigte man hingegen kompakt und ließ gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Schwarzwälder wenig zu. Mössingen blieb dran und war beim 15:13 zur Halbzeit auf Tuchfühlung. Sebastian Bock lieferte mit sieben Feldtoren eine starke Partie ab.

Im zweiten Durchgang konnte sich Altensteig erstmals absetzen. Angesicht der dünnen Personaldecke – auch Simon Schleich fiel aufgrund einer Erkrankung erneut aus – sah Mössingen schon wie der sichere Verlierer aus. Altensteig dagegen bot eine volle Bank auf, gespickt mit einigen ausländischen Spielern, die in ihrer Heimat schon hochklassig spielten. Mit drei Treffern in Folge kamen die Steinlachtäler zurück und konnten vier Minuten vor Schluss auf zwei Treffer verkürzen. Der starke Altensteiger Schlussmann Andre Danneberg hielt seine Farben mit einigen Paraden in Front und sicherte letztendlich den verdienten Sieg.

„Wir haben heute gut gekämpft, hatten mit nur drei Rückraumspielern leider nur eingeschränkte Möglichkeiten. Dafür haben wir uns achtbar geschlagen. Im Derby gegen Reutlingen springt mit einer ähnlichen Leistung vielleicht was Zählbares heraus, so Goalgetter Sebastian Bock.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Widmaier (5/4), Felger, Eißler (2), Midinet (2), Apakhan (3), Bock (9/2), Hoch, Sulz (4), Eisenbichler.

 

Spielbericht M1 KW 48 2019-20

Spvgg Mössingen - HSG Rietheim-Weilheim 25:18 (12:9)
30.11.2019

In einem sogenannten „Vierpunktespiel“ gegen die HSG Rietheim-Weilheim gewannen die Jungs aus dem Steinlachtal letztendlich verdient. Doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf, denn die Spvgg hatte über längere Zeit ihre liebe Mühe, dem Gegner die Grenzen aufzuzeigen. Man begann, wie so oft nervös, verwarf ein paar Freie, einen Siebenmeter und der Gegner war auf einmal mit zwei Toren vorne. Zwar konnte man sich in der Abwehr festigen, führte dann auch in der 19. Spielminute mit zwei Treffern (6:4), was aber auch die insgesamt torarme erste Spielhälfte widerspiegelt. HSG-Trainer Alexander Job nahm seine erste Auszeit und seine Jungs glichen danach postwendend aus. Die Blauen rührten jetzt aber Beton in der Abwehr an, der Angriff wurde variabler und zur Halbzeit zeigte die Anzeigetafel in der wieder gut gefüllten Steinlachhalle einen 3-Tore-Vorsprung für die Schützlinge des Mössinger Trainerteams Tröster/Hipp an.

In der zweiten Spielhälfte wurde den Zuschauern dann eine bleierne Zeit von neun Minuten zugemutet, bis Sebastian Bock das erste Mal wieder für die Mössinger einnetzte. Zwar stand die Abwehr sicher, aber im Angriff agierte man ideenlos, ohne Druck durch Vorbewegungen oder Tempowechsel aufs gegnerische Tor. Der Gegner witterte in dieser Phase Morgenluft und nutzte den Durchhänger der Hausherren, um sich wieder bis auf ein Tor heranzuschleichen. Torwart Michael Geiger, der beste Mann der Mössinger in dieser Phase, hielt zwei seiner insgesamt drei gehaltenen Siebenmeter und Mössingen konnte es ihm verdanken, dass es auch noch nach vierzig Minuten für eine knappe Führung der Mössinger reichte (13:12). Tröster/Hipp reagierten, brachten wieder Kapitän Roman Midinet auf Halblinks. Jetzt wurde wieder richtig Stimmung in der gegnerischen Hallenhälfte gemacht und die Zuschauer bekamen das Spiel zu sehen, auf das sie fast eine Dreiviertelstunde warten mussten. Die Spvgg legte einen 5:0-Lauf aufs Parkett und zeigte, dass sie an diesem Tag die bessere Mannschaft ist. Sehenswerte Anspiele an die Kreisläufer und zwei Fackeln aus dem Rückraum vom Kapitän stellten die Anzeigetafel auf 19:14. Die HSG rannte sich jetzt immer wieder in der sicheren Abwehr der Blauen fest und konnte in den letzten fünf Minuten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Mössingen hingegen hatte den Torhunger noch nicht gestillt und man wollte die Zuschauer noch etwas entschädigen, was dann zu einem doch noch souveränen 7-Tore-Vorsprung verhalf. Bernd Bröckel, zwar Hallensprecher beim Bundesligisten Balingen, aber der Spvgg immer noch treu verbunden im Interview mit Mössingens Trainer Michael Tröster: „Es war heute sicher nicht unser bestes Spiel, aber angesichts unserer Personalsituation müssen wir halt nach dem Eichhörnchen-Prinzip agieren. Mit einem jetzt fast ausgeglichenen Punkekonto können wir nächste Woche in Altensteig frei aufspielen. Und wenn der Fanbus dann noch lautstarke Unterstützung in den Schwarzwald mitbringt, wer weiß, vielleicht gelingt uns eine Überraschung“.

