Männer 1 Bezirksliga Saison 18/19

Spvgg Mössingen1 - TSV Schönaich 28:26 (12:10)

Beinahe wäre die Spvgg an diesem Heimspieltag in der wieder gut besuchten Steinlachhalle über den TSV Schönaich gestolpert. Dieser hatte nämlich Volkan Atalay in seinen Reihen und man muss neidlos anerkennen: Atalay war „man of the match“. Der kleine, quirlige Mittemann war es, den die Mössinger über die gesamte Spieldauer überhaupt nicht in den Griff bekamen. Über 60 Minuten rackerte er, warf er oder bediente er seinen Kreisläufer Christopher Kopp mit schönen Anspielen, der dann entweder verwandelte oder aber einen Siebenmeter herausholte, den dann wieder Volkan Atalay sicher verwandelte. Dabei war Mössingen die bessere Mannschaft. Wieder einmal - wie schon so oft – verhinderte die Chancenverwertung einen höheren Heimsieg. In gut einem Dutzend Fällen traf man entweder nur Holz, oder aber der gegnerische Torwart wurde abgeworfen. Im schlimmsten Fall traf man nicht mal das Tor. Der TSV nahm die Vorlage dankend an und ging mit 1:3 in Führung. Die Spvgg brauchte sechs Minuten für ihren ersten Treffer. Doch dann berappelte man sich, brachte den Gegner ein ums andere Mal ins Zeitspiel und fand den Anschluss. Die Schrecksekunde folgte in Spielminute 13. Geburtstagskind Felix Rudolph knickte bei seinem dritten Torwurf um und musste minutenlang behandelt werden – die Hiobsbotschaft: Verdacht auf Kreuzbandriss. Mössingen ließ sich kurz beeindrucken, der TSV zog wieder mit zwei Toren davon, aber Axel Midinet stellte in einer Minute mit zwei Toren den Ausgleich wieder her. Lukas Dietrich war es, der mit einem frechen Heber zum 10:9 einnetzte. Til Eißler anschließend erfolgreich am Kreis und Simon Schleich mit einem Siebenmeter und die ersten 30 Minuten waren vorbei. Der TSV, schon sichtbar mit Verschleißspuren, lag zur Pause mit zwei Toren zurück; Mössingen hatte das Spiel gedreht. Die zweite Hälfte begann, wie die Zuschauer das erwarteten. Mössingen zog Tor um Tor davon. Man verwandelte jetzt sicher und in der 40. Minute lag das Team mit sechs Toren in Front. Inzwischen geriet man sogar einmal in doppelte Unterzahl, doch Mössingens Routinier Phil Widmaier war es zu verdanken, dass die Blauen diese unbeschadet überstanden. Schönaich wechselte den Torwart und statt jetzt den Sack vollends zuzumachen, warfen Trösters Mannen auch den Ersatzkeeper warm. Das alte Muster fand wieder Platz, man verwarf so gut es ging und Volkan Atalay motivierte seine schon am Boden geglaubte Mannschaft. Schönaich holte Tor um Tor auf und war in der 51. Zeigerumdrehung nur noch zwei Treffer entfernt. Die Spannung zum Greifen, die Zuschauer ahnten eine Sensation. Ausgerechnet in dieser Situation verwarf der sonst sichere Schütze vom Punkt, Simon Schleich, einen Siebenmeter. Doch als Harun Apakhan vom Kreis durch einen Drehwurf in der 57. Minute hinterrücks zum 27:24 sensationell verwandelte, war die Messe gelesen. Mössingen war nicht mehr zu schlagen, obwohl Volkan Atalay noch zwei Mal traf. Beim Interview durch Hallensprecher Bröckel resümierte ein sichtbar geschaffter Michael Tröster: „Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen. Aber oft dürfen uns solche Spiele, in denen wir uns nicht mit einem guten Ergebnis für unsere Leistung belohnen und so ineffizient spielen, nicht unterlaufen. Ganz bitter auch der Ausfall von Felix Rudolph. Auf diesem Weg gute Besserung.“

 

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (5), Dietrich (5), Müller, Eißler (1), R. Midinet, Schleich (4/4), Rudolph (3), Apakhan (2), Bock (2), Sulz (2), J. Jung (2), A. Midinet (2).

