Berichte Männer 1 Saison 16/17 - Landesliga

Ein Allrounder für den Mössinger Männerhandball – Til Henkel schnürt in der nächsten Saison in der Steinlachhalle die Handballschuhe: Die Sportvereinigung hat zur kommenden Runde einen weiteren Neuzugang zu vermelden: Mit Til Henkel kommt ein junger, talentierter und ehrgeiziger Spieler von der HWB Winterlingen/Bitz. Empfohlen wurde Til der Sportvereinigung durch den neuen Männer-2-Trainer Georg Lorch, der Til in der Balinger Bezirksliga als variablen Handballer wahrgenommen hatte. Im Probetraining in Mössingen wusste der Jungspund vor den Augen von Neu-Trainer Michael Tröster zu überzeugen: „Til hat durch variantenreiche 1:1-Aktionen überzeugt, ein 2:2 hat er souverän gelöst, hat schöne Kreisanspiele gebracht, da können wir uns auf einen guten Mann freuen!“ Til Henkel ist Student und hat sich nicht aus Jux und Dollerei für Mössingen entschieden: „Mössingen bietet die Möglichkeit mich in einem stimmigen und leistungsorientiertem Umfeld als Handballer und Persönlichkeit weiter zu entwickeln“. Til, dessen Hobby seine Freunde, Fitness und der Basketball ist, wird sich mit Sicherheit in Mössingen wohlfühlen, ist auch Abteilungsleiter Uwe Kemper überzeugt: „Leistungsorientierung in einem familiären Verein, das wollen wir bieten und uns dann gemeinsam mit den jungen Spielern Schritt für Schritt weiterentwickeln, Til Henkel passt perfekt in den Plan“. Erste Meriten im Aktivenbereich sammelte Til wie gesagt beim HWB Winterlingen/Bitz – mit dem Team stieg er letztes Jahr in die Bezirksliga Neckar/Zollern auf, seine Ziele bei der Sportvereinigung? „Ich will verletzungsfrei bleiben und mich im Team etablieren, ich freue mich auf die Herausforderung!“ Nach den ersten Eindrücken beherzigt Til Henkel sein Motto „stay motivated“, der HIM freut sich auf den sympathischen und ehrgeizigen Neuzugang. Ein herzliches Willkommen im Handball in Mössingen!

Neuzugang für den Männer-Bereich im HIM!

 

Die Runde 2016/2017 ist abgeschlossen die Landesliga-Männer sind gesichert und das Team hinter dem Team strickt fleißig an dem Korsett, das nächstes Jahr in allen Teams eine schlagkräftige Truppe aufbieten soll. Der Handball in Mössingen freut sich, für die nächste Runde mit Michael Geiger einen jungen, hungrigen Torhüter in der Steinlachhölle präsentieren zu können. Der 19-jährige Student bringt mit seinen 1,94 Gardemaße mit und passt ins Konzept: „Unter dem neuen Trainer Michi Tröster wird es zum mittelfristigen Umbruch kommen und auf der Torhüterposition beginnt dieser ab sofort mit dem Abgang von Friedrich Gückel (TSV Wolfschlugen/Württembergliga) und Fabian Schmidt (SG Tübingen). Wir wollen keine Schnellschüsse, sondern Jungs, die lernbegierig sind und bereit sind, sich mit einer Mannschaft und dem Gesamtkonzept im HIM zu entwickeln – und da passt Michi hervorragend rein“ so Abteilungsleiter Uwe Kemper. Der junge Keeper Geiger kommt von der HK Ostdorf/Geislingen, wo er 2016/17 noch in der A-Jugend spielte, letzte Runde hatte er bereits Erfahrung im Aktiven-Bereich gesammelt, in der Jugend stand er in der Auswahl-Mannschaft des Handballverbandes Württemberg. Und der überzeugte auch im Probetraining, vor den Augen des neuen Trainers der Männer 1 Michael Tröster: „Der Michi hat eine sehr gute Präsenz – der hat im Landesliga-Training ordentlich Würfe weggefischt. Natürlich ist ein 19-jähriger noch ausbaufähig, aber das ist ja der Vorteil: Wir haben mit Markus Bold im nächsten Jahr wieder einen hervorragenden und erfahrenen Torwarttrainer, der wird aus dem lernbegierigen Jungspund das Beste rauskitzeln, und dafür profitieren dann wir und auch Michi Geiger“. Wie es sich für einen Torhüter gehört, hat der HIM-Neuzugang ein ehrgeiziges Motto: „Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg“ – damit gibt er sich selbst die Aufgabe, hart zu arbeiten, so wie es im Projekt der HIM-Männer-Teams in den nächsten Jahren auch vorgesehen ist. Warum eigentlich Mössingen? „Mössingen ist überregional bekannt für hervorragende Jugendarbeit, welche sich in einer gewissenhaften Arbeit auch im Aktivenbereich wiederspiegelt. Das Projekt HIM überzeugt sportlich und leistungsorientiert, sodass ich gerne ein Teil dieser Mannschaft sein möchte. Des Weiteren fasziniert mich das sportliche Umfeld, sowie die frenetische Zuschaueratmosphäre bei den Heimspielen, welche ich bereits kennenlernen durfte.“ Der HIM freut sich genauso

Männer-Pokalteam: Final Four im Bezirkspokal:

Es war eine Überraschung für sich, dass die Sportvereinigung ins Finale des Bezirkspokals einzog – das Mix-Team aus allen drei Männerteams hatte die Qualifikation souverän geschafft, am vergangenen Sonntag war es dann so weit, es gab das Stelldichein der besten Teams im Bezirkspokal.

 

Die Ergebnisse im Überblick:

Spvgg Mössingen – TV Neuhausen/Erms 2 18:21 (1. Halbfinale)

TSG Reutlingen – Vfl Pfullingen 3 39:24 (2. Halbfinale)

Spvgg Mössingen – Vfl Pfullingen 3 31:22 (Spiel um Platz 3)

TV Neuhausen/Erms 2 – TSG Reutlingen 24:19 (Finale)

 

Im ersten Spiel stand die Sportvereinigung dem Favoriten, dem TV Neuhausen/Erms 2 gegenüber. Und dieser wurde seiner Rolle gerecht: So schnell konnte Mössingen gar nicht gucken, da stand es 0:5 und diesem Rückstand hinkte man hinterher. Erst gegen Mitte der zweiten Halbzeit holte man langsam Tor um Tor auf, das Visier war besser eingestellt, es reichte allerdings nicht mehr ganz. Letztlich waren die 5-8 verworfenen freien Würfe einfach zu viel. Im zweiten Spiel des Tages machte die TSG Reutlingen mit dem Überraschungsteam des gesamten Bezirks Achalm/Nagold, dem Vfl Pfullingen 3, kurzen Prozess. Nach anfänglicher Führung für den Meister der Kreisliga 2, konnte Reutlingen, Aufsteiger in die Landesliga, äußerst deutlich und hoch verdient gewinnen. Mössingen spielte das Spiel um Platz 3 gegen den Vfl Pfullingen 3. Klar war, dass das Tempo hochgehalten werden musste, das Spiel sollte gewonnen werden: Immerhin darf der Sieger im nächsten Jahr im HVW-Pokal gegen attraktive Gegner antreten. Mössingen ging auch schnell in Führung, die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln, beim 12:10 war das Spiel noch offen. Trainer Seidel fand in der Auszeit die richtigen Worte, mit 6 Toren in Folge zog Mössingen vorentscheidend davon. Obwohl Pfullingen sich alle Mühe gab – die Sportvereinigung war Mitte der zweiten Hälfte davongezogen und holte sich überzeugend die Qualifikation für den HVW-Pokal. Im Finale standen sich Reutlingen und Neuhausen 2 gegenüber. Zunächst konnte sich keines der Teams absetzen, bis Ende der ersten Halbzeit überzeugten die Torhüter auf beiden Seiten mit hervorragenden Paraden. Reutlingen spielte stark, deckte noch stärker und konnte so dem Landesliga-Zweiten lange einen guten, harten Fight bieten. Letztlich setzte sich die Qualität des breiten Kaders des TV Neuhausen 2 durch: Die Werfer brachten immer mehr ihrer Würfe im Gehäuse der TSG Reutlingen unter, die ihrerseits einfach nicht die nötigen Alternativen auf der Bank hatte. Neuhausen konnte auch spielerisch überzeugen, zeigte tolle Spielzüge und schloss variantenreich ab. Letztlich konnte Trainer Bühner mit seinen Jungs völlig verdient den Bezirkspokal annehmen. Das Mössinger Männerteam kann auf seine Leistung stolz sein, die souveräne Qualifikation für das Final Four an sich war eine Überraschung und die Qualifikation für den HVW-Pokal ist eine tolle Leistung.

Spvgg Mössingen – TV Neuhausen 2: 27:22 (12:10):

Am letzten Spieltag der Saison 2016/2017 konnte sich die Sportvereinigung mit einem schönen Spiel vom Publikum verabschieden und landet am Ende der Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz 7. Es war ein Spiel, in dem es für beide Teams eigentlich um nicht mehr viel ging. Neuhausen ist mit den Gedanken ohnehin bei der Aufstiegsrelegation, Mössingen wollte punkten, um im Heimspiel einen würdigen Ausstand zu feiern und noch ein bis zwei Plätze in der Tabelle zu klettern. Die anfängliche Führung der Gäste hatte Mössingen schnell aufgeholt und ging mit 7:5 in Führung. Neuhausen, das in dieser Saison eine sehr starke Abwehrarbeit zeigte, führte aber plötzlich wieder mit 8:10. Und noch einmal wechselte die Führung in dieser Hälfte, vier Treffer für die HIM-Männer in Folge (12:10), zur Halbzeit stand es 13:11. Obwohl es eigentlich für beide Mannschaften um nicht mehr viel ging, wurde die Partie sehr emotional geführt, es blieb spannend: Neuhausen konnte den 18:15-Rückstand zunächst aufholen, bevor Fabian Schmidt im Kasten der Spvgg immer stärker wurde. Er nahm mehrere Würfe der Gäste weg, Mössingen konnte sich auf 21:17 absetzen, das Aufbäumen des TVN kam, 22:20, letztlich enteilte aber Mössingen – auch eine Auszeit und die darauffolgende Manndeckung konnte daran nichts mehr ändern. Mit 27:22 siegte die Sportvereinigung. Im Nachklapp gab es dann viele Verabschiedungen: Das komplette Trainergespann mit Michael Gruber, Timo Luppold (Co) und Mark Jenter sowie die Spieler Maxim Cahn, Till Ottmar ( beide Karriere-Ende), Fabian Schmidt (SG Tübingen), Daniel Braunstein (Ziel noch unbekannt) und Friedrich Gückel (TSV Wolfschlugen), wurden in die Handballrente geschickt oder mit guten Wünschen für ihren weiteren sportlichen Weg bedacht. Nach einer anstrengenden Runde hatte sich das Team einen schönen Abschluss verdient und machte sich auf, mit dem Frauenteam den Aufstieg in die Württembergliga zu feiern, beim Tanz in den Mai der Sportvereinigung.

Spvgg: Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (4), Vincent Ehinger (1), Roman Midinet (5), Holger Bensch (1), Simon Schleich (3), Tim Grothaus (7/3), Gerrit Jung (3), Maxim Cahn, Till Eißler, Lukas Sulz, Jakob Jung (3).

