Männer 1 Bezirksliga Saison 18/19

Michael Tröster im nächsten Jahr mit neuem Co-Trainer:

Jens Hipp steigt im HIM ein! Die Männer 1 der Sportvereinigung Mössingen/Abt. Handball sind bereits vor Wochen in die Landesliga aufgestiegen, die Planungen für die neue Runde laufen seit Monaten und man freut sich im HIM, eine weitere gute Botschaft im Bereich des Teams um das Team vermelden zu dürfen: Mit Jens Hipp kommt ein Mann als Co-Trainer ins obere Steinlachtal, der seit Jahren im Bezirk und auch in der Männer-Landesliga unterwegs war. Er wird Cheftrainer Michael Tröster ab der Vorbereitung zur kommenden Runde als Co-Trainer zur Verfügung stehen und ist bereits voll in die Planungen eingebunden. Wie kam es zum Wechsel zur neuen Runde? Florian Seidel, Co-Trainer in der Saison 18/19 war in der vergangenen Runde gleichzeitig C-Jugendtrainer und auch sonst viel im HIM-Projekt eingebunden, auch beruflich hatte er alle Hände voll zu tun. Somit interpretierte er das Co-Traineramt nach bestem Wissen und Gewissen, ausreichend für die Bezirksliga – allerdings eher auf kleiner Flamme. Für die Landesliga ist das nicht genug: „Michi Tröster braucht einen Mann an seiner Seite, der mehr Zeit aufwenden kann und das Team wirklich nach vorne bringt, durch zuverlässige Anwesenheit, durch Arbeit am Detail“ sagt Seidel, der sich in Zukunft auf seine Tätigkeit als Jugendtrainer und Mitarbeiter in der Abteilungsleitung konzentrieren wird. Mit Jens Hipp gelang ein Glückgriff, so sieht es jedenfalls Abteilungsleiter Uwe Kemper: „Jens hat beim TV Aixheim in der Landesliga vor Jahren bereits gute Arbeit geleistet, was er in den letzten 7 Jahren in Nebringen geleistet hat, wissen wir auch. Wir erhoffen uns neue Impulse und außerdem Unterstützung für Michi Tröster, der sein Amt mit höchstem Einsatz ausfüllt. Wir sind uns sicher, dass Jens Entlastung bringen kann. Letztlich verfolgen wir weiterhin unser Ziel, im HIM Kompetenz zusammenzuziehen, auch mit Namen, die vielleicht nicht jeder gleich erwartet hätte. Aber in diesem Sinn freuen wir uns, wieder überraschen zu können und freuen uns vor allem auf gute Zusammenarbeit mit Jens“. Hipp trainierte bis zur aktuellen Runde die SG Nebringen/Reusten, spielte selber bei der SG, sie ist sein Heimatverein. Weitere Stationen waren die Frauen 1 der SG, als Co-Trainer stand er Georg Lorch zur Seite, damals ging es bis zur Württembergliga hoch. In der Landesliga war Hipp ebenfalls tätig, für den TV Aixheim aber auch mit der SG Nebringen/Reusten gelang ihm vor drei Jahren überraschend der Coup des Aufstiegs. Ein interessanter Mann also, auf den sich der Handball in Mössingen freuen kann. Herzlich Willkommen Jens Hipp!

Vorbericht Männer 1:

Am Samstag um 20 Uhr geht es beim letzten Heimspiel gegen die SG HCL. Im Hinspiel hatten sich die Mössinger gegen diesen Gegner lange schwer getan, was an der harzfreien Calwer Halle liegen könnte. Mit Platz 4 reist also nochmal ein guter Gegner in die Steinlachhalle, wo die Runde unbesiegt beenden werden soll. Mit Michael Keller steht ein alter Haudegen in den Reihen der Calwer. Aber auch sonst ist das HCL-Team relativ solide besetzt. Sehr überraschend gab es für den HCL allerdings vergangenes Wochenende eine Niederlage vor heimischen Besucherrängen. Es wäre schön, wenn Sie den Mössinger Aufsteigern zum Saisonabschluss nochmals eine voll besetzte Steinlachhalle bieten könnten. Direkt im Anschluss geht es ins gemeinsame Feiern über. Für Getränke und Essen u.a. aus dem Mössinger Sportheim ist reichlich gesorgt.

TSV Schönaich - Spvgg Mössingen 26:31 (13:18)

Die Handballer der Spvgg Mössingen ließen auch in Schönaich nichts anbrennen und gewannen verdient ihr zweitletztes Auswärtsspiel. Es war kein Handballleckerbissen und die 26 Gegentore verweisen auch auf einige Schwächen des Bezirksligameisters aus dem Steinlachtal hin. Obwohl es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, konnte man nicht von einem engagementlosen Auftritt der Jungs um das Trainergespann Tröster/Seidel sprechen, jedoch das Harzverbot und ein überaus motivierter Gegner machten der Spvgg das Leben phasenweise schwer. Die Gastgeber kamen besser aus den Startlöchern, der quirlige Spielmacher Volkan Atalay konnte seinen Kreisläufer gekonnt bedienen, was dann ein Tor oder einen Siebenmeter für den TSV brachte. Mössingen brauchte einige Zeit, um sich zu sortieren, konnte aber nicht verhindern, dass die Schönaicher in der sechsten. Minute mit vier Toren führten. Tröster bat seine Jungs zur Auszeit, um nochmals die taktische Marschroute festzulegen. Diese zeigte auch umgehend Wirkung und die Blauen zeigten jetzt ihre individuelle Qualität. Die Angriffe wurden geduldig vorbereitet und statt aus dem Rückraum das ungeharzte Leder zu verwerfen, wurde jetzt das Spiel über den Kreis gesucht. Immer wieder wurde Till Eißler, an diesem Spieltag der beste Mössinger mit zehn Feldtoren, exzellent von Roman Midinet angespielt und nach einem Hattrick von Eißler drehte die Spvgg innerhalb der nächsten zehn Spielminuten das Spiel, glich mit 9:9 aus und führte dann zum Pausenpfiff selbst mit fünf Toren. Zudem leistete sich der Gastgeber in dieser Zeit einige technische Fehler, was die Mössinger mit Kontertoren zu verwerten wussten. Die zweite Hälfte begann kurios. Zwar hatte die Spvgg nach dem Anspiel auf sechs Tore erhöht, ließ aber anschließend einen Sechs-Tore-Lauf der Gastgeber zu. Durch allzu pomadige Spielweise und ideenlosem Angriff gepaart mit technischen Fehlern brachte man den schon am Boden geglaubten Gegner wieder ins Spiel. Der TSV ließ sich nicht zweimal bitten, witterte Morgenluft und glich in der 47. Spielminute zum 22:22 aus. Doch Le Bleu ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und jetzt zeigte sich, dass der Meister die breiteste Bank in der Bezirksliga hat. Tröster brachte wieder Till Eißler und Roman Midinet. Diese Achse funktionierte wie geschmiert, brachte ihre Farben innerhalb Minuten wieder auf Erfolgskurs. Bei den Schönaichern schwanden die Kräfte und man hatte dem Tabellenersten aus dem Steinlachtal nichts mehr entgegenzusetzen. Der an diesem Tag mit fünf Toren ebenso erfolgreiche Lukas Dietrich konnte noch zwei Kontertore zum letztlich verdienten Mössinger Sieg beisteuern. Die Spvgg hat jetzt zwei Wochen spielfrei. Dann kommt Calw zum letzten Heimspiel ins Steinlachtal. „Ich kenne keinen ungeschlagenen Bezirksligameister aus unserer Bezirkshistorie. Wir wollen die Chance nutzen, jetzt auch ein Stück Geschichte zu schreiben“, so die motivierenden Worte von Meistertrainer Tröster an seine Jungs.

Es spielten: Verworn (Tor), Möck (Torlegende), Widmaier, Dietrich (5), Müller (2), Eißler (10), Roman Midinet (2), Schleich (2), Apakhan (1), Bock (3), Gerrit Jung (1), Sulz (2), Jakob Jung (2), Axel Midinet.