Vorbericht:

Am kommenden Samstag um 20.30 Uhr geht es in der heimischen Steinlachhalle gegen die Mannen aus Schönaich bevor dann ein spielfreies Wochenende ansteht. Der TSV steht aktuell im unteren Mittelfeld, hat aber gleich im ersten Saisonspiel dem Tabellenzweiten Böblingen ein Bein gestellt und diesen knapp besiegt. Der aktuelle Tabellenführer Mössingen hofft bis dahin auf eine Rückkehr ihres Regisseurs Gerrit Jung womit man am Wochenende wieder eine volle Kapelle hätte.

SG Nebringen-Reusten - Spvgg Mössingen 21:27 (11:11)

Eigentlich wollte die Spvgg den Schwung vom Pokalspiel mitnehmen, in dem man am Donnerstag zeitweise wie aus einem Guss spielte und den Landesligisten aus Pfullingen in einem hochdramatischen Spiel besiegte. Doch die Steinlachtäler taten sich von Anfang an sehr schwer mit dem Harzverbot in der Nebringer Halle. Jeder verwarf so gut er konnte und nach neun Spielminuten lag die SG mit 5:1 vorne. Statt jetzt auf die spielerischen Qualitäten zu setzen, versuchte man es mit der Brechstange. Dabei scheiterte man weiterhin aus dem Rückraum. Es dauerte ganze sieben Spielminuten bis Mössingen das erste Tor durch Sebastian Bock durch einen Siebenmeter erzielen konnte. Das Trainergespann Tröster/Seidel hatte bis dahin schon die erste Auszeit nehmen müssen. Die SG witterte Morgenluft, verteidigte sehr gut und die Mössinger taten sich weiterhin schwer. Die Mannen um Kapitän Roman Midinet gingen nun aber mehr ins Eins gegen Eins und so kam der Angriffsmotor durch zwei Tore von Simon Schleich langsam in Schwung. Als Philipp Widmaier dann in der 20. Minute den Anschlusstreffer zum 8:7 herstellte und Geburtstagskind Jakob Jung den Ausgleich eine Minute später verwandelte, konnten die vielen mitgereisten Mössinger Fans doch noch auf einen versöhnlichen Ausgang für die Blauen hoffen.

 

Nach dem Pausenpfiff (11:11) durch das Schiedsrichtergespann Förster/Garstka, das auf beiden Seiten zahlreiche Siebenmeter pfiff, ging es in die zweite Halbzeit. Die Gäu SG legte vor, Mössingen zog nach, verwarf aber erneut einen Siebenmeter und lag wieder mit zwei Toren hinten. Tröster reagierte: Brachte auf Halbrechts Felix Rudolph, der noch am besten mit dem ungeharzten Leder zurechtkam und insgesamt sechs Tore erzielte. Die Anzeigetafel in der Gäuhalle zeigte nun einen fünf Tore-Vorsprung an (17:22 in der 51. Spielminute). Die SG hatte jetzt sichtbar die Körner verspielt; die Spvgg ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und verwaltete den Vorsprung bis zum 21:27 am Spielende. Nach einem kampfbetonten Spiel, das von Nickligkeiten auf beiden Seiten geprägt war, sah Jakob Jung als Geburtstagsgeschenk noch eine rote Karte. Dennoch durfte Le Bleu zum Schluss ihr Freudentänzchen veranstalten. Die SG, sichtbar enttäuscht, hatte dem Favoriten doch an diesem Tag fast ein Bein gestellt. “Willst du ganz vorne mitspielen, musst du auch solche Spiele gewinnen. Das war heute natürlich kein Handballleckerbissen, aber egal“, kommentierte Torwartlegende Jürgen Möck.

 

Spvgg: Ott/Verworn im Tor, F. Rudolph (6), S. Schleich (5), p. Widmaier (5/3), R. Midinet (3), S. Bock (3/1), H. Apakhan (2), J. Jung (2), T. Eissler (1), A. Midinet, L. Sulz, G. Jung

Vorbericht Männer 1: Nächsten Samstag steht das Spitzenspiel der Bezirksliga an. Im Derby gegen Nebringen/Reusten geht es für Mössingens Erste um die Tabellenspitze. Die SG hat seit Jahren im Kern dieselbe Mannschaft und ist daher sehr eingespielt. Zudem gilt in der Halle absolutes Harzverbot. Im Vergleich zum Spiel gegen Magstadt sollte Mössingen zeitnah an die Leistungen der ersten Saisonspiele anknüpfen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Diese Woche steht zudem der Regio-Cup am Donnerstag an. Somit englische Woche für die Aktiven.