TG Schwenningen – Spvgg Mössingen 25:36 (12:15): Mit einem deutlichen Sieg konnte die Sportvereinigung am Samstag in Schwenningen zwei Punkte sichern – der Nicht-Abstieg war zu diesem Zeitpunkt bereits erreicht, weil die Konkurrenz passend gespielt hatte. Gerade deshalb war auch der kämpferische und spielerische Einsatz der Rumpftruppe hervorzuheben. Zum beruflich abwesenden Philipp Widmaier gesellten sich noch Friedrich Gückel und Lukas Flammer, die aus gesundheitlichen Gründen fehlten, man reiste mit neun Feldspielern die B27 hinab, im Tor sprang noch einmal Markus Bold ein. Dennoch ging Mössingen sofort in Führung, führte 0:2 und 1:3, bevor die Gastgeber beim 4:4 ausglichen und beim 5:4 gar in Führung gingen. Mössingen hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Siebenmeter verworfen und nahm die Auszeit. Das Spiel blieb knapp. Zwar konnte Mössingen die Initiative wieder an sich reißen, schaffte es aber nicht, mehr als einen Treffer wegzuziehen. Es war dann die Achse Schleich/Gerrit Jung/Roman Midinet, die für Tore sorgte, auf Linksaußen traf Holger Bensch sicher. Man führte 10:12 als die Gastgeber die Auszeit nahmen, diese wurde aber nicht genutzt, ganz im Gegenteil stand es 11:13 als Schwenningen drei Zeitstrafen kurz hintereinander erhielt, das ermöglichte Mössingen das 12:15 bis zur Halbzeit. Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn der zweiten Hälfte setzte Mössingen mit drei Treffern durch Grothaus und Schleich mit dem 13:19 ein Ausrufezeichen. Die Gastgeber mühten sich redlich, sie konnten aber nicht verhindern, dass die Sportvereinigung ihre Angriffe in Ruhe ausspielte und auch erfolgreich zu Ende führte – so wuchs der Vorsprung Tor um Tor, beim 20:30 war zehn Minuten vor Schluss die Partie gelaufen. Am Ende stand ein verdientes 25:36 für die Mössinger. Nach mehreren Wochen mit Rückschlägen war dieses Spiel für die dezimierte Mannschaft ein gutes Erfolgserlebnis. Nächste Woche wird jetzt noch der TV Neuhausen II erwartet, der Tabellenzweite ist bereits sicher in der Relegation, wird jedoch in der Steinlachhalle nichts herschenken.

Spvgg: Fabian Schmidt/Markus Bold (Tor), Vincent Ehinger (2), Roman Midinet (8), Holger Bensch (3), Simon Schleich (10/1), Philipp Mayer, Tim Grothaus (4/1), Gerrit Jung (7), Lukas Sulz (1), Jakob Jung (1).

Spvgg Mössingen – HSG Fridingen/Mühlheim 33:35 (12:17):

Gegen den bereits feststehenden Meister kassierte die Sportvereinigung Mössingen eine Niederlage. Diese war unnötig, mit absolut unkonsequentem Abschluss vermasselte man die erste Halbzeit und belohnte sich auch nicht für eine gute Aufholjagd in der zweiten Hälfte. Die Sportvereinigung steckt nun richtig tief im Abstiegssumpf, man hat aber noch alles in der eigenen Hand – das war die gute Nachricht des Abends. Bis zum 3:3 verlief die Partie ausgeglichen, es war ein Abtasten. Die Gäste waren nicht drückend überlegen, dennoch gelang es ihnen davonzuziehen, urplötzlich stand es 6:9, Mössingen hatte zwar die Angriffe sauber ausgespielt, brachte aber das Kunststück fertig, bis zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Mal beim Siebenmeter verworfen zu haben. Davon erholte man sich nicht so schnell, die Gäste nutzten die Führung und spielten in Angesicht ihrer Führung beruhigt und souverän bis zur Halbzeit, das 12:17 aus Mössinger Sicht ließ nichts Gutes erwarten. In der zweiten Hälfte machte sich die Sportvereinigung aber an die Aufholjagd: Zunächst erzielten die Gäste das 14:19, bevor Mössingen von 16:20 bis auf 20:20 aufholte und den Ausgleich erzielte – die HSG aus dem Donautal nahm die Auszeit. Das bereits als Aufsteiger und Meister feststehende Team konnte auch wieder enteilen, 23:26, es waren noch 10 Minuten zu spielen. Die Sportvereinigung steckte nicht auf: beim 29:29 war man wieder dran, 30:30, 32:32, 33:33, immer wieder holte man auf, allerdings ging man nie in Führung. Letztlich entschied sich die Partie dann in der letzten Minute zu Gunsten des Meisters. Mössingen mit einem Tor Rückstand ging mit dem siebten Feldspieler in den letzten Angriff, die Gäste eroberten den Ball und machten das 33:35, die Partie war entschieden. Gegen eine souverän aber nicht außerirdisch stark aufspielende Gäste-Mannschaft wäre in dieser Partie mit ein bisschen mehr Kampf und Kaltschnäuzigkeit mehr für die HIM-Männer drin gewesen. Es muss nun übernächste Woche in Schwenningen gewonnen werden, um den Nicht-Abstieg zu sichern.

 

Spvgg: Fabian Schmidt/Friedrich Gückel (beide Tor), Philipp Widmaier, Dominique Widmaier, Lukas Flammer (10/1), Roman Midinet (3), Holger Bensch (4), Simon Schleich (7), Philipp Mayer (2), Tom Villgrattner, Tim Grothaus (1/1), Gerrit Jung (4), Lukas Sulz (2).

Vfl Pfullingen 2 – Spvgg Mössingen 29:22 (16:12): Nach einem guten Beginn musste sich die Sportvereinigung bei der Pfullinger Regionalliga-Reserve geschlagen geben. Die Gastgeber zeigten ein starkes Spiel über den Kreis, für Mössingen wäre in einer durchschnittlichen Landesliga-Partie mehr drin gewesen, hätte man konsequenter seine Chancen genutzt. Zunächst fand Mössingen gut ins Spiel: Man erspielte sich in der ersten Viertelstunde viele Chancen und nutzte sie auch konsequent (7:9). Leider nutzte man eine Überzahl nicht sicher und als man dann zwei Konter kassierte, stand der Ausgleich (9:9). Pfullingen machte munter weiter mit dem Torewerfen, Mössingen fand den Anschluss nicht mehr und musste einen 4-Tore-Rückstand bis zur Halbzeit hinnehmen (16:12). In der zweiten Hälfte versuchte man, den sehr starken Philipp Mager des Vfl Pfullingen, über den das Spiel lief, per Manndeckung aus der Partie zu nehmen – leider nahm man sich im Angriff Halbchancen. Wieder war man nur mit einem Team von 11 Spielern angetreten, vor allem im Rückraum mussten Spieler durchspielen, letztlich fehlten dann am Ende auch die nötigen Körner für das Aufbäumen, um beim heimstarken Vfl Punkte zu holen – die Gastgeber gewannen letztlich verdient und setzten ihre eindrucksvolle Siegesserie fort. Mössingen hat weiterhin sechs Punkte vor dem Abstiegsplatz, allerdings muss das oben angesprochene Aufbäumen in den weiteren Partien zu sehen sein, denn mit Fridingen, Schwenningen und Neuhausen stehen noch sehr schwere Gegner an.

Spvgg: Simon Schmidt (Tor), Philipp Widmaier, Lukas Flammer, Vincent Ehinger (1), Holger Bensch, Simon Schleich (8), Philipp Mayer (1), Tim Grothaus (8/4), Gerrit Jung (1), Lukas Sulz (1), Jakob Jung.

Spvgg Mössingen – TSV Grabenstetten 29:30 (17:15):

Gegen Grabenstetten setzte es für die Sportvereinigung eine knappe Niederlage. Nachdem man lange in Führung war, gab es in einer spannenden, schnellen und immer fairen Partie einen last-minute Sieg für die Gäste. Zunächst war eindeutig der TSV Grabenstetten am Drücker: Über 2:4 und 4:6 konnte sich das Team von Michael Rehkugler bis auf 6:10 absetzen. Während Mössingen für seine Tore lange kämpfen musste und einige Fehlwürfe hatte, traf der TSV nach Belieben. Michael Gruber auf Mössingens Bank hatte genug gesehen und nahm die Auszeit. Angetrieben vom überragenden Simon Schleich blies Mössingen zur Aufholjagd, mit einem 3er-Pack konnte man von 10:13 auf 13:13 ausgleichen und trotz einer Auszeit für Grabenstetten, ging’s weiter, drei weiter Tore folgten: 16:13 stand urplötzlich auf der Anzeigetafel und Mössingen hatte den Vorteil der Führung zur Halbzeit (17:15). Nach dem Seitenwechsel konnte die Sportvereinigung die Führung zunächst halten, ließ freie Chancen liegen, was sich rächen sollte: Anstatt beim 21:18 weiter davonzuziehen, ließ man Grabenstetten wieder herankommen, von 24:22 machte der TSV gar vier Tore, die Partie war zum zweiten Mal gedreht (24:26). Mössingen gab nicht auf, auch wenn beim 26:29 fünf Minuten vor Ende des Spiels alles gelaufen zu sein schien. Drei Tore hintereinander, ein verworfener Siebenmeter durch Grabenstetten und es stand 29:29, die Halle tobte. Bitter, dass mit Simon Schleich nun der überragende Spieler der ersten Halbzeit einen freien Konter zur Führung verwarf, im Gegenzug netzte Kevin Hummel von Außen gnadenlos ein, eine Auszeit durch Mössingen brachte kein Tor mehr, es stand der Sieg für Grabenstetten. Im spannenden Derby kassierte die Spotvereinigung nun eine weitere Niederlage, steht mit ausgeglichenem Punktestand im Mittelfeld der Tabelle. Zwei weitere Punkte müssen allerdings mindestens noch her, um dem Abstieg sicher zu entgehen, beim harten Restprogramm sollte man jede Woche weiter mit Vollgas reingehen, zunächst am kommenden Samstag beim VfL Pfullingen II.

Spvgg: Gückel/Kleih (beide Tor), Widmaier, Flammer (3), Bensch (5), Schleich (8), Philipp Mayer, Michael Meyer (4), Grothaus (3/3), Gerrit Jung (1), Cahn (1), Sulz (4), Jakob Jung.