Spvgg Mössingen - SG Nebringen/Reusten 35:18 (17:7)

Mit einem Kantersieg gegen die SG Nebringen/Reusten machte die Spvgg Mössingen in der Meisterschaft der Bezirksliga Achalm/Nagold alles klar und wird nächste Saison wieder in der Landesliga spielen. Vor einer spektakulären Kulisse in der vollen Steinlachhalle, toller Stimmung durch den A-Block, einem gut pfeifenden Schiedsrichtergespann Stickel/Stickel, wollte man nochmals zeigen, dass man in dieser Saison zu Recht noch kein Spiel verloren hatte. Dass die Blauen an diesem Spieltag nichts mehr anbrennen lassen würden, war von vorne herein klar. Das Freibier kaltgestellt, die Trikots für die Meisterschaftsfeier schon gedruckt, legten die Jungs um Michael Tröster los wie die Feuerwehr und nach 10 Minuten Spielzeit war im Prinzip die Messe schon gelesen. Die überforderte SG versuchte von Anfang an den Rückraum der Mössinger in Manndeckung zu nehmen, was nur bedingt gelang. Der Angriffsmotor der Steinlachtäler stotterte nur kurz, um dann Fahrt aufzunehmen und nach 15 Minuten führte man schon mit acht Toren (11:3). Grundstein dafür war, dass man fast nichts verwarf, was in der laufenden Saison nicht immer der Fall war, die Abwehr stand wie eine Mauer und ließ die SG fast verzweifeln. Alleine deren guter Spielmacher Ruben Gesk war auf dem Niveau, der Spvgg Paroli zu bieten und konnte zur Ergebniskosmetik bis zur Halbzeit beitragen (17:7). Davor hatten die Steinlachtäler schon einen Gang zurückgeschaltet, kamen jedoch durch die vielen technischen Fehler der Gegner zu einfachen Kontertoren. Die zahlreichen Zuschauer wurden dann in der zweiten Spielhälfte mit gutem Mössinger Handball verwöhnt. Die Spannung fehlte zwar, aber man versuchte jetzt nicht, den Gegner aus der Halle zu schießen, sondern zeigte schöne Spielzüge und feine Anspiele an die Kreisläufer. Die SG wehrte sich bis zur Crunchtime nach Leibeskräften, konnte aber nicht verhindern, dass sie in der letzten Viertelstunde komplett zerlegt wurden. Der Widerstand schmolz mehr und mehr und Jens Hipp, der Trainer der SG, war sicher froh, als die Schlusssirene beim Spielstand von 35:18 dem Ganzen ein Ende machte. Die Mössinger Jungs feierten zusammen mit ihren Fans, die schon Minuten vorher ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen geehrt hatte, die Meisterschaft und den Aufstieg in die Liga, in der sie einfach hingehört. Anschließend gab es Freibier, auch für den Gegner, der neidlos die Überlegenheit von Le Bleu anerkannte und klar war, dass sie sich die restlichen Punkte für den Verbleib in der Bezirksliga woanders holen müssen. Der nächste Gegner für die Spvgg ist Schönaich. Man kann davon ausgehen, dass sich die Mössinger auch dort keine Blöße geben und die weiße Weste behalten wollen, obwohl es um nichts mehr geht.

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Widmaier (2), Dietrich (5), Müller (2), Eißler (1), Roman Midinet (4), Apakhan (2), Bock (10/4), Gerrit Jung (3/1), Sulz (3), Jakob Jung (2), Axel Midinet (1)

Spvgg Mössingen - HSG Böblingen-Sindelfingen2 25:20 (11:10)

Vor 400 Zuschauern in der Steinlachhalle bezwang die Spvgg Mössingen den letzten Verfolger in der Liga mit einer soliden Mannschaftsleistung und zeigte dem Gegner aus der Daimlerstadt, warum sie unangefochten an der Tabellenspitze steht und der Aufstieg faktisch eingetütet ist. Die physisch sicher gleichwertige HSG stellte, ebenso wie der Gastgeber, eine solide Abwehr und so taten sich beide Mannschaften zu Anfang schwer mit einem erfolgreichen Abschluss. Mössingen wollte mit einem Sieg an diesem Spieltag nichts mehr anbrennen lassen und die HSG wollte sich eine rechnerische Aufstiegschance erhalten. Die HSG legte vor, Mössingen blieb dran und führte zum ersten Mal in der 21. Spielminute durch Sebastian Bock (8:7). Das bis dahin spannende Spiel, gut geleitet durch das Schiedsrichtergespann Müller/Schmid aus Leonberg, endete zur Halbzeit mit 11:10, nachdem ein sauberer Strahl nach einem Freiwurf in die Maschen des gegnerischen Tores zum Pausenpfiff einschlug. Die zweite Spielhälfte allerdings gehörte den Blauen aus Mössingen. Die Abwehr ließ nichts mehr anbrennen, zwang den Gegner fast bei jedem Angriff ins Zeitspiel und ließ nur noch drei Tore in der folgenden Viertelstunde zu. Die Spvgg hingegen baute ihren Vorsprung sukzessive durch eine geschlossene Mannschaftsleistung aus, hatte im Angriff die besseren Ideen als der Gegner und zeigte, dass sie zu Recht an der Tabellenspitze steht (19:13 in Spielminute 46). Die letzten fünfzehn Minuten das gleiche Bild: Die Bösis hatten nichts mehr entgegenzusetzen, schwächten sich zusätzlich noch durch Zeitstrafen und verzweifelten im Angriff an der inzwischen zur Wand gewordenen Mössinger Abwehr. Die Blauen aus dem Steinlachtal verwaltete ihren Vorsprung unspektakulär und die volle Halle skandierte nach dem Abpfiff ihren „Mössinger Jungs“ nach einem, vor allem in der ersten Hälfte spannenden Spiels, das trotz der Brisanz immer fair war. Die Spvgg müsste, um nicht aufzusteigen, die restlichen vier Spiele bis zum Saisonende verlieren, und daran glaubt im Steinlachtal sicher keiner. Gegen den nächsten Gast in der Steinlachhalle am 9. März, die SG Nebringen/Reusten, will man sicher die weiße Weste sauber halten. Dies wird bestimmt kein Freispiel, da die SG noch Punkte benötigt, um nicht in Abstiegsgefahr zu kommen.

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Widmaier (2), Dietrich (2), Müller, Eißler, Roman Midinet (3), Schleich (6/2), Apakhan, Bock (3), Gerrit Jung (3/1), Sulz (4), Jakob Jung (3), Axel Midinet

Männer 1 - Bezírksliga HSG Schönbuch - Spvgg Mössingen 19:35 (11:17)

Mit zwei weiteren Punkten auf ihrem Konto reiste die Spvgg am Samstagabend aus der Schönbuchhalle nach Hause, nachdem sie die überforderten Hausherren mit einem Kantersieg noch näher an das Tabellenende schickte. Dem Gegner ist jedoch Respekt zu zollen, weil er nie versuchte, die spielerische Unterlegenheit mit Härte auszugleichen. Auch ohne am Limit zu spielen, insbesondere in der Abwehr wurde immer wieder nachlässig agiert, war der Auswärtssieg in einer fairen Partie zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Blauen aus dem Steinlachtal hätten eigentlich schon nach fünfzehn Minuten mit zehn Toren in Führung gehen können, hätte nicht der sonst so sichere Siebenmeterschütze Simon Schleich untypischerweise zweimal vom Punkt verworfen und auch der Rest der Mannschaft zwischendurch, auch bei Kontern, nur den gegnerischen Torwart getroffen. Sicher lag es auch etwas daran, dass das Trainergespann Tröster/Seidel ein paar neue Aufstellungsvarianten ausprobierte und seinen Nachwuchsspielern schon frühzeitig Verantwortung übertrug. Ohne die kranken Torjäger Bock und Widmaier führte man zur Halbzeit „nur“ mit sechs Toren. In der Kabine war man sich aber einig, dass man den zahlreichen mitgereisten Fans, die das Gros der Zuschauer in der Halle stellten und sogar vom Kommando Steinlach mit Trommeln unter der Leitung von Philipp Schneemann unterstützt wurden, noch etwas mehr bieten sollte. Die Spvgg zog Tor um Tor davon, die Hausherren versuchten so gut es ging dagegen zu halten, konnten jedoch nicht verhindern, dass ab der 50. Minute der zweistellige Vorsprung der Gäste immer höher wurde. Ein starker Rückhalt in dieser Phase war auch Torwart Christoph Ott, der einen Siebenmeter der Hausherren entschärfen konnte, der Ball aber wieder beim Schützen landete und danach dessen zweiten Versuch noch sensationell mit dem Kopf abwehrte. Auch der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder spielende Abwehrchef Jakob Jung zeigte sich gleich recht kämpferisch in den letzten zehn Spielminuten und ließ den Hausherren keine Chance mehr, die Zwanzig-Toremarke zu erreichen. So endete ein Spiel, das sicher nicht der Gradmesser für die Liga ist unter der souveränen Leitung des Schiedsrichtergespanns van der Dellen/van der Dellen. Am kommenden Wochenende werden hoffentlich alle wieder an Bord sein, denn da geht es gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen, den direkten Verfolger. Sollte die Spvgg auch dieses Heimspiel gewinnen, wird ihnen der Aufstieg in die Landesliga kaum mehr zu nehmen sein.