Es spielten: Geiger, Ott (beide Tor), Widmaier (1), Felger, Eißler (2), Midinet (5), Schleich (4), Apakhan (1), Bock (8/3), Sulz (2), Flammer, Schiller (1), Eisenbichler (1)

Spielbericht M1 KW 47 2019-20

TSV Köngen - Spvgg Mössingen 34:28 (17:13)
24.11.2019

Denkbar schlecht startete die Sportvereinigung gegen den Tabellenführer aus Köngen in die Partie. Nach einem Fehlpass im Angriff sah Roman Midinet beim direkten Gegenstoß bereits nach 37 Sekunden eine Zeitstrafe. Trotz Unterzahl konnte man zum 2:2 gleichziehen, als Sebastian Bock in der fünften Spielminute ebenfalls für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen durfte. Köngen setzte sich anschließend erstmals auf 7:3 ab. Die Steinlächtäler kämpften sich zurück, sorgten mit dem 8:7 durch Philipp Widmaier für den Anschluss und konnten sogar zum 9:9 ausgleichen. Zu oft wurde im Anschluss der Kreisläufer gegen die offensive 3:2:1-Deckung der Gastgeber gesucht. Die Anspiele landeten meist beim Gegner, der die Fehler gnadenlos durch Tempospiel bestrafte und zur Pause wieder mit vier Toren Vorsprung zum 17:13 davoneilen konnte.

Trainer Michi Tröster glaubte in der Halbzeitpause noch an eine Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. Weniger technische Fehler und eine griffige Abwehr gegen den starken Köngener Rückraum seien dafür nötig. Seine Mannen berappelten sich und konnten in der 46. Spielminute nach einem Tor durch Luis Eisenbichler am Kreis wieder auf Tuchfühlung gehen (24:22). Nach einer Auszeit des gegnerischen Trainers Simon Hablizel folgte die Vorentscheidung. Die Hausherren zogen zum 30:24 in der 51. Minute davon. Auch eine Auszeit der Mössinger konnte nicht verhindern, dass der Tabellenführer seinen Stiefel bis zum Schlusspfiff herunterspielte und verdient die Punkte holte. Youngster Niklas Felger zeigte mit vier blitzsauberen Treffern eine gute Leistung. Lukas Flammer schnürte aufgrund der noch angespannten Personallage wieder die Turnschuhe und feierte mit drei Toren von Rechtsaußen ein gelungenes Comeback.

„In Summe geht der Sieg für Köngen natürlich in Ordnung. Ich hätte mir trotzdem gewünscht, dass wir die Partie länger offen gestaltet hätten. Möglicherweise hätte dann auch etwas herausspringen können. Wir müssen das Spiel abhaken und den Blick auf das wichtige Heimspiel gegen Rietheim richten“, fasste Coach Tröster das Spiel zusammen. Auf die punktgleiche Mannschaft aus Tuttlingen trifft Mössingen am kommenden Samstag zur „Primetime“ in der Steinlachhalle. Trotz einer soliden Ausbeute des Aufsteigers beträgt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz nur zwei Punkte.