SV Vaihingen – Spvgg Mössingen 28:25 (14:11):

Beim SV Vaihingen verlor Mössingen ein immens wichtiges Spiel. Mit einem Rumpfteam wehrte man sich dabei wacker, es wäre auch mehr drin gewesen, letztlich stand aber die Niederlage und die Tatsache, dass der Blick auf die Tabelle eine heiße Endphase in der Landesliga verspricht. Zunächst legte Mössingen vor, dann Vaihingen, es stand 5:5. Die Gastgeber erspielten sich mit vier Toren in Folge einen 9:5-Vorsprung, bis zum 13:8 konnten sie diesen Vorsprung halten, bevor die Sportvereinigung bis zur Halbzeit wieder aufschließen konnte und die Ambitionen unterstrich, Punkte aus Vaihingen mitnehmen zu wollen. Mössingen startete stark in die zweite Halbzeit, glich beim 14:14 und 15:15 wieder aus. Das Rumpfteam, unterstützt durch den reaktivierten Markus Bold im Tor sowie Harun Apakhan und Sebastian Müller aus der zweiten Mannschaft blieb weiter dran. Sogar Trainer Michael Gruber schnürte wieder die Schuhe, schaffte eigenhändig von Linksaußen das 21:21, beim 22:22 durch Holger Bensch war das Spiel noch offen. Nun ließ man aber die Gastgeber ziehen, vier Tore in Folge (26:22) konnte man zwar wieder bis zum 26:24 aufholen, Vaihingen nahm aber beim 27:24 die Auszeit und konnte zum 28:24 einnetzen, das Spiel war gelaufen. Die Sportvereinigung wehrte sich mit allem, was man hatte und hätte auch Chancen gehabt, die Partie zu drehen. Es hat nicht sollen sein. Sechs Punkte Vorsprung hat man noch auf den Abstiegsplatz, in einer wahnsinnig engen Liga muss man auf jeden Fall noch punkten, um nicht noch in Gefahr zu geraten.

Spvgg: Friedrich Gückel/Markus Bold (Tor), Philipp Widmaier (1/1), Lukas Flammer (4), Sebastian Müller (3), Jakob Jung, Holger Bensch (6), Simon Schleich (1), Philipp Mayer (1), Harun Apakhan (1), Gerrit Jung (3), Lukas Sulz, Michael Gruber (1).

Spvgg Mössingen – TV Weilstetten 2: 26:32 (14:19):

Einen gebrauchten Tag erwischte die Sportvereinigung im Heimspiel gegen den TV Weilsteten 2. Bereits in der ersten Halbzeit musste man die Gäste enteilen lassen und kriegte dann die Kurve nicht mehr. 3:3 stand es nach 6 Minuten, die Gäste konnten auf 3:6 wegziehen: Während sich Mössingen im Angriff sehr schwer tat, Tore zu erzielen und lange Angriffe spielte, konnte Weilstetten in kurzer Zeit Werfer in gute Positionen bringen und erzielte einfache Treffer. Mössingen konnte auf 5:7 verkürzen, beim 5:9 sah sich Trainer Michael Gruber aber zur Auszeit gezwungen. Sein Team kam auch wieder auf 9:12 heran, weil aber im Angriff die Durchschlagskraft fehlte und in der Abwehr kein Zugriff gefunden wurde, konnte der TVW mit einem 3-Tore-Lauf bis auf 9:15 davonziehen. Die Hereinnahme vom Nils Saur im Tor gab Mössingen noch einmal Auftrieb, er entschärfte einige Würfe der Gäste, weil man aber im Angriff sehr glücklos agierte, war die Führung von 14:19 zur Halbzeit für Weilstetten auch verdient. Nach der Halbzeit erhofften sich die zahlreichen Zuschauer ein Aufbäumen des HIM-Teams, bis zum 16:21 konnte aber nur der Abstand gehalten werden: Zu sehr verrannte man sich in Zweikämpfe der aggressiv deckenden Lochenfüchse, die ihrerseits nun das Spiel entschieden: Sie trafen nach Belieben, oftmals auch unbedrängt, mit einem 5:0-Lauf gingen sie bis auf 16:26 davon, das Spiel war entschieden, auch wenn man erst die 41. Minute schrieb. Mössingen gab sich nicht auf, versuchte mit Tempo von hinten heraus noch einmal heranzukommen, beim 22:29 waren es nur noch sieben Tore, letztlich war man aber chancenlos gegen einen Gegner, der die Zweikämpfe dynamischer anging und auch konsequenter abschloss. Letztlich verlor die Sportvereinigung verdient mit 26:32, zollte der Tatsache Tribut, dass mit Vincent Ehinger und Roman Midinet zwei ganz wichtige Rückraumschützen fehlten. Die Gäste feierten einen verdienten Auswärtssieg.

Spvgg: Gückel/Saur (Tor), Widmaier (3), Flammer (2), Bensch (3), Schleich (4), Mayer (1), Axel Midinet (2), Grothaus (5/1), Gerrit Jung (4), Eißler, Sulz (1), Jakob Jung (1).

Spvgg Mössingen – SG Nebringen/Reusten 30:22 (16:9):

Gegen die SG Nebringen/Reusten sicherte sich die Sportvereinigung einen doppelten Punktgewinn. Nach holprigem Start und einem starkem Auftreten der Gäste in den ersten Minuten war der Sieg letztlich auch in dieser Höhe vollkommen verdient. Die Ausgangslage war klar, der Vorletzte gegen ein Team aus dem Mittelfeld, die Zuschauer erwarteten klare Kräfteverhältnisse – weit gefehlt: Nach 4 Minuten stand es 0:3, Gäste-Trainer Jens Hipp hatte sein Team gut auf die Sportvereinigung eingestellt, während Nebringen traf, konnte Mössingen mehrere aussichtsreiche Chancen nicht verwerten. Das HIM-Team holte auf, Tim Grothaus konnte auf 4:4 und 5:5 ausgleichen, mit schnellem Spiel hinten heraus konnte Mössingen gar auf 9:6 enteilen, Nebringen/Reusten nahm die Auszeit. Bis zum 10:7 hatte der 3-Tore-Vorsprung Bestand, nun nahm Mössingens Coach Michael Gruber die Auszeit und er fand die richtigen Worte: Bis zum Seitenwechsel rührte man in der Defensive Beton an, ließ nur noch zwei Gegentreffer zu und führte folgerichtig und auch verdient zur Halbzeit mit 16:9. Hochkonzentriert kam die Sportvereinigung aus der Kabine: Hinten stand man sicher, Friedrich Gückel hielt souverän und so kam man über das Tempospiel zu Treffern, 24:14 stand es in der 40. Minute und keiner der zahlreichen Zuschauer erwartete im Derby noch einen Sieg der SG Nebringen/Reusten. Die ersatzgeschwächten Gäste wehrten sich zwar wacker, hatten aber im Angriff nicht die Durchschlagskraft, die eine Kehrtwende hätte herbeiführen können. Mössingen kam so in der Abwehr zu einfachen Ballgewinnen und konterte souverän, Philipp Widmaier traf fast nach Belieben, 32:18 stand es in der 56. Minute. Nebringen/Reusten konnte, unterstützt von guten Torhütern, noch etwas herankommen, mehr als Ergebniskosmetik war aber nicht drin. Unter dem Strich stand ein völlig verdienter Sieg für Mössingen. Das Gruber-Team sicherte sich zwei wichtige Punkte in einer sehr engen Liga und hat am Sonntag um 18 Uhr beim Heimspiel gegen Weilstetten den nächsten schweren Gegner vor der Brust.

Spvgg: Friedrich Gückel (Tor), Philipp Widmaier (8), Vincent Ehinger, Roman Midinet (1), Holger Bensch (3), Simon Schleich (5), Philipp Mayer (5), Tim Grothaus (6/3), Gerrit Jung (2), Till Eißler (1), Lukas Sulz (1), Jakob Jung. SG: Mike Dinkelacker/Jürgen Gauss (Tor), Jens Weimer, Manuel Bahlinger, Denis Lock (2), Ruben Gesk (8), Friedrich Gauß, Marco Krauß, Tim Gauss (5/1), Oliver Beck (3), Benjamin Weimer, Amil Besic, Florian Weimer, Mario Müller (2).

Das Pokalteam der Sportvereinigung Mössingen erarbeitete sich einen verdienten Sieg gegen den SV Bondorf und hat damit den Einzug ins Finalwochenende des Bezirks Achalm/Nagold geschafft.

Die Favoritenrolle lag vor dem Spiel bei den Gastgebern aus dem Steinlachtal, doch aufgrund der sehr guten Ergebnisse des SVB in den letzten Wochen war man gewarnt. Entsprechend konzentriert ging Mössingen nach kurzem Vorgeplänkel (3:3) die Partie auch an: Über 9:3 und 10:4 ging man bis auf 13:5 davon. Das war ein deutliches Signal der Gastgeber und die doch über 100 Zuschauer fragten sich, ob sich Bondorf ihrem Schicksal ergeben würde – dem war mitnichten so: Die Gäste stabilisierten sich in der Abwehr und fuhren Gegenstöße, die Mössinger Defensive indes agierte lax und musste aufgrund von Unkonzentriertheit Gegentreffer hinnehmen. Urplötzlich stand es 16:11 und Mössingen war auch noch in Unterzahl, Das Pokal-Trainerteam Florian Seidel/Jakob Jung nahm die Auszeit. Sie fand ihre Wirkung nicht, bis zum Seitenwechsel kam Bondorf sogar noch auf vier Treffer heran (18:14). Es gab deutliche Worte in der Kabine, Laschheiten und Unkonzentriertheit sollte es in der zweiten Hälfte nicht mehr geben. Zunächst setzte das Team diese Vorgabe vortrefflich um und legte einen 8:0-Lauf hin, beim 26:14 war die Partie damit vom Ergebnis her quasi gelaufen. Doch wiederum weit gefehlt, wer ein Schaulaufen der Mössinger erwartet hätte: Wieder holte Bondorf fünf Tore auf, beim 27:20 nahm das HIM-Team die Auszeit und stabilisierte sich. Beim 32:22 war der Abstand wieder auf zehn Tore angewachsen und hielt dann auch Bestand bis zum Endstand von 35:25. In einer fairen Partie, welche unter einer souveränen Leitung der Schiedsrichterin Laczek stattfand, stand unter dem Strich der verdiente Sieg für Mössingen, Bondorf hatte mit dynamischem Spiel aufhorchen lassen.

Spvgg: Fabian Schmidt (Tor), Lukas Sulz (2), Sebastian Müller (3/3), Roman Midinet (5), Simon Schleich (2), Axel Midinet (2), Harun Apakhan (6), Christopher Kern (4), Tobias Hoch, Till Eißler (5), Niklas Felger (1), Gerrit Jung (5).