Es spielten: Verworn, Bock (beide Tor), Dietrich (3), Müller (6), Eißler (2), Roman Midinet (1), Schleich (4), Apakhan (2), Gerrit Jung (8/1), Sulz (4), Jakob Jung (1), Axel Midinet (4)

Vorbericht Männer 1:

Am Samstag um 20 Uhr geht es zum nächsten Bezirksliga-Kellerkind in den Schönbuch. Die HSG ist vergangenes Wochenende in Tübingen richtig unter die Räder gekommen und verlor mit 32:14. Sicherlich ist sie auf Wiedergutmachung aus und hat gegen Mössingen absolut gar nichts zu verlieren. Für die Spvgg heißt das natürlich die Spannung hoch zu halten, um am 16.2. mit weißer Weste ins Heimspiel gegen Böblingen zu gehen, was sicherlich als absoluter Saisonhöhepunkt zu bezeichnen ist. So hofft Teamkapitän Roman Midinet, dass sich hierzu ganz Mössingen in der Steinlachhölle einfindet und ordentlich Stimmung macht. Sollte Böblingen am kommenden Wochenende gegen Tübingen verlieren und Mössingen im Schönbuch siegen, könnte man beim Spiel gegen Böblingen bereits die Meisterschaft eintüten.

Spvgg Mössingen - SG H2Ku Herrenberg 3 34:23 (14:10)

In ihrem ersten Heimspiel 2019 ließ die erste Herrenmannschaft der Spvgg nichts anbrennen und gewann souverän gegen die Dritte aus Herrenberg. Es war sicher kein Augenschmaus für die vielen Fans in der Steinlachhalle, aber gegen einen Gegner, der im Abstiegskampf steckt, zählen nur die Punkte. Es dauerte etwas, bis sich Mössingens schläfrige Abwehr auf den anfangs forsch aufspielenden Gegner eingestellt hatte. Doch wachgerüttelt durch Marko Verworn, der einen Sahnetag erwischt hatte und hintereinander zwei Siebenmeter entschärfte, machten sich die Blauen durch einen 6:0-Lauf auf und davon. In der 18. Spielminute führte die Spvgg mit fünf Toren (10:5), nicht zuletzt, weil sich der Gegner schon früh eine kreative Auszeit nahm und zehn Minute nicht mehr traf. Danach schwächelte der Favorit aus Mössingen und begnügte sich damit den gegnerischen Torwart abzuwerfen, weshalb sich der Gegner wieder etwas heranpirschen konnte. Doch kurz vor der Pause besannen sich die Jungs um Michael Tröster wieder auf ihre Stärken und stellten den alten Abstand wieder her. Zum Pausenpfiff stand es 14:10. Das Trainergespann Braitmaier überraschte die Spvgg dann in der zweiten Spielhälfte mit einer offenen Abwehr, die aber nur kurz Wirkung zeigte. Die Steinlachtäler konnten zwar noch nicht entscheidend davonziehen, aber man merkte, dass man an diesem Spieltag nicht alles geben musste, um das Spiel zu gewinnen. In der letzten Viertelstunde aber war das Pulver der Herrenberger endgültig verschossen. Viele Fehlpässe, die direkt in den Händen des Gastgebers landeten, konnten durch Konter oder schnelles Spiel nach vorne in Tore verwandelt werden und in Spielminute 50 führte die Spvgg erstmals mit zehn Toren. Der Gegner hatte nichts mehr entgegenzusetzen und man hatte sich auch schon mit der Niederlage abgefunden. Der Gastgeber verwaltete den Vorsprung, hätte auch noch höher führen können und Harun Apakhan beendete mit seinem vierten Tor ein Spiel, das nicht gerade mit Spannung geladen war. Trotzdem zeigte der Mössinger Tabellenführer der Liga deutlich, dass er diese Spielsaison nicht umsonst der Primus ist und der Wiederaufstieg in greifbarer Nähe rückt. Besonders als nach dem Spiel bekannt wurde, dass der direkte Konkurrent aus Böblingen/Sindelfingen in Calw verdroschen wurde und somit die Spvgg fast jetzt schon uneinholbar an der Spitze steht. Doch wie bekannt, ist nach dem Spiel auch vor dem Spiel: Am kommenden Samstag zählen wieder einmal nur zwei Punkte im Aufstiegsrennen.

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Philipp Widmaier (5), Müller (1), Eißler (3), Roman Midinet, Schleich (4/1), Apakhan (4), Bock (6), Gerrit Jung (4), Lukas Sulz (7), Axel Midinet

SG Ober-/ Unterhausen 2 – Spvgg Mössingen 27:30 (14:13)

„Spannender als jeder Krimi“, so der Hallensprecher der Spielgemeinschaft unterm Lichtenstein mehrfach. Und tatsächlich war es ein enges und packendes Spitzenspiel in der Handballbezirksliga am Samstagabend. Der Tabellenführer konnte erst in der 50. Spielminute den Spieß umdrehen und bleibt damit weiter ungeschlagen. Die Schützlinge um Trainer Michael Tröster leisteten sich immer wieder Unkonzentriertheiten und konnten über die gesamte Spielzeit keine überzeugende Leistung abliefern. Die Gastgeber waren aber auch der erwartet dicke Brocken, der in der Runde bislang noch nicht zuhause verloren hatte. Zu Beginn erspielten sich die Mössinger eine Zwei-Tore-Führung (8:10, 20. Minute). Unterhausen legte mit einem dreifach Schlag nach und führte in der 28. Spielminute erstmals mit vier Treffern. In der Abwehr fehlte es an Zugriff, was insbesondere die starken Fuhr und Bader mit jeweils sieben Treffern zu nutzen wussten. Trafen sie nicht selbst, legten sie an ihren Kreisläufer ab, der dann kompromisslos einnetzte. Bis zum Halbzeitpfiff verkürzten die Steinlachtäler nach einem gehaltenen Siebenmeter und Treffern von Dietrich, Jung und Schleich nochmals auf ein Tor. Auch in Halbzeit zwei rannte man gegen die Landesligareserve weiter einem Rückstand hinterher, ließ die Gastgeber aber nicht davonziehen. Spielmacher Gerrit Jung und Rückraumschütze Sebastian Bock hielten ihr Team im Spiel. Axel Midinet fasste sich zudem in der Schlussphase ein Herz und wuchtete den Ball erst zum 20:20 in die Maschen und erzielte in der 50. Minute die erste Mössinger Führung der zweiten Halbzeit. Auch die letzten beiden Treffer gingen auf sein Konto. „Wir biegen jetzt auf die Zielgerade der Saison ein und da gilt es die Konzentration hochzuhalten. Mit jedem weiteren Sieg sind unsere Gegner natürlich motivierter uns zu schlagen. Böblingen ist uns auch noch auf den Fersen“, so Trainer Michael Tröster nach dem Spiel.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier, Dietrich (3), Müller (1), Eißler (4), Roman Midinet, Schleich (4/1), Apakhan, Bock (7), Gerrit Jung (7), Sulz, Axel Midinet (4)

SV Magstadt – Spvgg Mössingen 26:37 (10:16)