Spvgg Mössingen1 - Magstadt 35:26 (17:14)

Einen nie gefährdeten Sieg im Heimspiel vor vollem Haus in der Steinlachhalle fuhr die Erste der Spvgg diesen Sonntag ein. Trotzdem waren sich Trainer wie Spieler der Blauen einig, dass noch nicht alles Gold ist was glänzt und noch ein gutes Stück Arbeit für das Trainerteam Tröster/Seidel bevorsteht. Zu oft war die Abwehr pomadig, es fehlten die schnellen Beine und im Angriff immer das Gleiche. Man will zu viel und zu schnell. Trotzdem soll das nicht die Leistung der Magstädter schmälern, die sich bravourös geschlagen haben, keine Minute aufgaben und mancher fragte sich, warum diese Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz steht. Die Spvgg legte bis zum 6:6 immer vor und die Gäste zogen nach bis der wieder starke Sebastian Bock mit einem seiner acht Tore einen kleinen Zwischenspurt zum 11:6 einläutete. Die Mössinger wähnten sich jetzt schon auf der Siegerstrasse, die Magstädter aber hatten was dagegen und ließen durch immer wieder starke Würfe aus dem Rückraum die Gastgeber nicht davonziehen, sondern verkürzten den Abstand auf drei Tore. Drei Mössinger Treffer aus dem Rückraum verhinderten, dass sich in dieser Schlummerphase der Spvgg das Blatt nicht wendete. Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild: Mössingen traf, die Magstädter konterten und hingen wie eine Klette am Spielstand fest. Erst ab der 40. Spielminute (23:21) konnte Mössingen den Vorsprung weiter ausbauen und die Jungs konnten den Abstand Tor um Tor zum Endstand von 35:26 herstellen. „Wir wollen an die Leistung der ersten beiden Heimspiele anknüpfen. Da haben wir nicht nur gewonnen, sondern auch für die Zuschauer geilen Handball gezeigt. Das muss unser Anspruch sein, nicht das Spiel heute. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit unserer Leistung insgesamt noch nicht“, meinte der immer noch verletzte Gerrit Jung nach dem Match.

 

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Wiedmaier (1), Dietrich, Eitler (3), R. Midinet (6), Schleich (5/4), Rudolph (2), Apakhan (3), Bock (8), G. Jung, Sulz (2), J. Jung (3), A. Midinet

Vorbericht Männer 1:

Am Samstag spielt Mössingens Erste gegen die Reserve der HSG Böblingen/Sindelfingen, was sicher eines der stärksten Teams der Liga ist. Zuletzt gewann die HSG vier Spiele in Folge und steht nun auf Tabellenplatz 2 und damit direkt hinter der Spvgg. Da dort wohl immer wieder Spieler der 1. Mannschaft aushelfen, ist noch nicht abzusehen, wer für Böblingen letztlich aufläuft. Bei den Mössingern ist der Kader komplett bis auf Lukas Sulz, der aus beruflichen Gründen fehlt. Nachdem am Wochenende auch Reusten auf das Team aus Calw trifft wird dieser Spieltag auf jeden Fall Bewegung an der Tabellenspitze mit sich bringen. Da Mössingens Damen 1 direkt im Anschluss in Böblingen spielt wurde von der Handballabteilung ein Bus angemietet, in dem es noch verfügbare Plätze gibt.

Spvgg Mössingen 1 - HSG Schönbuch 2 39:25 (19:10)