Spvgg Mössingen – HSG Böblingen/Sindelfingen 31:32 (16:21):

In einem hochklassigen Landesliga-Spiel unterlag die Sportvereinigung der HSG Böblingen/Sindelfingen knapp. Nachdem die erste Halbzeit klar an die Gäste ging, konnte Mössingen die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit nicht mit einem Sieg krönen, letztlich gewannen die Gäste nicht unverdient. 1:4 stand es nach fünf Zeigerumdrehungen, die Spvgg kam im Angriff nicht durch die Abwehr der HSG und musste immer wieder Treffer aus dem Rückraum hinnehmen, der stark aufspielende Markus Schwab netzte beinahe nach Belieben ein. Beim 4:8 hatte Mössingens Trainer Michael Gruber genug gesehen und nahm die Auszeit: Sein Team verkürzte auch auf 6:9, vor allem Roman Midinet traf sicher, allerdings zog Böblingen/Sindelfingen dann wieder davon – in beeindruckender Konsequenz spielte die HSG ihre Angriffe aus, die 16:21-Führung zur Halbzeit spiegelte die Kräfteverhältnisse auf dem Platz wider. Wie ausgewechselt kamen die Teams aus der Kabine. Mössingen verkürzte den Abstand, aus einer stark stehenden Abwehr erzielte man Tor um Tor, über 19:22 und 21:24 kämpfte man sich heran, beim 25:25 durch Simon Schleich war das Heimteam klar am Drücker und die Halle stand Kopf. Man ging gar mit 27:25 in Führung, verpasste es aber durch verworfene freie Würfe und unkonzentrierte Angriffshandlungen, den Sack zuzumachen. Und so kam es, wie es kommen musste, die Schlussphase wurde dramatisch: Die Sportvereinigung legte immer wieder vor (27:26, 28:27, 29:28), schaffte es aber nicht davonzuziehen. Die Gäste hatten, als Mössingen im Angriff kopflos spielte, durch Treffer aus dem Rückraum urplötzlich wieder die Oberhand. Zwar hielt Friedrich Gückel mit starken Paraden weiterhin die blauen aus dem Steinlachtal im Spiel, aber dieg die Initiative war wieder bei der HSG. Beim 30:32 handelte sich die Sportvereinigung noch eine Zeitstrafe ein, konnte zwar noch verkürzen, unter dem Strich siegte dann aber Böblingen/Sindelfingen und unterstrich mit dieser Leistung den eigenen Anspruch, ein Aufstiegsanwärter zu sein. Mössingen musste die Niederlage anerkennen: Der Rückstand in der ersten Halbzeit brach letztlich der Spvgg das Genick – die Aufholjagd anfangs der zweiten Halbzeit kostete Kraft, die nötigen Körner fehlten dann am Ende. Nebenbemerkung: In der unter einer umsichtigen Leitung durch das Schiedsrichtergespann Mollenkopf/Mollenkopf stehenden Partie legte der Trainer der Gäste Volker Blumenschein echtes Sportsmanship an den Tag: In der Crunchtime der Partie beging er einen Wechselfehler, den die Schiedsrichter nicht sehen konnten - und gab diesen auch ohne Umschweife in den kurz danach folgenden Diskussionen zu. Nachdem Mössingen in Herrenberg in der Vorwoche grob unsportliches Verhalten erfahren hatte, kann man dem Trainer der Gäste für sein sportliches Vorgehen ein Kompliment aussprechen. Unter dem Strich stand letztlich ein doppelter Punktgewinn für die HSG Böblingen/Sindelfingen, die Sportvereinigung muss nun den Blick nach hinten richten. In einer wahnsinnig engen Liga werden noch einige Punkte benötigt, um vor dem Abstieg sicher zu sein. Spvgg: Friedrich Gückel (1)/Fabian Schmidt (Tor), Philipp Widmaier, Vincent Ehinger, Roman Midinet (11), Holger Bensch, Simon Schleich (6), Philipp Mayer (3), Christoph Mayer (2), Tim Grothaus (7/5), Gerrit Jung (1), Till Eißler, Lukas Sulz.

SG H2KU Herrenberg 2 – Spvgg Mössingen 31:31 (16:15):

In einer am Ende hochdramatischen Partie konnte die Sportvereinigung einen Punkt aus der Markweghalle in Herrenberg entführen. Nach dem Schlusspfiff gab es lange Diskussionen, ein möglicher Siebenmeter für Mössingen wurde vom Schiedsrichter zunächst gegeben und dann zurückgenommen. Doch zunächst zu den ersten 60 Minuten: Die Gastgeber nahmen nach ausgeglichenem Beginn das Heft in die Hand. 10:6 führten sie in der 13. Minute und zwangen Mössingens Coach Michael Gruber zur Auszeit. Er fand die richtigen Maßnahmen, mit einem 4:0-Lauf schloss die Sportvereinigung auf, bis zum Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen, das 16:15 zur Halbzeit ließ auf eine spannende zweite Hälfte hoffen. Die zweite Halbzeit war zunächst wieder von starken Gastgebern geprägt. Sie gingen in Führung und bauten diese auch aus: 21:17 und 22:18 stand es, als die Sportvereinigung in den Defensive Beton anrührte: Tor um Tor wurde geworfen, vom 23:20 glich man beim 23:23 aus und hatte beim 24:25 die erste Führung der Partie erworfen und ergriff nun immer mehr die Inititative, beim 25:27 und 26:28 und 27:29 war man schon auf der Siegerstraße. Die Herrenberger Oberliga-Reserve glich aber wieder aus, es wurde dramatisch: Fabian Schmidt hielt beim 29:29 einen Siebenmeter, Roman Midinet erzielte das 29:30, nur um wenige Sekunden später eine Zeitstrafe zu kassieren, Mössingen befand sich für den Rest der Spielzeit in Unterzahl. Herrenberg glich zum 30:30 aus, Mössingen in Unterzahl hatte aber wieder den Ball und nahm die Auszeit. Taktisch clever rausgespielt, erzielte Simon Schleich in Unterzahl den Führungstreffer. Herrenberg schaffte es aber, 10 Sekunden vor Schluss auszugleichen, es folgte die strittige Szene: Mössingen wollte die schnelle Mitte spielen, 2-3 Sekunden vor der Schlusssirene warf Tim Grothaus von der Mittellinie auf’s Tor der Herrenberger, regelwidrig warf sich ein SG-Spieler in den Ball, traf den Mössinger Spieler im Gesicht. Der Schiedsrichter gab folgerichtig Siebenmeter, folgerichtig hätte es auch eine rote Karte mit Bericht geben müssen. Diskussionen folgten, der Herrenberger Zeitnehmer wollte das Vergehen erst nach der Schlusssirene gesehen haben. Zum Entsetzen der Spvgg und auch vieler Zuschauer nahm der Schiedsrichter aufgrund dieser Aussage die strittige 7m-Entscheidung zurück,– das Mössinger Lager (und auch unabhängige Zuschauer auf der Tribüne) hatten das Foul klar vor der Schlusssirene gesehen - Coach Michael Gruber hatte sich sogar zwischen Wurf und Schlusssirene noch eine Verwarnung eingehandelt, es hätte so gar nicht sein können, wie es der Zeitnehmer gesehen haben wollte. Letztlich traf der Schiedsrichter aber die Entscheidung und unter dem Strich stand das Unentschieden. Der Schiedsrichter, der alleine pfeifen musste, war um seine Aufgabe nicht zu beneiden und wurde über den Spielverlauf seiner Aufgabe absolut gerecht, das als Kompliment aus dem Steinlachtal. Coach Michael Gruber war auch eine Stunde nach dem Spiel noch schwer getroffen: „Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, sie hat gekämpft und viel umgesetzt, was wir in den Auszeiten z.B. gefordert hatten. Es war auch ein schönes Spiel beider Mannschaften und auch der Schiedsrichter hat hier alleine einen guten Job gemacht. Dass eine Partie aber von außen entschieden wird und hier ein Spiel nach 59:57 von außen für beendet erklärt wird, das hat für mich einen ganz faden Nachgeschmack, das muss ich erst einmal verarbeiten“.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (beide Tor), Lukas Flammer (7), Vincent Ehinger, Roman Midinet (6), Holger Bensch (2), Simon Schleich (5), Philipp Mayer (4), Tim Grothaus (7/6), Till Eißler, Gerrit Jung, Lukas Sulz.

Spvgg Mössingen - SG Ober-/Unterhausen 30:20 (16:10):

 

Nach ausgeglichenem Beginn konnte die Sportvereinigung das Derby gegen die SG Ober-/Unterhausen verdient für sich entscheiden. Den ersten Toren durch Jung und Grothaus (2:0) ließen die Gäste einerseits Treffer folgen, sie führten 2:3, 4:5 und auch 4:6. Mit einem 8:1-Lauf konnte Mössingen aber bis auf 12:7 davonziehen – basierend auf einer starken Abwehr, einem gut aufgelegten Friedrich Gückel dahinter und einer souveränen Angriffsleistung. Der Halbzeitstand von 16:10 war aufgrund der deutlichen Leistungssteigerung von Seiten der Sportvereinigung auch vollkommen verdient. Die Gäste kamen motiviert aus der Kabine, die Junge Mannschaft aus Lichtenstein rannte sich aber immer wieder an der Defensive der Sportvereinigung fest, Mössingen konnte kontern und spielte außerdem im Angriff sicher: So zog man Tor um Tor davon, beim 21:13 war schon eine kleine Vorentscheidung gefallen, beim 26:18 acht Minuten vor Schluss zweifelte keiner der zahlreichen Zuschauer am Sieg für Mössingen. Letztlich gewannen die Gruber-Buben auch dank einer starken und variabel agierenden Abwehr souverän mit 30:20 und stehen nun in der engen Liga wieder auf Platz vier der Tabelle.
Nächste Woche Sonntag geht’s allerdings zur heimstarken SG aus Herrenberg, die gut in die Rückrunde gestartet sind - man ist also gewarnt.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (1), Vincent Ehinger (1), Roman Midinet (7), Holger Bensch (2), Simon Schleich (8/3), Philipp Mayer (1), Micha Meyer (1), Tim Grothaus (3/3), Gerrit Jung (4), Lukas Sulz (2).

HSG Rietheim/Weilheim – Spvgg Mössingen 29:32 (16:14):

Mit einer starken Leistung sicherte sich die Sportvereinigung bei der heimstarken HSG Rietheim/Weilheim zwei Punkte – nach 6 Spielen ohne doppelten Punktgewinn herrscht Erleichterung bei der Spvgg. Eine gute Leistung war der Sieg auch deshalb weil es auch anders hätte laufen können. Llange führten die Gastgeber, am Ende siegte Mössingen mit einer starken kämpferischen Leistung, auch in der Abwehr. Das Spiel begann ausgeglichen, bevor sich Mössingen auf 4:7 absetzen konnte. Die drei Tore-Führung hatte bis zum 5:8 Bestand, dann nahm die HSG die Auszeit und kämpfte sich auf 9:9 heran. Sie legten nun immer wieder vor, eine aggressive Abwehr und ein sehr gut stehender Niels Saur sorgten aber dafür, dass man in Schlagdistanz blieb. Die 2 Tore Rückstand zur Halbzeit gingen in Ordnung, Mössingen hatte aber deutlich gezeigt, dass man mehr wollte als nur mitspielen. Die ersten 8 Minuten der zweiten Hälfte gehörten der HSG (20:18), doch ein richtig stark haltender Friedrich Gückel sowie mit Roman Midinet und Vincent Ehinger zwei Rückraum-Akteure verlagerten die Initiative auf die Mössinger Seite. Midinet und 2x Ehinger sorgten für das 23:25, es folgte die Crunchtime, in der die Sportvereinigung zunächst in doppelte Unterzahl geriet. Die Gastgeber gingen auch wieder in Führung (26:25), es kamen nun aber die Minuten der äußerst starken Abwehr sowie der disziplinierten Angriffe. Von 28:29 ging man in den Endspurt, erzielte 4 Tore in Folge und das Spiel war beim 29:33 eine Minute vor Schluss entschieden. „Entscheidend war heute, dass wir uns von den technischen Fehlern nicht haben beeindrucken lassen. Wir haben aggressiv gedeckt und vorne diszipliniert gespielt, das war stark“ – resümierte Jakob Jung, der leider verletzte Kreisläufer. Unter dem Strich hat Mössingen mit diesem Spiel gezeigt, dass mit dem Team zu rechnen ist, gerade rechtzeitig vor dem brisanten Derby gegen die SG Ober-/Unterhausen in der nächsten Woche.