Die erste Männermannschaft der Spvgg Mössingen ist mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr gestartet. Beim SV Magstadt feierten die Steinlachtäler am Sonntagvormittag einen Kantersieg und bauten ihre Tabellenführung weiter aus. Zu ungewohnter Uhrzeit musste der Ligaprimus aus Mössingen am Sonntag beim SV Magstadt antreten. Der frühe Anpfiff um 12 Uhr mittags hinderte die Spvgg jedoch nicht daran, von Beginn an aufs Gas zu drücken. Sebastian Bock und Simon Schleich waren es, die die ersten zwei Treffer des Tages markierten. Insbesondere Schleich erwischte einen Sahnetag. Quasi im Alleingang trug der Rückraumspieler seine Mannschaft in der Anfangsphase. Vier der ersten fünf Mössinger Tore gingen auf das Konto von Simon Schleich und unter anderem wegen ihm wurde der SV Magstadt beim Stand von 1:5 für die Gäste bereits nach neun Minuten zur ersten Auszeit gezwungen. In der Folge leistete sich Mössingen, die ohne den im Urlaub weilenden Kapitän Roman Midinet und den am Ellenbogen verletzten Jakob Jung antraten, eine kleine Schwächephase. Magstadt trat nach der Auszeit deutlich konzentrierter und wacher auf und egalisierte das Spiel mit dem 6:6 in der 14. Minute. Doch das Spiel blieb nicht lange offen. Bis zur Halbzeit drückte Mössingen das Gaspedal noch einmal durch und so ging es mit einer komfortablen 16:10-Pausenführung für die Spvgg in die Kabine. Im zweiten Durchgang versuchten die Hausherren Mössingen mit einer doppelten Manndeckung aus dem Konzept zu bringen. Und tatsächlich - der Spielfluss der Gäste geriet ins Stocken und der SV Magstadt verkürzte den Rückstand in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte bis auf 18:21. Gerrit Jung und ein an dem Tag überragender Lukas Dietrich sorgten dann allerdings mit einem Doppelschlag für die erneute Fünf-Tore-Führung. Von diesem Doppelschlag erholte sich der SV Magstadt in Folge nicht mehr. Der Tabellenführer aus Mössingen spielte sich bis zum Spielende nochmals in einen Rausch und fuhren am Ende einen auch in der Deutlichkeit einen deutlichen Sieg ein. Beste Werfer des Tages waren Lukas Dietrich mit sieben Toren und Simon Schleich mit deren zehn. Die Mannschaft von Trainer Michael Tröster haben nun sieben Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, die HSG Böblingen/Sindelfingen. Weiter geht es am 26. Januar mit einem Auswärtsspiel bei der SG Ober-/Unterhausen.

Es spielten: Verworn, Ott (beide im Tor), Widmaier (1), Dietrich (7), Müller (1), Eißler (1), Schleich (10/5), Apakhan (3), Bock (5), G. Jung (6), Sulz (1), A. Midinet (2)

Vorbericht

Am Sonntag zu ungewohnter Zeit (um 12 Uhr) steht der Jahresstart bei Mössingens Männer 1 in Magstadt an. Der SV steht ganz unten in der Tabelle, hat also im Prinzip nichts zu verlieren. Beim Hinspiel in der Steinlachhalle hatte sich Magstadt zwar wacker geschlagen, aber trotzdem deutlich verloren. Alles andere als ein Sieg für Mössingen wäre also eine Riesenüberraschung. Dennoch sollte der Tabellenführer eine ordentliche Leistung abrufen, da der SV Böblingen zuhause einen Punkt abgenommen hat. Fans sind in Magstadt herzlich willkommen.

Spvgg Mössingen - TSV Altensteig 39:29 (18:13)

„Mössingen ist keine Übermannschaft“, ließ der Trainer des TSV Altensteig, Jürgen Holz, über den Sportteil im Schwarzwälder Boten verkünden und dass er auch noch Zählbares aus der Steinlachstadt mitnehmen wolle. Zum Einen hatte er sicher Recht, doch zum Zweiten hatte die Spvgg die richtige Antwort parat. Mit feinem Handball, vor allem in der ersten Halbzeit, zeigten die Blauen aus Mössingen, wer Herr in der Steinlachhalle ist. Tolle Anspiele durch den Rückraum an Kreisläufer Till Eissler, der dann immer sicher verwandelte, waren eine der Grundlagen, warum sich Mössingen gleich in Führung brachte und nach 13 Spielminuten schon mit sechs Toren davon eilte. Altensteig versuchte das Tempospiel der Spvgg mitzugehen, ließ aber dem Mössinger Rückraum oder dem Kreisläufer nach schneller erster Welle immer genug Raum, um zum Torerfolg zu kommen. Die Abwehr stand dieses Mal bombenfest und ließ dem Altensteiger Angriff kaum Möglichkeiten zur Entfaltung. Alleine deren zwei Rückraumschooter hielten mit ihren exzellenten, verdeckten Schlagwürfen, mit denen die Mössinger Torhüter ihre liebe Not hatten, ihre Mannschaft im Spiel. Mössingen hielt seinen komfortablen Vorsprung bis zur Pause (18:13). Und hätten nicht Mössingens Youngster im Übereifer kurz vorher drei Hundertprozentige verballert und man sich noch kurz eine doppelte Zeitstrafe eingehandelt, wäre zur Halbzeit schon die Messe gelesen gewesen. So musste man nach der Pause erstmals dezimiert die ersten Minuten überbrücken, um dann aber die Schlagzahl nochmals zu erhöhen und unweigerlich davonzuziehen. Die Altensteiger konnten das Tempo nicht mehr mitgehen, hielten sich aber durch ein paar Schlagwürfe und sicher verwandelte Siebenmeter über Wasser. Doch spätestens als sich Mössingens Kapitän Roman Midinet in der 56.ten Zeigerumdrehung mal wieder durch die Abwehr des TSV durchgetankt hatte und zum 36:26 einnetzte, musste der Gästetrainer anerkennen, dass Mössingen zwar keine Übermannschaft ist, aber der Sieg im Hinspiel kein Zufall war und im Rückspiel auch noch wesentlich deutlicher hätte ausfallen können. Diese hatten im letzten Spiel 2018 die wieder volle Steinlachhalle mit tollem Handball an diesem Spieltag begeistert. Im Jahr 2019 geht`s weiter mit dem Auswärtsspiel am 13.1. gegen Magstadt.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (3), Dietrich (4), Müller (1), Eißler (6), Roman Midinet (6), Schleich (4/2), Bock (5), Gerrit Jung (4/1), Sulz (4), Axel Midinet (2).

Spvgg Renningen - Spvgg Mössingen 26:31 (12:15) Auch im ersten Rückrundenspiel bei der Spvgg Renningen ließ sich Mössingens „Erste“ kein Bein stellen und gewann souverän

Beim Hinrundenspiel hatten die Mannen um Trainer Peter Gubesch nicht den Hauch einer Chance und gerieten in der Steinlachhalle in der zweiten Hälfte unter die Räder. Trainer Michael Tröster warnte dennoch vor den heimstarken Gastgebern: „Das wird heute eine ganze andere, enge Partie.“ Mössingen begann routiniert, obwohl mit dem erkrankten Simon Schleich und Jakob Jung (Verletzung aus dem letzten Spiel) zwei Leistungsträger fehlten, und führte schnell: Bestnote verdiente sich der starke Sebastian Bock, der mit 11 Treffern erneut der beste Werfer war. Doch dann schlichen sich in der Abwehr immer wieder Fehler ein. Renningen nutzte jede Chance und glich in der 19. Spielminute das erste Mal aus (7:7). Im Angriff nahmen sich die Steinlachtäler jetzt ihre unkreative Phase und so konnten die Gastgeber immer wieder aufschließen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kam man zu drei einfachen Toren, nicht zuletzt, weil der Gegner seinem schnellen Spiel in der Anfangszeit jetzt Rechnung trug. Somit ging es mit dem Spielstand von 12:15 in die Halbzeitpause. Die Renninger ließen sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht abschütteln, ließen den Vorsprung der Gäste nicht höher werden als vier Tore und nutzten einen kleinen Durchhänger der Blauen zehn Minuten später, um sich wieder bis auf ein Tor heranzupirschen. Trainer Michael Tröster steckte den grünen Karton zur Auszeit, weil ihm das, was er sah, nicht gefallen konnte. Doch die Mössinger erhörten die Ratschläge nicht sofort, holten sich ein paar unnötige Zeitstrafen, um diese dann aber mit positivem Ergebnis abzuschließen. In dieser Phase stellten die Steinlachtäler das Spiel auf Sieg. Renningen bekam eine Zeitstrafe und die nutzte man, um innerhalb von fünf Minuten auf sechs Tore in den letzten zehn Spielminuten davonzuziehen. Der Gastgeber hatte jetzt nicht mehr die Mittel um dagegen zu halten und hätten die Gäste in dieser Phase nicht noch einige Hundertprozentige verballert, hätte der Endstand von 26:31 auch noch etwas höher ausfallen können Fazit: In einem immer fairen Spiel mit zwei gut leitenden Schiedsrichtern und einem Gegner, der nie aufgab, zeigte die Mössinger Mannschaft nicht unbedingt den besten Handball, war aber immer Herr der Lage und ließ nichts anbrennen. Im letzten Heimspiel dieses Jahres trifft Le Bleu noch auf Altensteig. Nochmals die Möglichkeit zu zeigen, dass man Aufstiegsaspirant Nummer eins ist und nicht umsonst Ligaprimus.