Keine Probleme hatte die Spvgg gegen den Tabellenletzten von der HSG Schönbuch 2. Ein erneut hoher Sieg sollte auch der Konkurrenz zeigen, dass vor allem vor heimischem Publikum für alle Angereisten die Trauben sehr hoch hängen. Dabei hätte der Sieg noch um einige Tore höher ausfallen können. Trotzdem nahm das Trainergespann Tröster/Seidel eine frühe Auszeit nach dem 5:5 in der elften Spielminute. Bis dahin hatten sich ihre Mannen eher ungeduldig beim Abschluss und in der Vorbereitung gezeigt, zwei Konter verworfen und der Gegner profitierte durch einfache Tore durch die Mössinger Fehler. Die Auszeit fruchtete, man spielte konzentrierter – auch in der Abwehr - und drei Minuten später stand es 9:6. Jetzt legte HSG-Trainer Olaf Gauss den grünen Auszeitkarton und versuchte den Mössinger Spielfluss zu unterbrechen, was zunächst auch gelang. Die Spvgg konnte sich nicht entscheidend absetzen, führte auch in der 25.ten Spielminute erst mit vier Toren. Tröster gab trotzdem seinen Nachwuchsspielern eine Chance. Die brachten frischen Wind in die Partie und waen maßgeblich beteiligt, dass auf der Hallenanzeige zur Halbzeit ein 9-Tore-Vorsprung prangte. Die Blauen der Spvgg kamen gut aus der Pause, die jungen Wilden durften noch weiterspielen, was vor allen Luki Dietrich mit sieben Toren und einer hundertprozentigen Trefferquote dankte. Danach leistete man sich ein paar flaue Minuten, der Abstand von zehn Toren vergrößerte sich nicht bis zur Minute 53. Die HSG hatte bis dahin alles gegeben, konnten aber jetzt den davoneilenden Mössingern nichts mehr entgegensetzen. Der ebenfalls gute Till Eissler war es, der den Endstand mit 39:25 herstellte. Ein sicher für die Schönbucher noch eher schmeichelhaftes Ergebnis. Aber trotzdem: solche Spiele wollen auch erst mal in der Höhe gewonnen werden. Positiv kann sicher auch mitgenommen werden, dass das Trainerteam Tröster/Seidel auf einen breiten Kader zurückgreifen kann. Der Ausfall von Sebastian Bock und Harun Apakhan wurde problemlos kompensiert. Die Rookies um Niklas Felger, Axel Midinet, Felix Rudolph und Lukas Dietrich hatten mit 18 der 39 Tore wesentlichen Anteil am Heimsieg.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (1), Müller, Dietrich (7), Eißler (4), Felger (2), R. Midinet (1), Schleich (4/2), Rudolph (5), G. Jung (7/2), Sulz (3), J. Jung (1), A. Midinet (4)

Vorbericht:

Am kommenden Sonntag treten Mössingens Männer 1 gegen die HSG Schönbuch 2 an, die mit 0:4 Punkten einen ungünstigen Saisonstart erwischt hat, jedoch auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. So haben bei den Mössingern in der Partie gegen Herrenberg 10-20 % an absoluter Kampfbereitschaft gefehlt, was sich wiederum in vielen vergebenen Tormöglichkeiten wieder gespiegelt hat. Der Fokus wird diese Trainingswoche auf dem Positionsspiel gegen die stehende Abwehr liegen. Gerade hier konnten die HIM-Männer am letzten Spieltag nicht überzeugen. Aber vor einem tollen Publikum, wie in den vergangenen Heimspielen, spielt es sich auch immer ein wenig leichter. Anpfiff ist Sonntag um 18 Uhr.

SG H2Ku Herrenberg3 vs. Spvgg Mössingen 18:23 (7:14)

Mit einem nie gefährdeten Sieg in ihrem ersten Auswärtsspiel in der Bezirksliga beim Aufsteiger Herrenberg3 hat Mössingen die Tabellenführung übernommen. „Wir hätten hier eigentlich höher gewinnen müssen.“, meinte der sichtlich nicht ganz zufriedene Mannschaftskapitän Roman Midinet.