Spvgg: Niels Saur/Friedrich Gückel (beide Tor), Philipp Widmaier, Vincent Ehinger (5), Roman Midinet (8), Holger Bensch (2), Simon Schleich (1), Philipp Mayer (2), Tim Grothaus (7/2), Gerrit Jung (5), Till Eißler, Lukas Sulz (3).

TSV Dettingen/Erms – Spvgg Mössingen 29:23 (15:11)

Beim TSV Dettingen gab’s für die HIM Landesliga-Männer auch im ersten Spiel der Rückrunde nichts zu holen. Nach einer schwachen Anfangsphase mühte man sich redlich, musste aber die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen.

Stark ersatzgeschwächt ging man in die Partie: Neben den Langzeitverletzten Braunstein, Cahn und Ottmar fehlten Widmaier und Grothaus aus beruflichen Gründen, Ehinger und Coach Gruber aus privaten Gründen. Dennoch hatte Mössingen 13 taugliche Handballer auf der Platte und man war guter Dinge und wollte mit Freude in die Partie. Diese verging den mitgereisten Zuschauern bereits nach zehn Minuten. 8:2 führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt bereits. Mössingen war zwar mit 0:1 in Führung gegangen, versäumte es dann aber ein ums andere Mal sauber abzuschließen und stand in der Abwehr zu pomadig. Der TSV kam so immer wieder über den Innenblock und seine linke Seite zu Toren, der 6-Tore-Vorsprung war ein ganz großes Ausrufezeichen der Ermstäler. Nach einer Auszeit der Mössinger berappelten sich die Steinlachtäler und kamen Tor um Tor heran. Beim 10:7 war man wieder in Schlagdistanz, der Rückstand von 15:11 zur Halbzeit ließ auf die zweite Hälfte hoffen. Eric Klinger war es quasi im Alleingang, der mit drei Treffern hintereinander das 18:11 direkt nach der Pause den Gastgebern wieder ein komfortables Polster verschaffte. Die Manndeckung auf diesen stärksten Dettinger Werfer brachte zwar den Angriffsfluss von Dettingen durcheinander, doch auch in der zweiten Hälfte wurde einfach im Angriff der Sportvereinigung zu langsam gespielt und letztlich viel zu schwach geworfen. Dettingen spielte mit viel Elan und hatte mit Björn Ellinghaus auch den Torwart der Partie zwischen den Pfosten – von Mössingen wurden zweistellig freie Würfe vergeben, so kann man kein Handballspiel gewinnen und somit wartet die Sportvereinigung auch im sechsten Spiel hintereinander auf den doppelten Punktgewinn.

Pech für die Steinlachtäler, mit Jakob Jung verletzte sich ein weiterer Spieler, er zog sich eine Ellenbogenverletzung zu. Positiv am Mössinger Spiel war, dass sich mit Youngster Till Eißler ein junger Kreisläufer hervortat, der sicher stand und gnadenlos einnetzte. Mössingen rutscht mit der Niederlage weiter in der Tabelle ab und wenn man die Tabelle ehrlich betrachtet, muss man nun aufpassen, dass man nicht hinten hineinrutscht.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (beide Tor), Lukas Flammer, Roman Midinet (9), Holger Bensch (1), Simon Schleich (5/1), Philipp Mayer (1), Harun Apakhan (1), Gerrit Jung (2), Till Eißler (3), Lukas Sulz, Florian Maier, Jakob Jung (1).

TSV Grabenstetten – Spvgg Mössingen 32:25 (17:13):

Eine erneute Niederlage gab’s für Mössingen – die HIM-Mannen verloren beim heimstarken TSV Grabenstetten und verabschieden sich nach dieser erneuten Niederlage aus der Spitzengruppe der Landesliga Staffel 2, ab sofort gilt es, sich nach hinten abzusichern. Bis zum 6:6 hatte Mössingen immer vorgelegt, die Gastgeber überrannten aber immer wieder das Team der Sportvereinigung mit einer schnellen Mitte. So rissen sie auch die Initiative an sich und gingen mit drei Toren hintereinander mit 12:9 in Führung. Zwar konnten Grothaus und Widmaier auf Mössinger Seite noch einmal aufschließen (12:11), die Gastgeber legten aber nach und führten zur Halbzeit mit 17:13. Wer ein Mössinger Aufbäumen erwartet hatte, sah sich getäuscht. In der Abwehr stand man zu löchrig und bekam keinen Zugriff auf den Wirbel des TSV. Im Angriff traf man zwar, allerdings war man in der Rückwärtsbewegung zu pomadig, die Gastgeber zogen Tor um Tor davon, beim 27:20 war sechs Minuten vor Spielende die Entscheidung gefallen. Die Sportvereinigung ist nach einem glänzenden Saisonstart nun in den fünf Spielen der Wahrheit in den letzten Wochen nun endgültig auf dem Boden angekommen. Die Weihnachtspause wird fürs Training genutzt und dann geht es mit Elan in die Rückrunde.

Spvgg: Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (3), Philipp Widmaier (2), Vincent Ehinger (1), Roman Midinet (2), Holger Bensch, Simon Schleich (5/1), Philipp Mayer, Tillmann Ottmar (1), Tim Grothaus (5/1), Gerrit Jung 2/2, Lukas Sulz (3), Florian Maier, Jakob Jung.

TV Neuhausen 2 – Spvgg Mössingen 28:21 (13:13)

In einer bis zur 40. Minute ausgeglichenen Partie verlor die Sportvereinigung das Derby und Spitzenspiel in der Landesliga. Ersatzgeschwächt angetreten leistete man sich in der zweiten Hälfte eine Schwächephase im Angriff, die Neuhausen gnadenlos bestrafte.

Es ging eng zu in der ersten Hälfte, bis zum 6:6 waren beide Teams in Führung gewesen, Neuhausen erspielte sich nun Feldvorteile und führte mit 9:7. Die ohne ihre beiden Shooter Midinet und Grothaus angetretenen Mössinger holten aber auf und legten sogar zwei Treffer vor (10:12). Bis zur Pause legten die Mannen um Trainer Gruber immer wieder nach, mussten aber das 13:13 zum Seitenwechsel hinnehmen.

Die Gastgeber kamen besser aus der Pause, gingen mit 17:14 in Führung. Mössingen tat alles, kämpfte sich bis auf 18:16 heran, dann lief leider im Angriff nicht mehr viel zusammen. Trotz einer Überzahl schaffte man es nicht, zu verkürzen, ganz im Gegenteil führte der TVN urplötzlich mit 21:17, erhöhte über 23:18 auf 25:18, da war das Spiel schon fast gelaufen. Souverän verwaltete Neuhausen seinen Vorsprung, gewann am Ende vollkommen verdient, wenn auch in der Höhe etwas schmeichelhaft.

Bitter für Mössingen, dass sich Daniel Braunstein schwer an der Schulter verletzte, noch in der Nacht wurde dem Kreisläufer, dem wenig sportlich das Vortäuschen einer Verletzung vorgeworfen wurde, eine Schultereckgelenkssprengung diagnostiziert, er fällt für Wochen aus.

Mössingen zeigte insgesamt nach dem sehr enttäuschenden Auftreten letzte Woche wieder aufsteigende Tendenz und hielt beim Aufstiegskandidaten lange mit. Das sollte Selbstvertrauen geben für das schwierige Spiel in Grabenstetten nächste Woche.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Philipp Widmaier, Lukas Flammer (1), Daniel Braunstein, Vincent Ehinger  (2), Holger Bensch, Simon Schleich, Philipp Mayer, Tillmann Ottmar (4), Gerrit Jung (7/4), Lukas Sulz, Jakob Jung (3).

Spvgg Mössingen – TG Schwenningen 23:23 (12:15):

Gegen über 60 Minuten lang aufopferungsvoll kämpfende Schwenninger bekam die Sportvereinigung erst in den letzten fünfzehn Minuten der zweiten Halbzeit einen Fuß auf den Boden und holte ein schmeichelhaftes Unentschieden. Von Mössinger Seite gab es dabei bis zur 45. Minute einen blutleeren Auftritt, einzig Tim Grothaus und im Tor Simon Kleih ragten heraus. Zu Beginn der Partie trauten die Zuschauer ihren Augen kaum. Im Tor war weder Friedrich Gückel (verletzt) noch Fabian Schmidt (privat verhindert). Mit Simon Kleih stand ein Mann zwischen den Pfosten, der normalerweise in der zweiten Mannschaft Tore verhindert. „Aber die Mannschaft kann den Youngster ja mit couragierter Abwehrarbeit unterstützen“ so der Tenor auf der Tribüne. Die Realität sah anders aus: Schwenningen deckte aggressiv, kaufte Mössingen den Schneid ab, die Sportvereinigung ließ sich von den Gästen mit langen Angriffen einlullen, deckte pomadig und kassierte dann Treffer. Folgerichtig führte die TG mit 2:4, zu diesem Zeitpunkt hatte eben der junge Simon Kleih bereits mehrfach freie Würfe gehalten und ganz im Gegenteil er Mössingen mit seinen Paraden im Spiel gehalten. Die Sportvereinigung holte beim Stand von 4:6 auf, ging erstmals durch den immer wieder treffenden Tim Grothaus mit 8:7 in Führung. Leider verwarf man im Anschluss kläglich, die Zuschauer auf der Tribüne rauften sich die Haare, beim 9:10 für die TG nahm Mössingens Michael Gruber die Auszeit. Es änderte sich aber nichts, ganz im Gegenteil eilten die Gäste bis zur Halbzeit auf 12:15 davon. Vom Aufbäumen, das nach dem Seitenwechsel eigentlich erwartet wurde, war zunächst nicht viel zu sehen. Nach mehreren Mössinger Fehlwürfen (u.a. wurden, als Schwenningen mit dem siebten Feldspieler agierte, zwei Würfe auf das leere Tor vergeben) stand es 12:18. Beim 14:20 nahm Michael Gruber eine erneute Auszeit, und diese war erfolgreich: Mössingen hatte einen 5-Tore-Lauf, als Torhüter Simon Kleih beim 19:20 einen Treffer über das komplette Spielfeld im gegnerischen Tor versenkte, tobte die Halle. Wer nun gehofft hatte, die Steinlachtäler würden den letzten nun vollends enteilen, sah sich getäuscht. Die TG spielte mit Kopf, konnte auch eine 23:22-Führung für Mössingen noch ausgleichen, die letzten 9 Sekunden brachten der Sportvereinigung keine Wurfchance mehr, es stand in einem von Schiedsrichter Geis äußerst sicher geleiteten Spiel 23:23. Klar muss gesagt werden, dass die Gäste einen sehr couragierten Auftritt hinlegten und somit darf ihre Leistung auch nicht geschmälert werden. Mössingen machte Schwennigen aber auch selber stark, konnte dem Spiel nie einen Stempel aufdrücken und sollte sich in dieser Weise vor eigenem Publikum nicht mehr präsentieren und schon gar nicht nächste Woche in Neuhausen, wenn’s gegen den Tabellenzweiten geht.