 

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (1), Dietrich (2), Müller (1), Eißler (2), Roman Midinet (3), Apakhan (0), Bock (11), Gerrit Jung (8/3), Sulz (2), Axel Midinet (1).

SG Hirsau/Calw/Bad Liebenzell – Spvgg Mössingen 21:26 (11:10) - Nach einem harten Kampf und mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnte die Sportvereinigung Mössingen zwei ganz wichtige Punkte aus dem Schwarzwald entführen

Die aufopferungsvoll kämpfende Gastgebermannschaft machte es dem derzeitigen Primus der Bezirksliga dabei von Anfang an nicht leicht. Mössingen führte zwar schnell mit 0:3, es deutete sich aber schon an, dass das noch ein langer Weg werden würde in der Martin-Lindner-Sporthalle in Calw. Die Gastgeber verteidigten nämlich mit einer äußerst aggressiven 6:0-Abwehr, die Aktionen der Mössinger Angreifer wurden immer wieder unterbrochen. So kam es auch zu Fehlwürfen und Calw konnte aufholen und gar selber in Führung gehen. Beim 7:5 sah sich Mössingens Trainer Michael Tröster zur Auszeit gezwungen, diese erzielte nicht die erhoffte Wirkung, die SG HCL zog nun mit 9:5 davon. Das HIM-Team tat nun das, was eben nicht hätte passieren dürfen: Die harte Gangart der Gastgeber und das lautstarke Publikum machten dem Favoriten zu schaffen, man ließ sich aus dem Konzept bringen, geriet unnötig in Unterzahl und spielte dazu noch im Angriff undiszipliniert. Das Spiel wurde ruppiger, die umsichtig leitenden Schiedsrichter verteilten folgerichtig Zeitstrafen auf beiden Seiten, was Mössingen half. Diese unruhige Phase nutzte die Sportvereinigung, um sich bis zur Halbzeit wieder auf 11:10 heranzupirschen. Für die zweite Hälfte hatte man sich vorgenommen, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und dem Mittelblock der Gastgeber mit mehr Laufbereitschaft das Decken zu erschweren. Nachdem man zunächst wieder verworfen hatte, behielt man die nötige Ruhe und kippte das Spiel innerhalb von 10 Minuten. Mit einem 7:1-Lauf ging man bis auf 14:18 davon, die Gastgeber hatten zu diesem Zeitpunkt nicht nur den Verlust ihres erkrankten Goalgetters Keller zu verkraften, auch Tobias Olsen, Abwehrchef, hatte sich durch die dritte Zeitstrafe bereits aus dem Spiel verabschiedet. Calw/Hirsau/Bad Liebenzell wehrte sich zwar weiter nach Kräften, konnte aber mit ihrer jungen Truppe die Mössinger Abwehr, die wieder einmal von Jakob Jung überragend angeleitet wurde, nicht wirklich gefährden. Der 7. Angreifer als letztes taktisches Mittel der Gastgeber brachte zwar Tore, doch Mössingen wurde im Angriff durch Philipp Widmaier mit ruhiger Hand geführt, spielte seine Angriffe geduldig und letztlich ebenfalls erfolgreich aus und fuhr am Ende einen vollkommen verdienten Sieg ein.

Spvgg: Marco Verworn/Christoph Ott (beide Tor), Philipp Widmaier, Lukas Dietrich (3), Sebastian Müller, Till Eißler (4), Roman Midinet, Simon Schleich (6/3), Harun Apakhan, Sebastian Bock (2), Gerrit Jung (4), Lukas Sulz (1), Jakob Jung (6).

TSV Altensteig 2 - Spvgg Mössingen 22:30 (9:14)

Bock-Stark konnte man sagen, wenn man sich das Spiel der Spvgg-Handballjungs in Altensteig angeschaut hatte. Denn Sebastian Bock war es, der in einer unspektakulären, immer fairen Partie gegen Altensteigs Reserve durch seine knackigen Schlagwürfe seine Mannschaft mit sechs seiner insgesamt neun Tore in der ersten Halbzeit zum Ausgleich (7:7) führte. Bis dahin taten sich die Mössinger etwas schwer, mussten sich erst mal wieder einwerfen. Trainer Michi Tröster verzichtete auf Kapitän Roman Midinet, der immer noch an seiner Knöchelverletzung aus dem ersten Heimspiel laboriert. Der TSV dagegen, sehr engagiert, übernahm bis dahin die Führung. Mössingen folgte und als Simon Schleich nach 15 Zeigerumdrehungen den ersten Siebenmeter sicher vom Punkt verwandelte (7:8), bog Le Bleu unaufhaltsam in die Siegerstraße ein. Die Abwehr wurde zur Wand, ließ den Altensteigern keine Entfaltungsmöglichkeit mehr und so sollte es der Heimmannschaft ganze 17 Minuten nicht mehr gelingen, den Ball im Mössinger Gehäuse unterzubringen. Nicht zuletzt auch deshalb weil beide Mössinger Torhüter einen ordentlichen Tag erwischten. Durch einen 7:0-Lauf stellte man die Anzeigetafel in der Eichwaldhalle auf 7:14, kassierte aber in der letzten Minute, bevor das sichere Schirigespann Bentsche/Perböll zur Halbzeit pfiff, innerhalb einer Minute noch zwei Gegentore - Halbzeitstand deswegen 9:14. In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild: Mössingen überstand zwei Mal eine Unterzahl positiv, verwaltete den 5-7 Tore-Vorsprung und wurde auch nicht sonderlich nervös, als die Altensteiger noch einmal bis auf vier Tore herankamen. In Kürze hatten Lukas Sulz von außen und der wieder genesene Gerrit Jung den alten Abstand wieder hergestellt und inzwischen hatten sich fast alle Mössinger Jungs in die Torschützenliste eintragen können. Im Endspurt warfen die Altensteiger nochmals alles nach vorne, aber das Handballwunder sollte ihnen nicht gelingen. Zu oft versuchte man jetzt durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen, verwarf aber öfters und lud den Gegner aus dem Steinlachtal zu einfachen Toren bei den Gegenstößen ein. Die letzten drei Minuten gehörte der Spvgg und Axel Midinet war es überlassen, in den letzten Sekunden den Endstand und Acht-Tore-Vorsprung zum 22:30 einzunetzen. Am kommenden Samstag kann sich die Mannschaft wieder im Auswärtsspiel in der harzfreien Halle in Calw beweisen. Deren Mannschaft hatte am Wochenende gegen Tübingen verloren und wird sicher alles daransetzen, zu Hause den Mössingern einen große Kampf zu liefern, um den Tabellenplatz im oberen Drittel halten zu können.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), A.Midinet (1), Philipp Widmaier (1), Simon Schleich (4/1), Till Eißler (1), Harun Apakhan (1), G. Jung (4), J. Jung (2), Sebastian Müller (2), Sebastian Bock (9), Lukas Dietrich (2), Lukas Sulz (3), R. Midinet

Spvgg Mössingen1 - TSV Schönaich 28:26 (12:10)