Es spielten: Ott, Geiger (beide Tor) Widmaier (3), Felger (4), Midinet (2), Schleich (7), Apakhan, Bock (6/4), Sulz (2), Flammer (3), Schiller, Eisenbichler (1).

Spielbericht M1 KW46 2019-20

TV Aixheim vs. Spvgg Mössingen 26:26 (10:11)
16.11.2019

In einem bis zur letzten Sekunde spannenden Spiel konnte die Spvgg Mössingen einen Punkt aus der ungeliebten Halle in Aldingen entführen. Ungeliebt, weil dort strengstes Harzverbot herrscht und dies die Spielweise und Kreativität der Mannschaften doch stark einschränkt. Deshalb waren auch die Mössinger Jungs die Ersten, die den Hausherren in dieser Saison einen Punkt zu Hause entreißen konnten. Das Momentum zum Sieg hatten am Ende die Gäste aus Mössingen, die zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff noch werfen konnten, aber Roman Midinet konnte das ungeharzte Leder nicht mehr im gegnerischen Netz unterbringen. Trotzdem war die Mössinger Mannschaft nicht ganz unzufrieden mit der Punkteteilung. Hatte man doch drei Siebenmeter verworfen, scheiterte öfters am guten gegnerischen Schlussmann, weil aber auch die Abschlüssen einfach zu schlecht waren. Nachdem man einigermaßen ins Spiel gefunden hatte und die wild anstürmenden Gegner in den Griff bekam, konnten die Blauen nach 25 Minuten den Drei-Tore-Vorsprung der Gastgeber in eine knappe Führung kurz vor dem Pausenpfiff drehen (10:11).

In der zweiten Spielhälfte gelang den Aixheimern zwar der Ausgleich, doch Mössingen spielte jetzt gut und lag innerhalb von drei Minuten mit drei Toren vorne (13:17), um dann acht Minuten später wieder mit einem Treffer hinten zu liegen. Zu pomadig das Spiel, zu inkonsequent die Abwehr. Die Hausherren zogen jetzt alle Register, kämpften aufopferungsvoll, ließen sich aber auch zu Schwalben hinreissen, die aber von dem gut pfeifenden Schiedsrichtergespann Jakober/Hommel gut erkannt wurden. Dann die Crunchtime. Die Gastgeber lagen in der 55. Spielminute mit 2 Toren vorne, schwächten sich aber durch zwei Zeitstrafen und gaben den Gästen aus dem Steinlachtal die Möglichkeit, zuerst auszugleichen und dann sogar in der 58. Minute mit einem Tor in Führung zu gehen. Die Aixheimer nutzen ihre letzte Chance und glichen aus. Die Halle tobte. Zu vorsichtig dann der letzte Angriff der Spvgg, der wie schon erwähnt, zu keinem positiven Abschluss führte. „Am Ende hätten wir konsequenter in einen Zweikampf gehen müssen, um nochmal einen Treffer zu erzielen, oder einen Siebenmeter zu bekommen. Meine Jungs agierten aber zu vorsichtig, um nicht nochmal einen Ballverlust zu riskieren. Insgesamt kann ich mit dem Punkt aber leben“, haderte Co-Trainer Jens Hipp nur kurz mit dem Ergebnis gegen seinen Ex-Club. Beim kommenden Auswärtsspiel in Köngen gastieren die Steinlachtäler, die jetzt im Mittelfeld der Tabelle stehen, beim derzeitigen Tabellenführer. Köngen spielt bislang eine starke Runde, womit die Traube am nächsten Samstag sicher hoch hängen.

Es spielten: Ott, Meyer (beide Tor),Widmaier, Felger (2), Eißler (5), Midinet (2), Schleich (7/1), Apakhan, Bock (8/3), Sulz (2), Schiller, Ulmer, Eisenbichler, Plocher

  • 1
  • 2
Kempa Sports
Komplettausrüster:
Bauunternehmung GmbH
     
Reinhold Beitlich Stiftung
VR Bank Tübingen eG
HEM Expert
Speidel GmbH
KSK Tübingen
Fischers Brauhaus
anmelden