Spvgg: Simon Kleih (Tor/1 Tor)), Philipp Widmaier, Lukas Flammer, Daniel Braunstein (2), Vincent Ehinger (2), Roman Midinet (1), Holger Bensch (1), Simon Schleich (3), Philipp Mayer (1), Tillmann Ottmar, Tim Grothaus (9/3), Gerrit Jung (2), Lukas Sulz (1), Jakob Jung.

HSG Fridingen/Mühlheim – Spvgg Mössingen 34:22(20:11):

Mit einer satten Packung wurde die Sportvereinigung am Samstag aus dem Donautal nach Hause geschickt. Nach anfänglich ausgeglichenem Beginn hatte man dem Meisterschaftsfavoriten im Auswärtsspiel nichts mehr entgegenzusetzen und musste eine hohe Niederlage akzeptieren. Die Gastgeber begannen mit dem Torewerfen (1:0), Mössingen blieb aber dran und ging durch Vincent Ehinger mit 3:4 in Führung. Fridingen machte vier Tore in Folge, auch weil Mössingen im Angriff leichte Fehler unterliefen (7:4), beim 10:8 war die Sportvereinigung dennoch immer noch dran. Mehrfach machte man sich dann das Leben selber schwer, lief durch den Kreis, verwarf oder ging die Fridinger Angreifer nicht entschieden genug an. Die Folge waren drei Tore für die Gastgeber (13:8), Mössingen verkürzte noch auf 13:9, kassierte aber weitere fünf Treffer, beim 18:9 und dann beim Halbzeitstand von 20:11 war die Partie schon fast gelaufen. Mössingen, bisher auswärts stärkstes Team der Liga, wurde seinem Ruf nicht gerecht. Die HSG Fridingen/Mühlheim konnte schalten und walten, wie sie wollte, zwar konnte der Abstand in der zweiten Hälfte gehalten werden, Mössingen gelang es aber nie auch nur im Ansatz, die Initiative wieder an sich zu reißen. Die im Fanbus mitgereisten Mössinger Fans waren enttäuscht, am Ende durfte man dem neuen Tabellenführer zu einem verdienten Sieg gratulieren, Mössingen hatte einen gebrauchten Tag erwischt. Unter dem Strich haben die Gruber-Buben in den Wochen der Wahrheit zwei Niederlagen kassiert und sollten nun spielerisch und kämpferisch nächste Woche gegen Schwenningen im Heimspiel das Ruder herumreißen.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (beide Tor), Philipp Widmaier, Lukas Flammer (2), Vincent Ehinger (3), Holger Bensch, Simon Schleich (5), Philipp Mayer (1), Tillmann Ottmar (1), Tim Grothaus (8/3), Gerrit Jung, Till Eißler, Lukas Sulz, Jakob Jung.

Philipp Mayer konnte bei der hohen Niederlage im Donautal ein Tor beisteuern

Spvgg Mössingen – VfL Pfullingen II 20:21 (9:12):

In einer gegen Ende spannenden Partie verlor die Sportvereinigung gegen die Gäste aus Pfullingen verdient. In den letzten Minuten des Spiels kam das Team um Trainer Michael Gruber noch einmal heran. Aufgrund großer Probleme im Abschluss, die über die gesamte Partie hinweg vorhanden gewesen waren, war aber letztlich nicht mehr drin. Die Sportvereinigung kassierte damit die erste Niederlage der Saison 16/17. Nach ausgeglichenen ersten fünf Minuten (2:2) setzte Pfullingen mit einem 5-Tore-Lauf ein deutliches Ausrufezeichen. Zu diesem Zeitpunkt war Mössingen bereits mehrfach an Pfullingens Torhüter Valentin Bantle gescheitert. 400 der 500 anwesenden rauften sich die Haare. Der VfL ging druckvoller in seine Angriffsaktionen und spielte auch seine Überzahlsituationen souveräner aus, so blieb die Führung bestehen (5:10). Erst ab der 20. Minute konnte Mössingen aufholen. Das 9:12 kurz vor der Halbzeit zeigte, dass die Sportvereinigung sich noch nicht aufgegeben hatte. Nach dem Seitenwechsel zogen zunächst die Gäste bis auf 14:19 davon. Mössingen hatte bereits wieder mehrfach freie Würfe verworfen und eine Zeitstrafe für die Bank erhalten. Die Steinlachtäler versuchten es mit dem siebten Feldspieler und waren erfolgreich, beim 18:20 war man wieder heran. In Überzahl kassierte man aber das 18:21. Auch eine 6:4-Überzahl konnte nicht entscheidend genutzt werden, Trainer Michael Gruber nahm die Auszeit. Eine Manndeckung gegen Pfullingen brachte zunächst den Erfolg, beim 20:21 tobte die Halle. Leider kassierte Mössingen innerhalb von wenigen Minuten zwei Zeitstrafen, trotzdem konnte man den Ball auch im 4:6 noch einmal gewinnen. In den hektischen letzten 20 Sekunden war nichts mehr zu holen. Unter dem Strich gewann Pfullingen mit einem Tor, aufgrund der Überlegenheit über weite Strecken des Spiels auch verdient. Mössingen hat nächste Woche mit dem Auswärtsspiel in Fridingen das nächste Spitzenspiel vor der Brust.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Philipp Widmaier, Lukas Flammer (2), Vincent Ehinger, Daniel Braunstein, Roman Midinet (6), Holger Bensch (1), Simon Schleich (5), Tillmann Ottmar (3), Tim Grothaus (2), Gerrit Jung, Lukas Sulz (1), Jakob Jung. Vfl Pfullingen II: Valentin Bantle/Marvin Buck (Tor), Lenz Haslach, Dominic Gotthardt (7/2), Tobias Müller, Alexander Reiff, Matthias Reiff (2), Philipp Mager (2), Lennard Müller (1); Lukas Herdtner, Maximilian Schulze, Julius Haug (5), Manuel Bauer (2), Patrick Bauer (2).

Spvgg Mössingen – SV Vaihingen/Enz  30:29 (15:17): Mit einem denkbar knappen Sieg sicherte sich die Sportvereinigung Mössingen zwei Punkte und bleibt in der diesjährigen Landesliga-Runde weiterhin ungeschlagen!

Die erste Halbzeit begann umkämpft, es ging immer wieder hin und her, bis zum 5:5 schenkten sich beide Teams nichts. Mössingen spielte im Angriff umsichtig, bekam aber in der Defensiven keinen Zugriff und musste zuschauen, wie die Gäste immer wieder aus dem Rückraum souverän abschlossen. Die Führung von 7:9 für Vaihingen war verdient, Mössingens Trainer Michael Gruber hatte allerdings genug gesehen und nahm die Auszeit. Zunächst blieb es beim 2-Tore-Rückstand, als Fabian Schmidt im Tor der Steinlachtäler mehrere Würfe hielt und man im Angriff in Überzahl traf, stand das Uentschieden – sehr ärgerlich war, dass man in dieser Phase mehrere Freie liegen ließ und immer wieder am starken Joachim Schenker im Gehäuse der Gäste scheiterte. Wegen dieser liegengebliebenen Chancen ging man auch mit einem 2-Tore-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bliebe es ein zerfahrenes Spiel: Auch weil Mössingen ein ums andere Mal am weiterhin sehr starken Gäste-Torhüter scheiterte, konnte Vaihingen gar bis auf 16:20 enteilen. Tillmann Ottmar war es, der für Mössingen zum Sturmlauf blies: Ein ums andere Mal war der Linkshänder aus dem Rückraum erfolgreich, beim 21:21 war das Unentschieden erreicht, Gerrit Jung und zwei weitere Male Ottmar konnten bis auf 24:21 erhöhen. Auch beim 25:22 erwarteten viele der Zuschauer nun ein Davonziehen der Sportvereinigung, die den breiteren Kader hatte  und damit eigentlich im Vorteil. Nichts war’s: Fehlwürfe und inkonsequente Abwehrarbeit sorgten dafür, dass die Gäste urplötzlich wieder führten, beim 27:28 schien ein sicher geglaubter Sieg wieder in Gefahr. Entscheidend nun, dass Friedrich Gückel beim 29:28 einen Siebenmeter hielt, Roman Midinet erzielte die 30:28-Führung, aber das sollte es noch nicht gewesen sein: Gerrit Jung erhielt eine Zeitstrafe, die Gäste verwandelten den Siebenmeter, in einer turbulenten Schlussphase hatten sie sogar noch einen Angriff zum Ausgleich – der Freiwurf wurde noch ausgeführt, Jakob Jung unterbrach den Wurfversuch und erhielt noch zwei Minuten, der Sieg war aber eingetütet.

Die Gesichter auf Mössinger Seite zeigten mehrere Gefühlslagen: Auf der einen Seite war man gottfroh über den Sieg in einem durchwachsenen Spiel. Auf der anderen Seite gilt festzuhalten, dass das einzige Kellerkind ungeschlagen ganz oben mitmischt, hätte das vor Jahren jemand prognostiziert, man hätte ihn für verrückt erklärt. Am kommenden Wochenende ist die Sportvereinigung spielfrei, bevor es dann zum Lokalderby und Spitzenspiel gegen den Vfl Pfullingen 2 kommt.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Philipp Widmaier (1), Lukas Flammer (3), Roman Midinet (4), Holger Bensch (2), Philipp Mayer, Tillmann Ottmar (7), Tim Grothaus (11/5), Gerrit Jung (1), Till Eißler, Lukas Sulz, Jakob Jung (1).

Männer (Bezirkspokal) Spvgg Renningen – Spvgg Mössingen 24:26 (12:13)

Die Sportvereinigung Mössingen zog mit einem verdienten Sieg in die nachfolgende Runde des Bezirkspokals ein. Gegen starke Renninger war die Partie lange ausgeglichen, bevor man in der zweiten Hälfte die Abwehr stabilisierte und damit die Grundlage für den Sieg setzte. Mössingen trat mit einer wild durchmischten Truppe aller drei Männerteams an, Aushilfstrainer Florian Seidel konnte aber auf einen fast vollen Kader zurückgreifen, 12 begeisterte Handballer freuten sich darauf, den herrlichen Herbstfeiertag in einem flotten Spiel in der Halle zu verbringen. Gegner war die Sportvereinigung Renningen, in der Bezirksklasse angesiedelt, dort aber ungeschlagen ganz oben mit dabei und durchaus ambitioniert. Und so präsentierten sich die Gastgeber, in diesem Jahr mit ihrem neuen Trainer Peter Kaschuba runderneuert, auch zu Beginn des Spiels sehr stark: 2:0 und 3:1 führten sie, Mössingen bekam wenig Zugriff auf das Spiel. Renningen kombinierte und spielte dann in der Kleingruppe bis zur Torchance. Die Sportvereinigung tat sich auch im Angriff schwer, Roman Midinet und dann auch Harun Apakhan konnten allerdings aus dem Rückraum treffen und so holte man Tor um Tor auf und ging selber in Führung – immer wieder legte Mössingen in der Folge vor, Renningen legte nach. Till Eißler auf Mössinger Seite zeigte dabei nicht nur im Angriff am Kreis eine bärenstarke Leistung, auch in der Abwehr setzte er deutlich Akzente. Die knappe Führung zum Seitenwechsel (12:13) spiegelte die Tatsache wieder, dass sich die Mannschaften bis dahin auf Augenhöhe gezeigt hatten. Nach dem Seitenwechsel konnte Mössingen immer mehr das Spiel an sich reißen. Zum einen lag dies an einer stabileren Abwehr, der Mittelblock stand ab der 40. Minute fest: Die Gastgeber landeten mit ihren Würfen im Block, was durchkam hatte oftmals der starke Fabian Schmidt im Gehäuse der Sportvereinigung. Als der wuselige Jakob Jung aufdrehte (18:22) und dann Roman Midinet mit 2 Treffern in Folge seine Torgefahr bewies (19:24), hätte eigentlich das Spiel entschieden sein können. Auch die Treffer durch Harun Apakhan und Sebastian Müller (21:26) sorgten noch nicht für die Entscheidung: Einen großen Anteil daran hatte Renningens Torhüter, der mehrere Freie großartig parierte, urplötzlich waren die Gastgeber 30 Sekunden vor Schluss wieder bis auf zwei Tore ran. Trotz einer Auszeit war aber nichts mehr zu holen, Mössingen siegte in einem Spiel, das unter der Leitung des souveränen Schiri-Gespannes Kalpakidis/Zeeb stand, verdient und zog in die nächste Runde des Bezirkspokals ein.