Beinahe wäre die Spvgg an diesem Heimspieltag in der wieder gut besuchten Steinlachhalle über den TSV Schönaich gestolpert. Dieser hatte nämlich Volkan Atalay in seinen Reihen und man muss neidlos anerkennen: Atalay war „man of the match“. Der kleine, quirlige Mittemann war es, den die Mössinger über die gesamte Spieldauer überhaupt nicht in den Griff bekamen. Über 60 Minuten rackerte er, warf er oder bediente er seinen Kreisläufer Christopher Kopp mit schönen Anspielen, der dann entweder verwandelte oder aber einen Siebenmeter herausholte, den dann wieder Volkan Atalay sicher verwandelte. Dabei war Mössingen die bessere Mannschaft. Wieder einmal - wie schon so oft – verhinderte die Chancenverwertung einen höheren Heimsieg. In gut einem Dutzend Fällen traf man entweder nur Holz, oder aber der gegnerische Torwart wurde abgeworfen. Im schlimmsten Fall traf man nicht mal das Tor. Der TSV nahm die Vorlage dankend an und ging mit 1:3 in Führung. Die Spvgg brauchte sechs Minuten für ihren ersten Treffer. Doch dann berappelte man sich, brachte den Gegner ein ums andere Mal ins Zeitspiel und fand den Anschluss. Die Schrecksekunde folgte in Spielminute 13. Geburtstagskind Felix Rudolph knickte bei seinem dritten Torwurf um und musste minutenlang behandelt werden – die Hiobsbotschaft: Verdacht auf Kreuzbandriss. Mössingen ließ sich kurz beeindrucken, der TSV zog wieder mit zwei Toren davon, aber Axel Midinet stellte in einer Minute mit zwei Toren den Ausgleich wieder her. Lukas Dietrich war es, der mit einem frechen Heber zum 10:9 einnetzte. Til Eißler anschließend erfolgreich am Kreis und Simon Schleich mit einem Siebenmeter und die ersten 30 Minuten waren vorbei. Der TSV, schon sichtbar mit Verschleißspuren, lag zur Pause mit zwei Toren zurück; Mössingen hatte das Spiel gedreht. Die zweite Hälfte begann, wie die Zuschauer das erwarteten. Mössingen zog Tor um Tor davon. Man verwandelte jetzt sicher und in der 40. Minute lag das Team mit sechs Toren in Front. Inzwischen geriet man sogar einmal in doppelte Unterzahl, doch Mössingens Routinier Phil Widmaier war es zu verdanken, dass die Blauen diese unbeschadet überstanden. Schönaich wechselte den Torwart und statt jetzt den Sack vollends zuzumachen, warfen Trösters Mannen auch den Ersatzkeeper warm. Das alte Muster fand wieder Platz, man verwarf so gut es ging und Volkan Atalay motivierte seine schon am Boden geglaubte Mannschaft. Schönaich holte Tor um Tor auf und war in der 51. Zeigerumdrehung nur noch zwei Treffer entfernt. Die Spannung zum Greifen, die Zuschauer ahnten eine Sensation. Ausgerechnet in dieser Situation verwarf der sonst sichere Schütze vom Punkt, Simon Schleich, einen Siebenmeter. Doch als Harun Apakhan vom Kreis durch einen Drehwurf in der 57. Minute hinterrücks zum 27:24 sensationell verwandelte, war die Messe gelesen. Mössingen war nicht mehr zu schlagen, obwohl Volkan Atalay noch zwei Mal traf. Beim Interview durch Hallensprecher Bröckel resümierte ein sichtbar geschaffter Michael Tröster: „Wir sind heute mit einem blauen Auge davongekommen. Aber oft dürfen uns solche Spiele, in denen wir uns nicht mit einem guten Ergebnis für unsere Leistung belohnen und so ineffizient spielen, nicht unterlaufen. Ganz bitter auch der Ausfall von Felix Rudolph. Auf diesem Weg gute Besserung.“

 

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (5), Dietrich (5), Müller, Eißler (1), R. Midinet, Schleich (4/4), Rudolph (3), Apakhan (2), Bock (2), Sulz (2), J. Jung (2), A. Midinet (2).

Vorbericht:

Am kommenden Samstag um 20.30 Uhr geht es in der heimischen Steinlachhalle gegen die Mannen aus Schönaich bevor dann ein spielfreies Wochenende ansteht. Der TSV steht aktuell im unteren Mittelfeld, hat aber gleich im ersten Saisonspiel dem Tabellenzweiten Böblingen ein Bein gestellt und diesen knapp besiegt. Der aktuelle Tabellenführer Mössingen hofft bis dahin auf eine Rückkehr ihres Regisseurs Gerrit Jung womit man am Wochenende wieder eine volle Kapelle hätte.

SG Nebringen-Reusten - Spvgg Mössingen 21:27 (11:11)

Eigentlich wollte die Spvgg den Schwung vom Pokalspiel mitnehmen, in dem man am Donnerstag zeitweise wie aus einem Guss spielte und den Landesligisten aus Pfullingen in einem hochdramatischen Spiel besiegte. Doch die Steinlachtäler taten sich von Anfang an sehr schwer mit dem Harzverbot in der Nebringer Halle. Jeder verwarf so gut er konnte und nach neun Spielminuten lag die SG mit 5:1 vorne. Statt jetzt auf die spielerischen Qualitäten zu setzen, versuchte man es mit der Brechstange. Dabei scheiterte man weiterhin aus dem Rückraum. Es dauerte ganze sieben Spielminuten bis Mössingen das erste Tor durch Sebastian Bock durch einen Siebenmeter erzielen konnte. Das Trainergespann Tröster/Seidel hatte bis dahin schon die erste Auszeit nehmen müssen. Die SG witterte Morgenluft, verteidigte sehr gut und die Mössinger taten sich weiterhin schwer. Die Mannen um Kapitän Roman Midinet gingen nun aber mehr ins Eins gegen Eins und so kam der Angriffsmotor durch zwei Tore von Simon Schleich langsam in Schwung. Als Philipp Widmaier dann in der 20. Minute den Anschlusstreffer zum 8:7 herstellte und Geburtstagskind Jakob Jung den Ausgleich eine Minute später verwandelte, konnten die vielen mitgereisten Mössinger Fans doch noch auf einen versöhnlichen Ausgang für die Blauen hoffen.

 

Nach dem Pausenpfiff (11:11) durch das Schiedsrichtergespann Förster/Garstka, das auf beiden Seiten zahlreiche Siebenmeter pfiff, ging es in die zweite Halbzeit. Die Gäu SG legte vor, Mössingen zog nach, verwarf aber erneut einen Siebenmeter und lag wieder mit zwei Toren hinten. Tröster reagierte: Brachte auf Halbrechts Felix Rudolph, der noch am besten mit dem ungeharzten Leder zurechtkam und insgesamt sechs Tore erzielte. Die Anzeigetafel in der Gäuhalle zeigte nun einen fünf Tore-Vorsprung an (17:22 in der 51. Spielminute). Die SG hatte jetzt sichtbar die Körner verspielt; die Spvgg ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und verwaltete den Vorsprung bis zum 21:27 am Spielende. Nach einem kampfbetonten Spiel, das von Nickligkeiten auf beiden Seiten geprägt war, sah Jakob Jung als Geburtstagsgeschenk noch eine rote Karte. Dennoch durfte Le Bleu zum Schluss ihr Freudentänzchen veranstalten. Die SG, sichtbar enttäuscht, hatte dem Favoriten doch an diesem Tag fast ein Bein gestellt. “Willst du ganz vorne mitspielen, musst du auch solche Spiele gewinnen. Das war heute natürlich kein Handballleckerbissen, aber egal“, kommentierte Torwartlegende Jürgen Möck.

 

Spvgg: Ott/Verworn im Tor, F. Rudolph (6), S. Schleich (5), p. Widmaier (5/3), R. Midinet (3), S. Bock (3/1), H. Apakhan (2), J. Jung (2), T. Eissler (1), A. Midinet, L. Sulz, G. Jung

Vorbericht Männer 1: Nächsten Samstag steht das Spitzenspiel der Bezirksliga an. Im Derby gegen Nebringen/Reusten geht es für Mössingens Erste um die Tabellenspitze. Die SG hat seit Jahren im Kern dieselbe Mannschaft und ist daher sehr eingespielt. Zudem gilt in der Halle absolutes Harzverbot. Im Vergleich zum Spiel gegen Magstadt sollte Mössingen zeitnah an die Leistungen der ersten Saisonspiele anknüpfen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Diese Woche steht zudem der Regio-Cup am Donnerstag an. Somit englische Woche für die Aktiven.