Dabei hatten die Mössinger gut vorgelegt. Im Angriff ging es über die zweite Welle und schnelles Konterspiel nach vorne. Hinten delegierte Til Eißler eine, wie in den letzten Spielen schon bombenfeste Abwehr, die den Herrenbergern keinen Spielraum ließ. Die Spvgg führte schon nach 12 Spielminuten mit fünf Toren (1:6). Die Auszeit der Herrenberger beeindruckte die Mössinger nicht, die Jungs spielten jetzt gefälligen Handball und zogen weiter Tor um Tor davon, konnten sogar eine Unterzahl mit zwei Toren abschließen. Lediglich im Spiel gegen die stehende Abwehr rieb man sich zu schnell auf und versuchte zu früh die Lücke zu finden. Die Heimmannschaft zeigte sich beeindruckt, hatte keine Gegenmittel parat und so hieß es folgerichtig zur Pause in der Markweghalle 7:14, nachdem der wieder genesene Lukas Sulz mit dem Pausenpfiff erfolgreich abgeschlossen hatte. Dass die Steinlachtäler in der zweiten Hälfte nicht unaufhaltsam davonzogen lag sicher nicht daran, dass das Trainergespann Tröster/Seidel den jungen Spielern von der Bank die Möglichkeit gab, sich auszuzeichnen. Vielmehr scheiterten die Blauen aus Mössingen immer öfters am Gehölz des Herrenberger Tores (ca. 10 mal), holten sich ein paar unnötige Zeitstrafen und verwarfen noch zwei der drei fälligen Siebenmeter. Die Herrenberger pirschten sich heran und nach einem erneuten Treffer von Patrick Sattler für seine Farben zum 14:18 in der 51. Minute witterte die Heimmannschaft noch einmal Morgenluft. Doch die Steinlachtäler ließen sich nicht beeindrucken, zwei energisch herausgespielte Tore stellten die Verhältnisse wieder klar und so war es dieses Mal kein Kantersieg, aber alles in allem eine solide Vorstellung. Es bleibt auch die Erkenntnis, dass kein Spiel ein Selbstläufer sein wird und die Mössinger Jungs bei jedem ihrer Spiele alles geben werden und müssen.

 

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Dietrich (2), Müller (2), Eißler (3), R. Midinet (5/1), Schleich, Rudolph (4), Apakhan (1), Bock (2), G. Jung, Sulz (1), J. Jung (3), A. Midinet.

Spvgg Mössingen - SG Ober-Unterhausen2 39:22 (18:14)

Mit einem erneuten Kantersieg im Heimspiel gegen die Mannschaft der SG Ober-Unterhausen 2 setzte die Mannschaft der Spvgg Mössingen mit ihrem Trainerteam Michael Tröster und Florian Seidel ein weiteres Ausrufezeichen in der Bezirksliga. In einer gut besuchten Halle mit einem Fanblock, laut wie in alten Zeiten, zeigte die Spvgg vor allem in der zweiten Halbzeit eine ansprechende Leistung. Die Mannschaft der Jungs unterm Lichtenstein, wie sie sich selber gerne nennen, spielte in der ersten Halbzeit gut mit, brachte die Mössinger Abwehr samt Torwart öfters in Bedrängnis und führte sogar in der 17. Spielminute mit zwei Toren. Mancher Zuschauer ahnte schon, dass an diesem Samstag für die Spvgg die Trauben etwas höher hängen würden. Doch der Bruch für die SG kam gegen Ende der ersten Spielhälfte, als der an diesem Tag in der Abwehr auf Mitte bombenfest stehende Jakob Jung, der einen Sahnetag erwischte, einen Konter sicher verwandelte, danach beim Zurücklaufen den gerade angreifenden Gegnern den Ball klaute und nochmals sicher eines seiner sieben Tore erzielte. Die sichtlich verärgerten Lichtensteiner ließen sich davon beeindrucken, kassierten bis zum Pausenpfiff nochmals zwei Treffer und so zeigte die Anzeigetafel in der Mössinger Steinlachhalle einen Vier-Tore-Vorsprung für die Mössinger Jungs an.(18:14) Was Mössingens Trainerteam Tröster/Seidel ihrer Mannschaft für die zweite Spielhälfte mit auf den Weg gab, ist nicht bekannt. Doch ihr Team spielte jetzt richtig guten Handball, die Abwehr stand wie eine Mauer, ließ der SG jetzt keinen Spielraum mehr und deren Pulver war nun endgültig verschossen. Nur zwei magere Tore konnte der Trainer der SG OU nach einer Viertelstunde der zweiten Hälfte für seine Mannschaft verbuchen. Ein Sonderlob hatte sich auch Schlussmann Marco Verworn verdient, der reihenweise beste Chance der Lichtensteiner entschärfte. Inzwischen war der Vorsprung der Mössinger auf 12 Tore angewachsen. (28:16) Und wenn es mal nicht mehr läuft, kommt auch noch Pech dazu, wie die Lichtensteiner schmerzlich erfahren mussten. Mindestens ein halbes Dutzend ihrer Würfe trafen nur das Torgehölz und so fiel das Endergebnis mit 17 Toren etwas hoch aus und schmälert optisch die gute Leistung der SG in der ersten Hälfte. Im letzten Spielviertel, als die Messe bereits gelesen war, wechselte Tröster munter durch und gab seinen jungen Wilden die Chance sich auszuzeichnen. Die zeigten sich ebenso torhungrig wie ihre Mitspieler und trugen einen guten Teil dazu bei, dass die letzte Viertelstunde für die Zuschauer nicht langweilig wurde. Symptomatisch für das Ende der Partie war, als Sebastian Müller zwei Sekunden vor dem Abpfiff den Ball noch von der Mittellinie auf das Unterhausener Tor warf, der Ball über den Fuß des Torwarts rollte und die Partie zum 39:22 für die Mössinger beendete.