Spvgg: Fabian Schmidt (Tor), Harun Apakhan (3), Jakob Jung (5), Christopher Kern, Hannes Lacotta, Niklas Felger (1), Axel Midinet (1), Roman Midinet (6/1), Sebastian Müller (3/1), Tobias Hoch (1), Lukas Sulz (1), Till Eißler (5).

TV Weilstetten 2 – Spvgg Mössingen 22:28 (11:11)

Mit einer starken Abwehr und einem Flammer on fire konnte Mössingen nach ausgeglichenem Beginn die Partei beim TV Weilstetten 2 am Samstag für sich entscheiden.

Die Partie begann mit engagierten Gastgebern: Sie führten in der vierten Minute mit 3:1. Mössingen hatte von Beginn an mit dem siebten Feldspieler überrascht und antwortete mit 4 Toren in Folge, 3:5 – diese ersten Minuten mit ihren Führungswechseln wiederholten sich nun bis zum Ende der ersten Hälfte: Zunächst geriet Mössingen in dreifache Unterzahl und die Gastgeber legten vor, auch weil sie immer wieder über Rückraum Links zum Wurf kamen. Dann war wieder Mössingen vorne (9:10), konnte sich aber nicht absetzen, weil man immer wieder am starken Torhüter der Gastgeber scheiterte. Die zahlreichen Zuschauer in der legendären Längenfeldhalle erwarteten beim leistungsgerechten 11:11 einen heißen Kampf.

Den gab es dann bis zum 16:16, im Anschluss konnte sich Mössingen peu a peu absetzen: Entscheiden war der Faktor Abwehr: Mit der Hereinnahme von Philipp Widmaier, der die letzten Wochen auf Geschäftsreise gewesen war, stabilisierte sich der Innenblock, so konnte man befreiter aufspielen. Es wurden aber auch zunehmend die Minuten von HIM-Eigengewächs Lukas Flammer – Tor um Tor erzielte der Linksaußen, stand oft goldrichtig und hatte auch das richtige Händchen beim Wurf: 9 Tore waren es in der zweiten Hälfte, viele in der entscheidenden Phase. 18:20, 20:24, 22:26 – der Spielfilm der Tore von Flammer zeichnet das Davonziehen der Sportvereinigung nach. Am Ende stand ein verdienter Sieg, den man sich über die Leistungssteigerung in der Abwehr auch verdient hatte. Der Sieg fällt etwas hoch aus, die Lochenfüchse hatten stark mitgespielt. Mössingen bleibt weiter ungeschlagen in der Landesliga und erwartet in der nächsten Woche mit dem Württemberg-Liga-Absteiger SV Vaihingen den nächsten schweren Brocken in der Steinlachhalle.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Philipp Widmaier, Lukas Flammer (10/1), Daniel Braunstein (4), Roman Midinet (4), Holger Bensch (1), Philipp Mayer, Tillmann Ottmar, Tim Grothaus (2), Gerrit Jung (2), Harun Apakhan, Jakob Jung (1).

HSG Böblingen/Sindelfingen – Spvgg Mössingen 23:23 (12:12):

Zu einem hochspannenden Spiel kam’s am Samstag Abend in der Murkenbachhalle in Böblingen – am Ende stand ein leistungsgerechtes Unentschieden, für Mössingen war die Punkteteilung ärgerlich, weil man kurz vor Schluss noch geführt hatte. Die Gastgeber standen zwar hinten in der Tabelle. Sie waren allerdings vor der Saison hoch gehandelt, und sind offen und unmissverständlich mittelfristig mit dem Ziel Württembergliga unterwegs, sie hatten dann auch klar den klar besseren Start. Sie nahmen dem Rückraum der Sportvereinigung den Angriffsschwung, erzwangen Ballverluste und kamen so über Konter zu einfachen Toren, 7:3 stand es nach einer Viertelstunde, vollkommen verdient, HIM-Coach Michael Gruber nahm die Auszeit. Mössingen bekam dann auch immer besseren Zugriff, v.a. auch auf den siebten Feldspieler, der von den Gastgebern am Anfang clever ausgespielt wurde, so dass man nun mehrfach auf das leere Tore warf und auch traf. Tor um Tor kämpfte man sich heran, als Philipp Mayer drei Sekunden vor dem Pausenpfiff einnetzte, war das Unentschieden erreicht und die 300 Zuschauer, davon 100 aus Mössingen, freuten sich auf eine spannende zweite Hälfte. Die sollte es auch geben, der zweite Durchgang begann ausgeglichen: Bis zum 17:17 wechselten sich die Teams in der Führung ab, als die Gruber-Buben ihre technischen Fehler reduzierten, konnte man mit einem stark aufspielenden Tim Grothaus, der einen Hattrick warf, bis auf 17:20 davonziehen. Auch beim 19:22 sah man noch wie der sichere Sieger aus, zumal die Zeit langsam ablief, allerdings leistete man sich in der Folge mehrere Fehlwürfe - urplötzlich waren die Gastgeber wieder da, 22:22. Nach Auszeit Mössingen konnte Holger Bensch vorlegen, 22:23, es waren noch 30 Sekunden zu spielen. BöSi nahm die Auszeit, setzte den siebten Feldspieler ein, volles Risiko, die Auslösehandlung spielte den Linksaußen frei und Florian Müller netzte ein. Ein insgesamt leistungsgerechtes Unentschieden stand unter dem Strich. Im Fazit hätte man vor der Runde diesen Punkt mit der Kusshand genommen – schade für Mössingen, dass man beim 19:22 den Sack nicht zumachte, es wäre mehr drin gewesen. Unter dem Strich bleibt aber auch, dass die Sportvereinigung in der Landesliga-Runde weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze ist, da verfliegt der Ärger schnell.

 

Spvgg: Friedrich Gückel (1/Tor)/Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (1), Daniel Braunstein, Roman Midinet, Holger Bensch (6), Simon Schleich (1), Philipp Mayer (3), Tillmann Ottmar, Tim Grothaus (10/1), Gerrit Jung, Lukas Sulz, Jakob Jung (1).

Spvgg Mössingen – SG H2KU Herrenberg 2: 26:25 (16:10):

Die Sportvereinigung bleibt in der Landesliga weiterhin ungeschlagen. Gegen eine stark aufspielende Gäu-SG tat man sich aber in der zweiten Hälfte sehr schwer und siegte am Ende glücklich dank eines überragenden Friedrich Gückel zwischen den Pfosten. Die Zuschauer sahen zwei grundverschiedene Halbzeiten: Mössingen führte schnell 3:0 und konnte die 3-Tore-Führung bis zum 10:7 über geduldig ausgespielte Angriffe und eine agile Deckung auch souverän halten. Den Gästen fiel nicht viel ein, Roman Midinet und Lukas Flammer konnten von 12:9 auf 15:9 für Mössingen erhöhen, die Führung von 16:10 zur Halbzeit war absolut verdient. Die Gäste, die Überraschungsmannschaft der Runde, zeigten aber dann nach dem Seitenwechsel ein anderes Gesicht. Sie waren mehrfach aus dem Rückraum erfolgreich, in der Abwehr langten sie beherzt hin und plötzlich war es die Mannschaft der Sportvereinigung, der nicht mehr viel einfiel. Weil auch hinten nicht sauber gearbeitet wurde, kassierte man einfache Tore, Torhüter Gückel wurde durch Fabian Schmidt ersetzt, zu diesem Zeitpunkt hatte Herrenberg bereits auf 18:16 aufgeholt. Es sollte noch schlimmer kommen: Als Mössingen einen Siebenmeter verwarf ging Herrenberg gar in Führung, die souveräne Vorstellung der Steinlachtäler aus der ersten Hälfte war zunichte gemacht, die Gäste am Drücker, die 400 Zuschauer erstaunt und die Stimmung am Siedepunkt. Mössingen geriet in Unterzahl, Philipp Mayer konnte dennoch ausgleichen, 21:21. Eine weitere Zeitstrafe für Mössingen folgte, den fälligen Siebenmeter konnte aber Friedrich Gückel, der wieder für Fabian Schmidt gekommen war, halten. In die Crunchtime ging Mössingen zunächst mit Toren durch Schleich und Grothaus (24:22). Beide Teams trafen, Herrenberg zweifach, es stand 25:24, als Mössingen einen Siebenmeter erhielt. Philipp Mayer warf neben das Tor. Im Gegenzug erhielt Herrenberg den Siebenmeter, Gückel hielt auch diesen Wurf von Andreas Kohler. Zwei weitere Gückel-Paraden folgten, zur Erleichterung der HIM-Fans konnte dann der insgesamt erneut starke Roman Midinet zum 26:24 einnetzen, 20 Sekunden vor Schluss war damit die Entscheidung gefallen, Herrenberg verkürzte zwar noch, hatte aber keine Einwurfchance mehr zum Ausgleich. Mössingens Daniel Braunstein brachte es auf den Punkt: „Der Friedi hat uns heute den Hintern gerettet, eine solche zweite Halbzeit dürfen wir uns nicht leisten – allerdings muss man auch anerkennen, dass Herrenberg in der zweiten Hälfte sehr stark gespielt hat“. Unter dem Strich kam die Sportvereinigung mit einem blauen Auge davon. Die junge Herrenberger Truppe bewies mit diesem Spiel, dass die bisherigen Ergebnisse keine Eintagsfliegen waren, mit diesem Auftreten werden noch viele Punkte ins Gäu wandern. Mössingen um Coach Michael Gruber jedenfalls grüßt von der Tabellenspitze, was zu diesem Zeitpunkt null aussagekräftig ist – als Momentaufnahme für die Steinlachtaler ist die Tabelle aber dennoch durchaus genießenswert.

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (2), Daniel Braunstein, Roman Midinet (5), Holger Bensch, Simon Schleich (7/1), Philipp Mayer (4), Tim Grothaus (4/2), Gerrit Jung (2), Till Eißler, Lukas Sulz, Jakob Jung (2).