Spvgg Mössingen1 - Magstadt 35:26 (17:14)

Einen nie gefährdeten Sieg im Heimspiel vor vollem Haus in der Steinlachhalle fuhr die Erste der Spvgg diesen Sonntag ein. Trotzdem waren sich Trainer wie Spieler der Blauen einig, dass noch nicht alles Gold ist was glänzt und noch ein gutes Stück Arbeit für das Trainerteam Tröster/Seidel bevorsteht. Zu oft war die Abwehr pomadig, es fehlten die schnellen Beine und im Angriff immer das Gleiche. Man will zu viel und zu schnell. Trotzdem soll das nicht die Leistung der Magstädter schmälern, die sich bravourös geschlagen haben, keine Minute aufgaben und mancher fragte sich, warum diese Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz steht. Die Spvgg legte bis zum 6:6 immer vor und die Gäste zogen nach bis der wieder starke Sebastian Bock mit einem seiner acht Tore einen kleinen Zwischenspurt zum 11:6 einläutete. Die Mössinger wähnten sich jetzt schon auf der Siegerstrasse, die Magstädter aber hatten was dagegen und ließen durch immer wieder starke Würfe aus dem Rückraum die Gastgeber nicht davonziehen, sondern verkürzten den Abstand auf drei Tore. Drei Mössinger Treffer aus dem Rückraum verhinderten, dass sich in dieser Schlummerphase der Spvgg das Blatt nicht wendete. Nach der Halbzeitpause das gleiche Bild: Mössingen traf, die Magstädter konterten und hingen wie eine Klette am Spielstand fest. Erst ab der 40. Spielminute (23:21) konnte Mössingen den Vorsprung weiter ausbauen und die Jungs konnten den Abstand Tor um Tor zum Endstand von 35:26 herstellen. „Wir wollen an die Leistung der ersten beiden Heimspiele anknüpfen. Da haben wir nicht nur gewonnen, sondern auch für die Zuschauer geilen Handball gezeigt. Das muss unser Anspruch sein, nicht das Spiel heute. Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit unserer Leistung insgesamt noch nicht“, meinte der immer noch verletzte Gerrit Jung nach dem Match.

 

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Wiedmaier (1), Dietrich, Eitler (3), R. Midinet (6), Schleich (5/4), Rudolph (2), Apakhan (3), Bock (8), G. Jung, Sulz (2), J. Jung (3), A. Midinet

Vorbericht Männer 1:

Am Samstag spielt Mössingens Erste gegen die Reserve der HSG Böblingen/Sindelfingen, was sicher eines der stärksten Teams der Liga ist. Zuletzt gewann die HSG vier Spiele in Folge und steht nun auf Tabellenplatz 2 und damit direkt hinter der Spvgg. Da dort wohl immer wieder Spieler der 1. Mannschaft aushelfen, ist noch nicht abzusehen, wer für Böblingen letztlich aufläuft. Bei den Mössingern ist der Kader komplett bis auf Lukas Sulz, der aus beruflichen Gründen fehlt. Nachdem am Wochenende auch Reusten auf das Team aus Calw trifft wird dieser Spieltag auf jeden Fall Bewegung an der Tabellenspitze mit sich bringen. Da Mössingens Damen 1 direkt im Anschluss in Böblingen spielt wurde von der Handballabteilung ein Bus angemietet, in dem es noch verfügbare Plätze gibt.

Spvgg Mössingen 1 - HSG Schönbuch 2 39:25 (19:10)

Keine Probleme hatte die Spvgg gegen den Tabellenletzten von der HSG Schönbuch 2. Ein erneut hoher Sieg sollte auch der Konkurrenz zeigen, dass vor allem vor heimischem Publikum für alle Angereisten die Trauben sehr hoch hängen. Dabei hätte der Sieg noch um einige Tore höher ausfallen können. Trotzdem nahm das Trainergespann Tröster/Seidel eine frühe Auszeit nach dem 5:5 in der elften Spielminute. Bis dahin hatten sich ihre Mannen eher ungeduldig beim Abschluss und in der Vorbereitung gezeigt, zwei Konter verworfen und der Gegner profitierte durch einfache Tore durch die Mössinger Fehler. Die Auszeit fruchtete, man spielte konzentrierter – auch in der Abwehr - und drei Minuten später stand es 9:6. Jetzt legte HSG-Trainer Olaf Gauss den grünen Auszeitkarton und versuchte den Mössinger Spielfluss zu unterbrechen, was zunächst auch gelang. Die Spvgg konnte sich nicht entscheidend absetzen, führte auch in der 25.ten Spielminute erst mit vier Toren. Tröster gab trotzdem seinen Nachwuchsspielern eine Chance. Die brachten frischen Wind in die Partie und waen maßgeblich beteiligt, dass auf der Hallenanzeige zur Halbzeit ein 9-Tore-Vorsprung prangte. Die Blauen der Spvgg kamen gut aus der Pause, die jungen Wilden durften noch weiterspielen, was vor allen Luki Dietrich mit sieben Toren und einer hundertprozentigen Trefferquote dankte. Danach leistete man sich ein paar flaue Minuten, der Abstand von zehn Toren vergrößerte sich nicht bis zur Minute 53. Die HSG hatte bis dahin alles gegeben, konnten aber jetzt den davoneilenden Mössingern nichts mehr entgegensetzen. Der ebenfalls gute Till Eissler war es, der den Endstand mit 39:25 herstellte. Ein sicher für die Schönbucher noch eher schmeichelhaftes Ergebnis. Aber trotzdem: solche Spiele wollen auch erst mal in der Höhe gewonnen werden. Positiv kann sicher auch mitgenommen werden, dass das Trainerteam Tröster/Seidel auf einen breiten Kader zurückgreifen kann. Der Ausfall von Sebastian Bock und Harun Apakhan wurde problemlos kompensiert. Die Rookies um Niklas Felger, Axel Midinet, Felix Rudolph und Lukas Dietrich hatten mit 18 der 39 Tore wesentlichen Anteil am Heimsieg.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmaier (1), Müller, Dietrich (7), Eißler (4), Felger (2), R. Midinet (1), Schleich (4/2), Rudolph (5), G. Jung (7/2), Sulz (3), J. Jung (1), A. Midinet (4)

Vorbericht:

Am kommenden Sonntag treten Mössingens Männer 1 gegen die HSG Schönbuch 2 an, die mit 0:4 Punkten einen ungünstigen Saisonstart erwischt hat, jedoch auf keinen Fall unterschätzt werden sollte. So haben bei den Mössingern in der Partie gegen Herrenberg 10-20 % an absoluter Kampfbereitschaft gefehlt, was sich wiederum in vielen vergebenen Tormöglichkeiten wieder gespiegelt hat. Der Fokus wird diese Trainingswoche auf dem Positionsspiel gegen die stehende Abwehr liegen. Gerade hier konnten die HIM-Männer am letzten Spieltag nicht überzeugen. Aber vor einem tollen Publikum, wie in den vergangenen Heimspielen, spielt es sich auch immer ein wenig leichter. Anpfiff ist Sonntag um 18 Uhr.

SG H2Ku Herrenberg3 vs. Spvgg Mössingen 18:23 (7:14)

Mit einem nie gefährdeten Sieg in ihrem ersten Auswärtsspiel in der Bezirksliga beim Aufsteiger Herrenberg3 hat Mössingen die Tabellenführung übernommen. „Wir hätten hier eigentlich höher gewinnen müssen.“, meinte der sichtlich nicht ganz zufriedene Mannschaftskapitän Roman Midinet.

Dabei hatten die Mössinger gut vorgelegt. Im Angriff ging es über die zweite Welle und schnelles Konterspiel nach vorne. Hinten delegierte Til Eißler eine, wie in den letzten Spielen schon bombenfeste Abwehr, die den Herrenbergern keinen Spielraum ließ. Die Spvgg führte schon nach 12 Spielminuten mit fünf Toren (1:6). Die Auszeit der Herrenberger beeindruckte die Mössinger nicht, die Jungs spielten jetzt gefälligen Handball und zogen weiter Tor um Tor davon, konnten sogar eine Unterzahl mit zwei Toren abschließen. Lediglich im Spiel gegen die stehende Abwehr rieb man sich zu schnell auf und versuchte zu früh die Lücke zu finden. Die Heimmannschaft zeigte sich beeindruckt, hatte keine Gegenmittel parat und so hieß es folgerichtig zur Pause in der Markweghalle 7:14, nachdem der wieder genesene Lukas Sulz mit dem Pausenpfiff erfolgreich abgeschlossen hatte. Dass die Steinlachtäler in der zweiten Hälfte nicht unaufhaltsam davonzogen lag sicher nicht daran, dass das Trainergespann Tröster/Seidel den jungen Spielern von der Bank die Möglichkeit gab, sich auszuzeichnen. Vielmehr scheiterten die Blauen aus Mössingen immer öfters am Gehölz des Herrenberger Tores (ca. 10 mal), holten sich ein paar unnötige Zeitstrafen und verwarfen noch zwei der drei fälligen Siebenmeter. Die Herrenberger pirschten sich heran und nach einem erneuten Treffer von Patrick Sattler für seine Farben zum 14:18 in der 51. Minute witterte die Heimmannschaft noch einmal Morgenluft. Doch die Steinlachtäler ließen sich nicht beeindrucken, zwei energisch herausgespielte Tore stellten die Verhältnisse wieder klar und so war es dieses Mal kein Kantersieg, aber alles in allem eine solide Vorstellung. Es bleibt auch die Erkenntnis, dass kein Spiel ein Selbstläufer sein wird und die Mössinger Jungs bei jedem ihrer Spiele alles geben werden und müssen.