 

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Widmaier (2), Dietrich (3), Müller (2), Eißler (1), R. Midinet (2), Schleich (4/3), Rudolph (2), Apakhan (2), Bock (7), G. Jung (4), J. Jung (7), A. Midinet (3).

Spvgg Mössingen - Spvgg Renningen 38:23 (17:11)

Mit einem eindrucksvollen Kantersieg über die Spvgg Renningen wird die Sportvereinigung ihrer Favoritenrolle gerecht und fährt die ersten Punkte der Bezirksligasaison ein. Dabei handelte es sich beim Gegner um ein Team, das in der letzten Saison immerhin Vierter der Bezirksliga wurde und auch diese Saison für Überraschungen gut sein wird. Mössingen präsentierte sich in der vollen Steinlachhalle jedoch insbesondere in der zweiten Halbzeit in allen Belangen überlegen und zeigte seinen Fans teilweise richtig guten Tempohandball. Zwar dauerte es einige Minuten bis die Mannschaft sich in der Abwehr sortiert hatte und der Angriffsmotor der Jungs um Trainer Michael Tröster in Schwung kam, aber dann zog Mössingen unaufhaltsam davon - angetrieben von Linkshänder Lukas Sulz, der die ersten drei Tore von seiner neuen Position im rechten Rückraum aus in die Maschen der Renninger einnetzte. Diese hatten nach dem 3:3 in der 5. Spielminute immer mehr Probleme mit der Mössinger Hintermannschaft, die keine koordinierten Spielzüge ihrer Gegner mehr zuließ. Renningen steckte aber nie auf und kämpfte unermüdlich weiter. Das junge Mössinger Team ließ keine Zweifel mehr aufkommen, wer als Sieger das Spielfeld verlassen würde. Zur Halbzeit stand es 17:11 und es war abzusehen, dass den torhungrigen Mössingern dieser Abstand noch nicht hoch genug war. In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber das Tempo nochmals an, kamen nun immer öfters über die zweite Welle zu Toren. Die Abwehr um Til Eißler stand felsenfest und obwohl Tröster nun auch seinen Nachwuchsspielern längere Einsatzzeiten gab, hatten die Renninger immer mehr Mühe, den Ball im Mössinger Gehäuse unterzubringen. Diese zogen weiterhin Tor um Tor davon und am Schluss zeigte die Anzeigetafel den lautstarken Fans in der Steinlachhalle einen Vorsprung von 15 Toren an. Die Mössinger Nachwuchshoffnungen nutzten ihre Einsatzzeiten und empfahlen sich für weitere Einsätze. Roman Midinet hatte sich bereits beim Aufwärmen unglücklich verletzt - der eigentlich pausierende Bruder Axel durfte daher kurzfristig zur Harzkugel greifen und fügte sich mit sechs Treffern nahtlos ins Geschehen ein. Außerdem bestätigten die Youngster Lukas Dietrich, Marco Verworn und Felix Rudolph mit ihrer Leistung, dass sie zu Recht die aufsteigenden Leistungsträger in der Mössinger Mannschaft sein können. „Für uns war wichtig, direkt mit einem Sieg in die neue Saison zu starten. Letztes Jahr hatten wir den Auftakt in der Landesliga ja gründlich vermasselt. Trotz des deutlichen Sieges gibt es aber keinen Grund zur Euphorie. Für uns ist die Bezirksliga nach einigen Jahren in der Landesliga wieder ein Stück weit Neuland und wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen.“, mahnte Tröster nach der Partie. In zwei Wochen kann Mössingen gegen Trösters Heimatclub aus Lichtenstein in der Steinlachhalle nachlegen.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmayer (3), Dietrich (2), Müller, Eitler (3), Schleich (8/5), Rudolph (5), Apakhan (2), Bock (2), G. Jung (2), Sulz (4), J. Jung (1), A. Midinet (6).

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