SG Ober-/Unterhausen – Spvgg Mössingen 28:32 (12:19):

 

Mit zwei Punkten kehrten die Mössinger Landesliga-Handballer aus Lichtenstein zurück. Nach knappem Beginn sicherte man mit einer starken Endphase in der ersten Halbzeit bereits einen großen Vorsprung. Die stark kämpfende SG kam am Ende noch näher heran, konnte aber den Sieg für Mössingen in einem fairen Spiel, das unter der Leitung zweier souveräner Schiedsrichter stand, nicht verhindern. Mössingen legte die erste Führung vor, die SG zog bis zum 2:2 nach. Als man in der Deckung sattelfester stand, konnten Midinet, Grothaus und Mayer eine 2:5 Führung für die Steinlachtäler herauswerfen. Die Gastgeber, mit einem in dieser Saison rundverjüngten Team steckten aber nicht auf: Beim 8:10 waren sie wieder bis auf zwei Treffer heran, begünstigt durch technische Fehler der Gäste. Mössingens Kommandogeber Michael Gruber nahm die Auszeit. Zwar verkürzten die Gastgeber auf 9:10, im Anschluss diktierte Mössingen aber das Tempo und konnte über 11:14 bis auf 11:18 enteilen, das 12:19 zur Halbzeit war ein Ausrufezeichen. Dass die SG vor eigenem Publikum noch einmal kommen würde, das war den 80 mitgereisten HIM-Fans durchaus klar. Die ersatzgeschwächten Mössinger (es fehlten Mayer, Schleich und Widmaier) machten zwar ihre Tore, sie konnten aber nicht verhindern, dass die SG OU sich doch etwas näher heranspielte. Letztlich konnte eine Wende zunächst mit einer starken Abwehr verhindert werden, unter anderem unterstützt durch einen starken Friedrich Gückel, der zum Beispiel zwei Siebenmeter hintereinander wegnahm. Beim 23:26 schien eine Wende dennoch möglich, Mössingen setzte sich aber durch: Mit einem Doppelschlag durch Tillmann Ottmar zum 27:31 und 27:32, unter anderem mit dem Treffer des Tages (einer Bogenlampe vom eigenen Kreis über den gegnerischen Torhüter hinweg) zerschlugen sich die Hoffnungen der Gastgeber, Mössingen nahm verdient die Punkte mit nach Hause.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmid (Tor), Lukas Flammer (3), Daniel Braunstein (1), Vincent Ehinger, Roman Midinet (6), Holger Bensch, Philipp Mayer (8/4), Tillmann Ottmar (4), Tim Grothaus (1), Gerrit Jung (1), Maxim Cahn, Lukas Sulz (1), Jakob Jung (2).

Spvgg Mössingen – HSG Rietheim/Weilheim 24:24 (12:11):

 

In einer immer spannenden Partie gab es am Samstag in der wieder gut besuchten Steinlachhalle ein Unentschieden zwischen zwei gleichwertigen Teams. In der ersten Halbzeit hatte Mössingen dabei den Ton angegeben, in der zweiten Hälfte waren die Gäste am Drücker. Mössingen sicherte sich in den letzten Minuten einen Punkt, den viele der Zuschauer gerne als Sieg gesehen hätten. Das Spiel war zu Beginn von gut stehenden Abwehrreihen geprägt, 1:1 stand es nach 7 Minuten, keines der beiden Teams kam zu einfachen Treffern. Mössingen kam zuerst in die Gänge: 7:4 stand es in der 16. Minute, bis zum 11:8 konnte man diesen 3-Tore-Vorsprung auch halten, die Gäste machten aber mit dem 12:11 kurz vor der Halbzeit unmissverständlich klar, dass sie noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollten. Ihr Trainer Jochen Trinkner hatte wohl auch die richtigen Worte gewählt, die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gingen klar an die HSG: Beim 13:13 stand das erste Unentschieden, 14:16, 16:18, 18:20 stand es für die Gäste, Mössingen hinkte hinterher. Eine Umstellung in der Abwehr der Sportvereinigung brachte die Wende. Mit einer offensiveren Variante wurden die Wege der Rückraumakteure aus Rietheim/Weilheim gestört, Fabian Schmidt zwischen den Pfosten kam und zeigte eine 50%-Quote. Roman Midinet und Philipp Mayer brachten Mössingen im Gleichschritt Tor um Tor heran, beim 24:24 war 50 Sekunden vor Schluss der Gleichstand erreicht, die Halle tobte. Philipp Mayer kassierte eine berechtigte 2-Minuten-Strafe, dennoch konnte Mössingen den Ball gewinnen und hatte noch einen Angriff, Auszeit Mössingen. Trainer Michael Gruber sagte den Spielzug an, er wurde ausgespielt, Vincent Ehinger netzte von Halbrechter Seite ein, Jubel auf der Mössinger Seite. Doch die Schiedsrichter entschieden auf Stürmerfoul, heiß diskutiert noch lange nach der Partie. Aber so blieb es beim 24:24, was letztlich in der Gesamtschau auch ein gerechtes Ergebnis war. Mössingen muss sich vor allem im Angriff steigern, nächste Woche geht’s zum schweren Lokalderby bei der SG Ober-/Unterhausen.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Lukas Flammer (2/1), Daniel Braunstein, Vincent Ehinger (3), Roman Midinet (5), Holger Bensch (3), Simon Schleich (1), Philipp Mayer (6), Tillmann Ottmar (1), Christoph Mayer, Gerrit Jung (2), Lukas Sulz, Jakob Jung (1).

SG Nebringen/Reusten – Spvgg Mössingen 18:29 (10:14):

 

Zu einem deutlichen Sieg kam die Sportvereinigung bei der SG Nebringen/Reusten. Die zwei Punkte waren verdient und der doppelte Punktgewinn war ab Mitte der zweiten Hälfte gegen die zu Beginn stark kämpfende SG nicht mehr gefährdet. Die Sportvereinigung legte sich zu Beginn mächtig ins Zeug und war erfolgreich: 1:5 stand es nach 8 Minuten, zu diesem Zeitpunkt hatte Roman Midinet bereits viermal eingenetzt, er setzte die Ausrufezeichen und sorgte später mit 8 Toren dafür, dass die erste Hälfte zumindest im Angriff der Spvgg zur Midinet-Show wurde. Nebringen indes steckte nicht auf. Die hohe Auswärts-Niederlage in Herrenberg hatte das Team von Jens Hipp in seiner kämpferischen Stärke nicht geschwächt: Tor um Tor kämpfte sich die SG heran und war beim 8:9 urplötzlich wieder im Spiel, auch weil Mössingen das Tor nicht traf. Gäste-Trainer Michael Gruber sah sich zur Auszeit gezwungen. Er fand die richten Worte: Mit einem Vierfachschlag setzte sie die Sportvereinigung bis auf 9:14 ab, mit 10:14 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel waren es Lukas Flammer und Youngster Lukas Sulz, die per Gegenstoß sicher für Mössingen trafen. Das 10:16 konnte Nebringen/Reusten noch mit einem Treffer beantworten, als Mössingen aber mit drei Treffern in Folge auf 11:19 erhöhte, war zwar noch keine Entscheidung gefallen - allerdings war klar, dass Nebringen für eine Trendwende schon viel würde investieren müssen. Die Gastgeber versuchten alles, konnten aber nur bis auf 6 Tore herankommen, das beim 18:24. Der Rest war Mössinger Angriffswirbel, unterstützt von einem stark haltenden Friedrich Gückel. Die Angriffe wurden konsequent ausgespielt und Nebringen sicherlich etwas zu hoch, aber doch sehr verdient geschlagen – zur Feier des Tages gab es noch für Orga-Team-Mitglied Udo Midinet ein Geburtstagsständchen. Ein runder Handballabend für Mössingen, getrübt durch die hoffentlich nicht allzu schwere Oberschenkel-Verletzung von Daniel Braunstein.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt(Tor), Lukas Flammer (2), Daniel Braunstein, Vincent Ehinger (2), Roman Midinet (9), Holger Bensch (3), Simon Schleich (2/1), Philipp Mayer, Tillmann Ottmar (1), Gerrit Jung (5), Lukas Sulz (2), Jakob Jung (3).

Spvgg Mössingen – TSV Dettingen/Erms 23:21 (10:9)

 

Die erste Männermannschaft der Sportvereinigung konnte im Auftaktspiel der Saison 2016/2017 gegen den TSV Dettingen/Erms beide Punkte in der Mössinger Steinlachhalle behalten. In einem immer spannenden Spiel bestimmten dabei die Abwehrreihen beider Mannschaften das Spielgeschehen, zahlreiche Fehlwürfe, technische Fehler und auch Zeitstrafen auf beiden Seiten sorgten für ein zerfahrenes Spiel. Zu Beginn der Partie begann Mössingen stark: 5:1 stand es in der neunten Spielminute. Im Angriff lief der Ball, die Abwehr stand und Fabian Schmidt fischte mehrere Bälle weg. Beim 7:3 kam Dettingen aber bereits wieder näher, nutzte dabei eiskalt die Chancen, die Mössingen durch technische Fehler lieferte. Beim 9:9 hatten die Gäste aus dem Ermstal den Ausgleich erzielt, Tim Grothaus per Siebenmeter sicherte zum Halbzeitpfiff aber noch die Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Mössingen initiativ: 12:9 und 13:11 war das Team aus dem Steinlachtal im Fordertreffen, die stark kämpfenden und aufopferungsvoll deckenden Gäste glichen aber aus und gingen selber beim 13:14 durch Maximilian Fritz in Führung – vor allem ihr Torhüter Leo Maginski glänzte in dieser Phase mit einigen freien Paraden. Roman Midinet und Philipp Mayer für Mössingen holten aber wieder die Führung für die Sportvereinigung, beim 18:15, erneut durch Philipp Mayer, hatte das Team von Trainer Michael Gruber auch die Chance, weiter davonzuziehen. Sie wurde vergeben, beim 19:18 waren die Gäste wieder dran. Als Mössingen dann aber doch das 21:18 erzielte und Torhüter Friedrich Gückel einen Siebenmeter hielt, schienen die Punkte gesichert, doch noch einmal traf Dettingen, durch Christian Schmidt. Vincent Ehinger war es, der einen Gegenstoß per Heber versenkte und beim 23:20 die Partie für Mössingen entschied. „Das war ein hartes Stück Arbeit, wir haben uns mit insgesamt 15 technischen Fehlern das Leben selber schwer gemacht, gut, dass wir das am Ende noch heimgeschaukelt haben“ zeigte sich Spvgg-Trainer Michael Gruber erleichtert über diesen Auftaktsieg.

 

Spvgg: Friedrich Gückel/Fabian Schmidt (Tor), Daniel Braunstein, Vincent Ehinger (1), Roman Midinet (4), Holger Bensch (3), Simon Schleich (1), Philipp Mayer (5), Tillmann Ottmar (2), Christoph Mayer (2), Tim Grothaus (3/3), Gerrit Jung, Lukas Sulz, Jakob Jung. TSV: Leo Maginski/Peter Syrbe (Tor), Christian Schmidt (1), Patrick Müller, Lothar Schulz, Maximilian Fritz (2), Tobias Beck (3/1), Immer Zhabeli (5), Nedjat Zhabeli, Marco Muckenfuß (4), Tim Bauknecht (3), Marc Euchner, Eric Klingler (3), Christian Posch.

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