 

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Dietrich (2), Müller (2), Eißler (3), R. Midinet (5/1), Schleich, Rudolph (4), Apakhan (1), Bock (2), G. Jung, Sulz (1), J. Jung (3), A. Midinet.

Spvgg Mössingen - SG Ober-Unterhausen2 39:22 (18:14)

Mit einem erneuten Kantersieg im Heimspiel gegen die Mannschaft der SG Ober-Unterhausen 2 setzte die Mannschaft der Spvgg Mössingen mit ihrem Trainerteam Michael Tröster und Florian Seidel ein weiteres Ausrufezeichen in der Bezirksliga. In einer gut besuchten Halle mit einem Fanblock, laut wie in alten Zeiten, zeigte die Spvgg vor allem in der zweiten Halbzeit eine ansprechende Leistung. Die Mannschaft der Jungs unterm Lichtenstein, wie sie sich selber gerne nennen, spielte in der ersten Halbzeit gut mit, brachte die Mössinger Abwehr samt Torwart öfters in Bedrängnis und führte sogar in der 17. Spielminute mit zwei Toren. Mancher Zuschauer ahnte schon, dass an diesem Samstag für die Spvgg die Trauben etwas höher hängen würden. Doch der Bruch für die SG kam gegen Ende der ersten Spielhälfte, als der an diesem Tag in der Abwehr auf Mitte bombenfest stehende Jakob Jung, der einen Sahnetag erwischte, einen Konter sicher verwandelte, danach beim Zurücklaufen den gerade angreifenden Gegnern den Ball klaute und nochmals sicher eines seiner sieben Tore erzielte. Die sichtlich verärgerten Lichtensteiner ließen sich davon beeindrucken, kassierten bis zum Pausenpfiff nochmals zwei Treffer und so zeigte die Anzeigetafel in der Mössinger Steinlachhalle einen Vier-Tore-Vorsprung für die Mössinger Jungs an.(18:14) Was Mössingens Trainerteam Tröster/Seidel ihrer Mannschaft für die zweite Spielhälfte mit auf den Weg gab, ist nicht bekannt. Doch ihr Team spielte jetzt richtig guten Handball, die Abwehr stand wie eine Mauer, ließ der SG jetzt keinen Spielraum mehr und deren Pulver war nun endgültig verschossen. Nur zwei magere Tore konnte der Trainer der SG OU nach einer Viertelstunde der zweiten Hälfte für seine Mannschaft verbuchen. Ein Sonderlob hatte sich auch Schlussmann Marco Verworn verdient, der reihenweise beste Chance der Lichtensteiner entschärfte. Inzwischen war der Vorsprung der Mössinger auf 12 Tore angewachsen. (28:16) Und wenn es mal nicht mehr läuft, kommt auch noch Pech dazu, wie die Lichtensteiner schmerzlich erfahren mussten. Mindestens ein halbes Dutzend ihrer Würfe trafen nur das Torgehölz und so fiel das Endergebnis mit 17 Toren etwas hoch aus und schmälert optisch die gute Leistung der SG in der ersten Hälfte. Im letzten Spielviertel, als die Messe bereits gelesen war, wechselte Tröster munter durch und gab seinen jungen Wilden die Chance sich auszuzeichnen. Die zeigten sich ebenso torhungrig wie ihre Mitspieler und trugen einen guten Teil dazu bei, dass die letzte Viertelstunde für die Zuschauer nicht langweilig wurde. Symptomatisch für das Ende der Partie war, als Sebastian Müller zwei Sekunden vor dem Abpfiff den Ball noch von der Mittellinie auf das Unterhausener Tor warf, der Ball über den Fuß des Torwarts rollte und die Partie zum 39:22 für die Mössinger beendete.

 

Es spielten: Verworn, Ott (beide Tor), Widmaier (2), Dietrich (3), Müller (2), Eißler (1), R. Midinet (2), Schleich (4/3), Rudolph (2), Apakhan (2), Bock (7), G. Jung (4), J. Jung (7), A. Midinet (3).

Spvgg Mössingen - Spvgg Renningen 38:23 (17:11)

Mit einem eindrucksvollen Kantersieg über die Spvgg Renningen wird die Sportvereinigung ihrer Favoritenrolle gerecht und fährt die ersten Punkte der Bezirksligasaison ein. Dabei handelte es sich beim Gegner um ein Team, das in der letzten Saison immerhin Vierter der Bezirksliga wurde und auch diese Saison für Überraschungen gut sein wird. Mössingen präsentierte sich in der vollen Steinlachhalle jedoch insbesondere in der zweiten Halbzeit in allen Belangen überlegen und zeigte seinen Fans teilweise richtig guten Tempohandball. Zwar dauerte es einige Minuten bis die Mannschaft sich in der Abwehr sortiert hatte und der Angriffsmotor der Jungs um Trainer Michael Tröster in Schwung kam, aber dann zog Mössingen unaufhaltsam davon - angetrieben von Linkshänder Lukas Sulz, der die ersten drei Tore von seiner neuen Position im rechten Rückraum aus in die Maschen der Renninger einnetzte. Diese hatten nach dem 3:3 in der 5. Spielminute immer mehr Probleme mit der Mössinger Hintermannschaft, die keine koordinierten Spielzüge ihrer Gegner mehr zuließ. Renningen steckte aber nie auf und kämpfte unermüdlich weiter. Das junge Mössinger Team ließ keine Zweifel mehr aufkommen, wer als Sieger das Spielfeld verlassen würde. Zur Halbzeit stand es 17:11 und es war abzusehen, dass den torhungrigen Mössingern dieser Abstand noch nicht hoch genug war. In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber das Tempo nochmals an, kamen nun immer öfters über die zweite Welle zu Toren. Die Abwehr um Til Eißler stand felsenfest und obwohl Tröster nun auch seinen Nachwuchsspielern längere Einsatzzeiten gab, hatten die Renninger immer mehr Mühe, den Ball im Mössinger Gehäuse unterzubringen. Diese zogen weiterhin Tor um Tor davon und am Schluss zeigte die Anzeigetafel den lautstarken Fans in der Steinlachhalle einen Vorsprung von 15 Toren an. Die Mössinger Nachwuchshoffnungen nutzten ihre Einsatzzeiten und empfahlen sich für weitere Einsätze. Roman Midinet hatte sich bereits beim Aufwärmen unglücklich verletzt - der eigentlich pausierende Bruder Axel durfte daher kurzfristig zur Harzkugel greifen und fügte sich mit sechs Treffern nahtlos ins Geschehen ein. Außerdem bestätigten die Youngster Lukas Dietrich, Marco Verworn und Felix Rudolph mit ihrer Leistung, dass sie zu Recht die aufsteigenden Leistungsträger in der Mössinger Mannschaft sein können. „Für uns war wichtig, direkt mit einem Sieg in die neue Saison zu starten. Letztes Jahr hatten wir den Auftakt in der Landesliga ja gründlich vermasselt. Trotz des deutlichen Sieges gibt es aber keinen Grund zur Euphorie. Für uns ist die Bezirksliga nach einigen Jahren in der Landesliga wieder ein Stück weit Neuland und wir wissen noch nicht genau, wo wir stehen.“, mahnte Tröster nach der Partie. In zwei Wochen kann Mössingen gegen Trösters Heimatclub aus Lichtenstein in der Steinlachhalle nachlegen.

Es spielten: Ott, Verworn (beide Tor), Widmayer (3), Dietrich (2), Müller, Eitler (3), Schleich (8/5), Rudolph (5), Apakhan (2), Bock (2), G. Jung (2), Sulz (4), J. Jung (1), A. Midinet (6).

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